Seat hat im Stammwerk Martorell mit den letzten Vorbereitungen für die Serienproduktion des Cupra Raval begonnen. Dort wird auch der VW ID Polo vom Band rollen. Für die Fertigung von Elektroautos hat das Unternehmen rund 160.000 Quadratmeter Werksfläche angepasst, die Produktionslinie 1 renoviert, 1000 neue Roboter in den Karosseriebau integriert und 60 Stanzwerkzeuge für Komponenten installiert – darunter auch die neue PXL-Presse.
Darüber hinaus wurden vier neue Karosseriefarben für die neue Fahrzeugfamilie der Markengruppe Core des Volkswagen-Konzerns entwickelt. Hinzu kommt eine kürzlich in Betrieb genommene 600 Meter lange automatisierte Brücke, die das Batteriesystem-Montagewerk mit der Linie 1 der Fahrzeugfertigung verbindet. Auf diese Weise gelangen die Akkus direkt zur Produktionslinie.
Neben dem Cupra Raval und dem ID Polo wird Seat in seinem Werk in Navarra auch die kleinen E-SUV-Modelle Skoda Epiq und VW ID Cross bauen. In Spanien sind mehr als 90 Zulieferer und 110 Produktionsstätten ansässig, die zusammen für 70 Prozent der Materialkosten für die neuen Fahrzeuge stehen. (aum)
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