Renault hat den Konzernumsatz im vergangenen Jahr um drei Prozent auf 57,9 Milliarden Euro gesteigert. Die operative Marge liegt mit 3,6 Milliarden Euro bei 6,3 Prozent. Das bilanzielle Nettoergebnis weist mit 10,9 Milliarden Euro allerdings ein sattes Minus aus. 2024 hatte Renault rund 752 Millionen Euro Gewinn gemacht. Der Verlust beruht auf dem Allianzpartner Nissan mit einer nicht zahlungswirksamen Abschreibung in Höhe von 9,3 Milliarden Euro und der Beitrag der assoziierten Unternehmen in Höhe von minus 2,3 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen dennoch eine Dividende von 2,20 Euro pro Aktie erhalten.
Der Absatz des Konzerns lag mit 3,2 Prozent über dem weltweiten Durchschnitt. Insgesamt wurden 2.336.807 Fahrzeuge der drei Marken. Renault ist die Nummer zwei in Europa (inklusive leichte Nutzfahrzeuge), der Dacia Sandero das meistverkaufte Pkw-Modell, und Alpine hat seinen Absatz gegenüber 2024 mehr als verdoppelt und erstmals die Marke von 10.000 Zulassungen überschritten. Der „gesunde Lagerbestand´“ belief sich zum Jahreswechsel auf 539.000 Fahrzeuge. (aum)
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