Am kommenden Wochenende (13.–15.2.) Februarwochenende erwartet der ADAC regional erhöhtes Verkehrsaufkommen. Der Beginn der Faschingsferien in Bayern, im Saarland und in Thüringen sowie zahlreiche Veranstaltungen führen vor allem im Süden Deutschlands und auf den Routen in die Alpen zu erhöhten Staugefahr. Ab Freitagnachmittag nimmt der Ausflugs- und Kurzreiseverkehr zu, insbesondere in Richtung der Wintersportgebiete in den Alpen und den Mittelgebirgen. In vielen Städten sind durch Faschingsumzüge und die damit verbundenen Straßensperrungen zusätzliche Verkehrsbehinderungen möglich.Anlässlich der Sicherheitskonferenz kommt es in München zu umfangreichen Sperrungen innerhalb der Sicherheitszone. Zusätzlich sind durch Demonstrationen sowie Polizeieskorten kurzfristige Verkehrsbehinderungen möglich.
Besonders staugefährdete Strecken sind nach Einschätzung des ADAC die
- A 1 Köln – Dortmund sowie Osnabrück – Bremen
- A 2 Oberhausen – Dortmund – Hannover
- A 3 Oberhausen – Köln
- A 4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe
- A 5 Karlsruhe – Basel
- A 7 Ulm – Füssen/Reutte
- A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A 9 Nürnberg – München
- A 12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
- A 57 Krefeld – Köln
- A 93 Rosenheim – Kiefersfelden
- A 95 München – Garmisch-Partenkirchen
- A 96 München – Lindau
- A 99 Autobahnring München
Auch auf den wichtigen Transitachsen im benachbarten Ausland bleibt die Verkehrslage wegen Bauarbeiten und hohem Reiseaufkommen angespannt. In Österreich sind davon insbesondere die A 10 Tauern Autobahn, die A 12 Inntal Autobahn und die A 13 Brenner Autobahn zwischen Innsbruck und dem Brenner betroffen.
In der Schweiz muss auf folgenden Strecken mit Verzögerungen gerechnet werden: A 1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, A 2 von Luzern nach Basel, Gotthard-Route bis Chiasso sowie A 3 von Basel über Zürich nach Chur.
In Italien bleibt vor allem die A 22 Brennerroute stauanfällig. Zudem kann es zu Behinderungen auf den Straßen im Puster-, Grödner- und Gadertal sowie im Vinschgau kommen. Für zusätzliche Belastungen sorgen die seit 6. Februar laufenden Olympischen Winterspiele in Italien. Rund um die Austragungsorte Cortina d’Ampezzo, Mailand, Livigno, Bormio und Verona (Ort der Abschlussfeier am 22. Februar) muss mit stockendem Verkehr auf den Zufahrtsstraßen gerechnet werden.
Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund von Grenzkontrollen zudem zu Wartezeiten kommen. (aum)
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