Nicht nur in Deutschland waren die Motorradneuzulassungen im vergangenen Jahr stark rückläufig. In den fünf wichtigsten Ländern, die für rund 80 Prozent des Absatzes stehen, wurden 2025 insgesamt 1.002.848 neue Krafträder und -roller über 50 Kubikzentimeter Hubraum verkauft. Das sind fast 150.000 bzw. 12,9 Prozent weniger als 2024. Lediglich Spanien verbuchte nach Angaben des Branchenverbandes ACEM mit 242.580 Neuanmeldungen einen Zuwachs (plus 8,3 Prozent). Deutschland rutschte mit knapp 160.000 Zulassungen von Platz zwei im Vorjahr auf dem vierten Platz. Hauptgrund für die Entwicklung sind die vielen Vorzieheffekte von 2024 aufgrund der neuen Abgasnorm. Gegenüber 2023 blieben die Zahlen im vergangenen Jahr nur minimal zurück.
Auch die Verkäufe von Kleinkrafträdern und -rollen (Mopeds) blieb in den sechs wichtigsten Märkten weit hinter den Vorjahreszahlen zurück. Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande und Spanien kamen zusammen auf 142.060 Fahrzeuge. Das ist ein Rückgang um 20,7 Prozent. Am stärksten fiel er mit über einem Drittel in Italien aus, während Deutschland hier als einziges Land einen Anstieg verzeichnete. 15.512 Anmeldungen sind ein Plus von 4,9 Prozent. (aum)
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