Der Pkw-Markt ist verhalten ins neue Jahr gestartet. Das Kraftfahrt-Bundesamt meldet für Januar 193.981 Neuzulassungen. Das sind 6,6 Prozent weniger als im ersten Monat 2025. Davon entfielen 69,8 Prozent (plus 2,1 Prozent) auf gewerbliche Halter und 30,2 Prozent (-14,4 %) auf Privatkäufer. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller Neuwagen sank um fast zehn Prozent auf 102,4 Gramm pro Kilometer.
Unter den deutschen Marken wies Opel mit einem Plus von 27,4 Prozent den stärksten Zuwachs auf und erreichte einen Neuzulassungsanteil von 4,6 Prozent. Porsche legte mit 23,3 Prozent ebenfalls zweistellig zu (Marktanteil: 1,5 %). Außer BMW blieben alle weiteren Marken hinter den Verkaufszahlen des Vorjahresmonats zurück. Trotz eines deutlichen Rückgangs (-17,5 %) blieb VW mit einem Anteil von 19,7 Prozent klarer Marktführer. % die anteilstärkste deutsche Marke.
Skoda setzte bei den Importmarken seinen Wachstumskurs fort: Mit 18.550 neu zugelassenen Pkw stieg der Absatz um 12,2 Prozent und der Marktanteil auf 9,6 Prozent. Die Tschechen überholten damit erstmals auch BMW und Mercedes-Benz und belegten hinter VW Platz zwei. Den größten Sprung unter den volumenstärkeren Importeuren machte Fiat mit einem Plus von 87,2 Prozent und einem Marktanteil von 2,3 Prozent.
22 Prozent aller Neuzulassungen entfielen auf reine Elektroautos (+23,8 %), 11,2 Prozent auf Plug-in-Hybride (+23,0 %). Der Anteil von Autos mit Benzinantrieb sank um 29,9 Prozent auf 22,5 Prozent, der Anteil von Diesel-Pkw ging um 17,1 Prozent auf 14,1 Prozent zurück. Ebenfalls neu zugelassen wurden 280 flüssiggasbetriebene Pkw (0,1 % / -67,4 %) und zwei Fahrzeuge mit Brennstoffzellen. Ein Erdgasauto wurde im Januar nicht mehr angemeldet.
Auch der Gebrauchtmarkt blieb im vergangenen Monat deutlich hinter dem Vorjahr zurück. (aum)
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