Benzin und Diesel sind im Januar deutlich teurer gewesen als im Dezember. Laut ADAC kostete ein Liter Super E10 im Monatsdurchschnitt 1,739 Euro. Das sind 8,6 Cent mehr als im letzten Monat des Vorjahres. Noch stärker stieg der Dieselpreis: Im Schnitt musste man im Januar für einen Liter 1,692 Euro bezahlen, das waren 9,4 Cent mehr als im Monat davor. Damit war Diesel im abgelaufenen Monat nur noch 4,7 Cent billiger als Super E10, obwohl auf den Liter Diesel gut 20 Cent weniger Energiesteuer anfällt.
Hauptursache für den deutlichen Anstieg der Spritpreise waren vor allem die höheren Rohölnotierungen. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar um einige Cent stärker notierte als im Dezember und im Monatsverlauf sogar seinen höchsten Stand seit Juni 2021 erreichte, konnten die Folgen des höheren Ölpreises jedoch etwas abgefedert werden.
Teuerster Tag zum Tanken im vergangenen Monat war für die Fahrer von Benzinern der 15. Januar mit 1,749 Euro je Liter Super E10. Am niedrigsten war der Preis am Neujahrstag mit 1,709 Euro je Liter. Diesel war am letzten Tag des Monats mit 1,718 Euro je Liter am teuersten. Am günstigsten war Diesel ebenfalls am ersten Tag des neuen Jahres mit einem Tagesdurchschnittspreis von 1,658 Euro je Liter.
Der ADAC empfiehlt, möglichst abends zu tanken, dann sind die Kraftstoffpreise im Schnitt rund 13 Cent je Liter niedriger als morgens. (aum)
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