Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat die Bundesregierung bei der Umsetzung des angekündigten Förderprogramms für E-Mobilität aufgefordert, keine Zeit zu verlieren. Auf dem Neujahrsgipfel mit Vertreterinnen und Vertretern aus Automobilhandel, Kfz-Werkstätten, Politik und der Automobilbranche betonte ZDK-Präsident Thomas Peckruhn im Beisein von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, dass angesichts des zunehmenden Kaufinteresses bei Privatkunden nun schnelles und entschlossenes Handeln erforderlich sei. „Für unsere Betriebe ist entscheidend, dass dieser Prozess an Tempo gewinnt. Was wir jetzt brauchen, sind Schnelligkeit und echte Umsetzungsstärke der Politik“, so Peckruhn.
Verzögerungen im Umsetzungsprozess sorgten seit Ankündigung der E-Auto-Förderung vor zwei Monaten für Verunsicherung bei Unternehmen wie auch bei Kundinnen und Kunden, erklärte Peckruhn. Auch VDA-Präsidentin Hildegard Müller und VDIK-Präsidentin Imelda Labbé warnten auf einem gemeinsamen Panel mit Bundesminister Schnieder mit Nachdruck vor weiteren Verzögerungen bei der Einführung der E-Auto-Prämie. (aum)
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