Manchmal entsteht auch aus einem Misserfolg etwas Großes. Der Toyota Land Cruiser ist dafür ein gutes Beispiel. Denn wer weiß, wie die Geschichte des berühmten Allradmodells verlaufen wäre, wenn Toyota die Ausschreibung der japanischen „Nationalen Polizei-Reserve“ zu Beginn der Fünfzigerjahre gewonnen hätte. Die Behörde entschied sich jedoch für das Konkurrenzfabrikat von Mitsubishi. Trotz des Fehlschlags entwickelte Toyota den Prototyp des „Jeep BJ“ – so hieß der spätere Land Cruiser zunächst – weiter und startete 1951 die Produktion. Als ein Testfahrer mit dem Auto bis zur sechsten Bergstation des Mount Fuji emporkraxelte, weckte das das rustikale Fahrzeug dann doch das Interesse verschiedener Institutionen. Schon da deutete sich an, welches Potenzial in dem Modell steckte.
Es war der Grundstein einer ikonischen Erfolgsgeschichte. Heute, 75 Jahre später, ist der Toyota Land Cruiser neben der Mercedes G-Klasse, dem Jeep Wrangler und dem Land Rover Defender eine der großen Geländewagen-Koryphäen auf dem Markt. Mehr als zehn Millionen Mal wurde der Wagen bis heute in über 170 Ländern verkauft. (aum/mw)
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