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Brüssel 2026: Der Peugeot 408 fährt geschärft in die zweite Halbzeit

In der Peugeot-Hierarchie steht die Zahl Vier für die klassische Mittelklasse, die früher – die Älteren unter uns erinnern sich – von Limousinen, Coupés und Kombis geprägt wurde. Das hat sich in den vergangenen Jahren deutlich geändert. Die Mehrheit der Hersteller setzt in diesem automobilen Segment auf SUV-Modelle. Peugeot wählt den Mittelweg. Der aktuelle Vertreter trägt die Zahlenkombination 408, verbindet beim Design SUV- und Limousinen-Elemente und präsentiert sich neudeutsch als Crossover. Er ist damit eher eine Ausnahme im D-Segment. Für die zweite Halbzeit spendierten die Kreativen dem 408 nun eine optische Überarbeitung, die sich vor allem an Front und Heck niederschlägt. Seine Premiere feiert der neue Modelljahrgang heute auf dem Autosalon in Brüssel.

Mit dem neuen Design soll, so ein Markensprecher, „französisches Charisma“ transportiert werden. Der 408, das wurde bei der statischen Vorstellung des neuen Modelljahrgangs besonders betont, wurde in Frankreich entworfen und wird auch im französischen Werk in Mulhouse produziert. Im April kommt der auf der diesjährigen Brüsseler Motor Show erstmals gezeigte neue 408 auf den Markt. Seit seinem Produktionsstart wurden insgesamt 106.165 Exemplare der Fastback-Limousine hergestellt, von denen die meisten in Frankreich abgesetzt wurden. In den kommenden Jahren soll sich der 408 zum europäischen Marktführer in seinem Segment entwickeln.

Unverändert geblieben ist bei der Neuauflage der ausgefallene Auftritt, der etwas von einem Batmobil hat, sich aber so von den Mitbewerbern deutlich abhebt. In der Front und am Heck bekam der 408 eine neue Lichtsignatur, bei der das Markenzeichen in den Versionen GT und GT Exclusive beleuchtet ist. Die Scheinwerfer wurden tiefer angeordnet und sind fast unsichtbar, wenn sie nicht eingeschaltet sind. In den Versionen Allure und Allure Business sind LED-Scheinwerfer serienmäßig. Bei GT und GT Exclusive wird die Dunkelheit durch Matrix LED-Technik erhellt. Am Heck ist der beleuchtete Markenschriftzug in die Rückleuchteneinheit integriert.

Der Peugeot 408 erhielt eine komplett überarbeitete Frontpartie samt Kühlergrill mit viel glänzendem Schwarz, die dem Modell einen noch selbstbewussteren Auftritt vermittelt. Gleichzeitig rollt er auch auf neugestalteten 19-Zollrädern für die Versionen GT und die Varianten mit Hybrid- und Plug-in-Hybridantrieben, und für den ersten Auftritt kommt die neue Lackierung „Flare Green“ ins Spiel. Im Innenraum wurde die Informationszentrale neugestaltet, mit der die Ablesbarkeit verbessert werden soll. Außerdem können die 408-Besitzer aus acht Farben für die Ambientebeleuchtung wählen. Die Sitze vorne sind von der Aktion Gesunder Rücken zertifiziert.

Das Fahrwerk wurde weitgehend unverändert übernommen. Der Peugeot 408 kommt auch als E-Mobil (157 kW/213 PS) zu den Kunden, und dank der optimierten Aerodynamik ermöglicht der 58,2 kWh starke Akku jetzt eine Reichweite von 456 Kilometern nach der Messmethode WLTP. Der Energiespender kann mit bis zu 120 kW geladen werden, so dass der Akku nach einer halben Stunde von 20 auf 80 Prozent geladen ist.

Exklusiv im 408 bietet Peugeot die Limousine als Plug-in-Hybrid an, der einen 180 PS (132 kW) starken Verbrenner mit einem 92 kW starken Elektromotor kombiniert, was sich in eine Systemleistung von 240 PS (177 kW) übersetzt. Die Kraftübertragung übernimmt ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Die elektrische Reichweite liegt bei 85 Kilometern. Die Energie liefert ein 14,6 kWh starker Akku.

Die Basismotorisierung übernimmt der bewährte Hybridantrieb mit 145 PS (107 kW), der mit einem Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert ist. Als Verbrauch verspricht Peugeot fünf Liter auf 100 Kilometer. In der Stadt soll der Hybrid bis zu 50 Prozent der Fahrdauer elektrisch unterwegs sein. (aum)

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Peugeot 408.

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Photo: Peugeot via Autoren-Union Mobilität

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Peugeot 408 (2026).

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Peugeot 408 (2026).

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