Logo Auto-Medienportal

19 Prozent der Neuwagen sind Elektroautos

Im letzten Monat des Jahres stiegen die Neuzulassungen gegenüber dem Dezember 2024 um 9,7 Prozent auf 246.439 Pkw. Das ergibt Jahresbilanz von rund 2,9 Millionen Neufahrzeugen aus, was einer Steigerung von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 66,1 Prozent (minus 0,6 Prozent) der Neuwagen wurden nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes gewerblich und 33,6 Prozent (+5,1 %) privat zugelassen. Bei fast jedem fünften Neufahrzeug handelte es sich um ein Elektroauto. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller erstmals zugelassenen Pkw sank um 11,7 Prozent auf 105,8 Gramm pro Kilometer. Das sind 14 Gramm weniger als vor einem Jahr.

Die deutschen Marken verzeichneten 2025 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. BMW erreichte mit 8,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 8,9 Prozent, dicht gefolgt von Ford mit 8,8 Prozent und einem Zulassungsanteil von 3,8 Prozent. Einstellige Zulassungssteigerungen verzeichneten VW (+4,5 % / 19,6 %), Audi (+1,8 % / 7,2 %) und Mercedes (+1,0 % / 9,1 %) erzielen. Bei Opel (-7,9 % / 4,8 %) und Porsche (-17,7 % / 1,0 %) gingen die Verkäufe zurück. Mit einem Neuzulassungsanteil von 19,6 Prozent bleibt Volkswagen Marktführer.

Bei den Importmarken mit mindestens sechsstelligen Neuzulassungszahlen legten Skoda als erfolgreichste ausländische Marke um 10,2 Prozent auf 7,9 Prozent Marktanteil zu und Seat um 6,7 Prozent auf 5,7 Prozent. Bei den Importeuren mit mindestens fünfstelligen Verkäufen behaupteten sich BYD (+706,2 % / 0,8 %), MG (+26,2 % / 0,9 %), Renault (+9,4 % / 2,1 %), Land Rover (+7,3 % / 0,5 %), Nissan (+5,4 % / 1,1 %), Dacia (+3,1 % / 2,6 %) und Jeep (+0,6 % / 0,4 %). Rückgänge verzeichneten Tesla (-48,4 % / 0,7 %), Mitsubishi (-29,0 % / 0,7 %), Peugeot (-14,6 % / 2,0 %), Suzuki (-12,5 % / 0,8 %), Kia (-12,0 % / 2,1 %), Mazda (-10,0 % / 1,4 %), Toyota (-8,3 % / 3,1 %), Citroën (-7,9 % / 1,7 %), Fiat (-5,8 % / 1,9 %), Volvo (-4,7 % / 2,1 %) und Hyundai (-2,6 % / 3,3 %).

Jeden dritten Neuwagen ordnete das KBA dem SUV-Segment zu. Dahinter folgen Kompaktwagen (16,7 % Marktanteil / -9,5 %), Klein- (11,8 % / +0,1 %) und Geländewagen (10,9 % / -2,3 %). Die Obere Mittelklasse registrierte dagegen mit einem Zuwachs von 37,3 Prozent den größten Anstieg in der Jahresbilanz, ihr Anteil betrug 5,4 Prozent, gefolgt von den Utilities mit 15,3 Prozent und einem Anteil von 4,7 Prozent.

Der Anteil der neu zugelassenen Elektroautos nahm um 43,2 Prozent auf 545.142 Fahrzeuge zu. Das ist nahezu jeder fünfte Wagen (19,1 %), die Nachfrage nach Plug-in-Hybriden stieg um 62,3 Prozent auf einen Anteil von 10,9 Prozent. Benzinbetriebene Pkw kamen auf 777.641 Neuanmeldungen. Das sind 21,6 Prozent weniger als 2024. Ihr Marktanteil sank von 35,2 auf 27,2 Prozent. Diesel-Pkw erreichten mit 395.022 Stück nach 17,2 Prozent im Vorjahr nur noch einen Zulassungsanteil von 13,8 Prozent (-18,3 %).

12.079 Neuwagen (-11,9 %) verfügten über einen Flüssiggasantrieb. Ihr Anteil betrug 0,4 Prozent. Mit lediglich nur noch drei Neuanmeldungen sind Erdgasfahrzeuge (-97,8 %) faktisch vom Markt verschwunden und stellen keine Alternative mehr dar. Auch Autos mit Brennstoffzelle sind bedeutungslos: Sie kamen auf 49 Neuzulassungen (-69,0 %). Angemeldet wurde zudem noch ein einziger wasserstoffangetriebener Pkw. (aum)

Die Pkw-Anmeldungen stiegen im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent. Deutsche Hersteller überwiegend positiv unterwegs. Erdgas keine Alternative mehr. Im Schnitt 105 Gramm CO2.

Mehr zum Thema: ,

Teile diesen Artikel:

Bilder zum Artikel
Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg.

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg.

Photo: Auto-Medienportal.Net/KBA

Download:


Elektromobilität.

Elektromobilität.

Photo: Autoren-Union Mobilität/Stellantis

Download: