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Erfolgreichstes Jahr für Skoda: Alle Kanäle werden bedient

Jan-Hendrik Hülsmann, Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Deutschland, blickt überaus freudig auf das endende Jahr zurück. 2025 war für die VW-Tochtermarke erfolgreich wie nie zuvor. Sie stellte gleich mehrere Verkaufsrekorde auf und hat eine Reihe von einst schlagkräftigen Wettbewerbern unter Volldampf überholt. Bereits 30 Tage vor dem Jahreswechsel habe man 208.521 Fahrzeuge in Deutschland abgesetzt, das entspricht einem Marktanteil von acht Prozent und einer Steigerung um 0,7 Prozent verglichen mit dem bisherigen Rekordjahr 2023. Damit rangieren die tschechischen Autobauer nun auf Platz vier der Zulassungstatistik in unserem Land und bauten ihre Stellung als stärkster Importeur aus.

Meistverkauftes Modell ist der Octavia, doch auch die elektrisch angetriebenen Modelle beweisen Schlagkraft. Elroq und Enyaq sind tragende Säulen der Elektrostrategie, die Skoda als generell zukunftsweisend einschätzt. Der kompakte Elroq war zeitweise das meistverkaufte Elektrofahrzeug in Deutschland. Unterdessen konnten die PHEV-Versionen von Superb und Kodiaq ihr Absatzvolumen verdreifachen, die Antriebsart mit aufladbaren Akkus und Elektromotor, die bei abgeschaltetem Benzinmotor bis zu 100 Kilometer Reichweite bieten, soll 2026 weiteren Zuwachs erhalten. 28 Prozent der verkauften Skoda sind aktuell voll- oder teilelektrische Modelle. Damit liegt die Marke bei batterieelektrischen Fahrzeugen mit 45.928 Einheiten auf dem zweiten Platz hinter Volkswagen. Die Wolfsburger konnten 94.599 Exemplare zulassen. Zum Vergleich: BMW brachte im gleichen Zeitraum nur etwas mehr als 45.100 BEV-Autos auf die Straßen.

Als sehr gesund und ausgewogen sieht Jan-Hendrik Hülsmann das Verhältnis zwischen privaten und gewerblichen Zulassungen. Beim Enyaq entscheiden sich 78 Prozent Flottenkunden für das SUV, beim Elroq wurden dagegen 50 Prozent private Käufer registriert. Und das, obwohl die Nachfrage bei privaten Kunden nach dem Ende der staatlichen Förderprämien stark eingebrochen, sei, heißt es. Der Elroq, so Hülsmann, fahre gegen diesen Trend. Gering sei die Zahl der Verkäufe an Handel oder Autovermieter, in der Gunst der Flottenbetreiber liege Skoda dagegen auf Platz 2 in Deutschland. Der Bestand von Fahrzeugen der Marke liege bei uns über 2,75 Millionen Fahrzeuge. Diese Zahl präge mittlerweile deutlich unser Straßenbild.

2025 galt es für Skoda einen runden Geburtstag zu feiern. Auf 130 Jahre Historie blickt man in Mlada Boleslav, gut 60 Kilometer nordöstlich von Prag gelegen, zurück. Begonnen hatte man dort 1895 mit der Produktion von Fahrrädern, zehn Jahre darauf startete die Automobil-Fertigung. Langweilig soll es im Jahr nach dem runden Geburtstag freilich nicht werden. Zunächst wird eine neue Serie von Sondermodellen zum Kundenevent, dem so genannten Skoda Buffet am 24. Januar vorgestellt. Alle Baureihen außer Elroq, Enyaq und Kodiaq sind mit einer attraktiven Ausstattung bestellbar. Im Herbst schließt dann das kompakte SUV Epic die Preispalette der Elektroautos mit etwa 26.000 Euro nach unten ab. Teurer wird dagegen der große Siebensitzer, mit dem Skoda in die elektrische SUV-Oberklasse einsteigen will. Er ist größer als das bisherige Spitzenmodell Kodiaq und dürfte demnach oberhalb der 50.000-Euro-Marke positioniert werden.

Auch wenn die Zukunft elektrisch wird, hält Skoda am Vollsortiment von Diesel und Benzinmotoren fest. 2027 sollen alle Selbstzünder die anspruchsvollen Richtwerte der Euro-7-Norm erfüllen. Darum wird sich dann aber Frank Barwasser als neuer Sprecher der Geschäftsführung bei Skoda kümmern. Er tritt zum 1. Januar 2026 die Nachfolge von Jan Hendrik Hülsmann an. Dem fällt vor dem Hintergrund des exzellenten Geschäftsergebnisses leicht, seine Ausführung mit Lässigkeit zu beenden. Auf die Frage, ob sich im letzten Monat dieses Jahres der Marktanteil vielleicht doch noch ein wenig nach oben verschieben könnte antwortet er: „Was am Monatsende passiert hängt oft davon ab, wie verzweifelt andere Marken sind.“ (aum)


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Präsentieren gemeinsam die Jahresbilanz 2025: Jan-Hendrik Hülsmann (links), Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Deutschland, und sein Nachfolger Frank Barwasser.

Präsentieren gemeinsam die Jahresbilanz 2025: Jan-Hendrik Hülsmann (links), Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Deutschland, und sein Nachfolger Frank Barwasser.

Photo: Autoren-Union Mobilität/Michael Kirchberger

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Skoda Elroq.

Skoda Elroq.

Photo: Autoren-Union Mobilität/Michael Kirchberger

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Skoda.

Skoda.

Photo: Skoda via Autoren-Union Mobilität

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Skoda Octavia Combi.

Skoda Octavia Combi.

Photo: Frank Wald via Autoren-Union Mobilität

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