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Kias heimlicher Bestseller Seltos kommt nach Europa

Es ist Kias weltweit meistverkauftes Kompakt-SUV und in Europa hat bislang so gut wie niemand von ihm gehört. Seltos heißt das 4,43 Meter lange, kantige SUV, das in seiner jetzt vorgestellten, zweiten Generation nun auch auf dem hiesigen Kontinent antreten soll. „In unserem europäischen Line-up fehlte uns im B-SUV-Segment bislang ein Angebot“, erklärte Ho Sung Song, Präsident und CEO von Kia bei der Online-Präsentation den Grund der europäischen Expansion – den fast gleich langen Niro sieht er nicht als SUV, sondern als Crossover – und nannte zugleich einige der Gegner beim Namen: VW T-Roc und Toyota C-HR.

Optisch hängt sich der Neuling dicht an Kias Elektropalette. Kühler- und Scheinwerfergrafik erinnern stark an den EV3, auch das Heck mit den vertikal angeordneten, über die Klappe gezogenen Rückleuchten wirkt vertraut. Auf den ersten Blick könnte man den Seltos für ein weiteres E-Modell halten. Tatsächlich steckt unter dem kantigen Blech aber konventionelle Verbrenner. Je nach Markt gibt es einen 1,6-Liter-Turbobenziner mit 180 PS, wahlweise mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe oder 6-Gang-Schaltung, sowie eine stärkere Version mit 193 PS und 8-Stufen-Automatik. Einstiegsmotorisierung ist ein 2,0-Liter-Saugbenziner mit 149 PS. Auch gibt es Varianten mit Allradantrieb inklusive „Terrain Mode“ mit Programmen für Matsch, Sand und Schnee.

2026 soll eine Hybridversion folgen, die den Seltos zumindest technisch näher an die Elektro-Verwandtschaft rückt. Sie bekommt unter anderem eine Vehicle-to-Load-Funktion, um externe Geräte mit Strom zu versorgen, sowie das „Smart Regenerative Braking System 3.0“. Letzteres passt die Rekuperation anhand von Navigations- und Verkehrsdaten an, wie man es bislang vor allem aus E-Autos kennt.

Die Proportionen des Seltos sind klassisches Kompakt-SUV. Mit 4,43 Meter Länge, 1,83 Meter Breite und 1,60 Meter Höhe ordnet er sich noch unterhalb des Sportage ein. Die Kia-Designphilosophie „Opposites United“ zeigt sich in glatten Flächen, horizontalen und vertikalen Kanten sowie einem breiten Stand. Diagonale Linien, betonte Schultern und die flach auslaufende Dachlinie bringen etwas Bewegung in die Silhouette. Versenkte Türgriffe und satinsilberne Akzente geben einen „cleanen“ Look – und helfen der Aerodynamik.

Optisch schärfer präsentieren sich die X- und GT-Line. Erstere setzt auf dunkle Gun-Metal-Details und verstärkte Verkleidungen im Unterbodenbereich. GT-Line gibt den urbanen Sportler mit mehr Wagenfarbe und dezent dynamischen Anbauteilen. Neue Lacke wie Iceberg Green, Gravity Grey und das matte Magma Red sollen dem üblichen Schwarz-Grau-Weiß-Einerlei etwas entgegensetzen.

Im Innenraum orientiert sich der Seltos an den größeren Kia-Modellen. Ein niedriges, horizontal gezeichnetes Armaturenbrett verbessert die Sicht und lässt den Innenraum luftig wirken. Zentrales Bedienelement ist ein Panoramadisplay, bei dem zwei 12,3-Zoll-Bildschirme für Instrumente und Infotainment zu einer breiten Digitalfläche verschmelzen, darunter liegt ein Touchbereich für die Klimatisierung. Der Gangwahlhebel wandert als Shift-by-Wire-Element ans Lenkrad, wodurch die Mittelkonsole freier nutzbar wird.

Ein neuer KI-Assistent soll natürlichere Sprache verstehen als klassische Sprachsteuerungen und mehr Funktionen direkt per Zuruf bedienen. Over-the-Air-Updates halten Softwarestände aktuell und „Digital Key 2.0“ verwandelt Smartphone oder Smartwatch in einen vollwertigen Fahrzeugschlüssel. Für Atmosphäre sorgt optional ein Panoramaglasdach, eine 64-farbige Ambientebeleuchtung und Audioanlagen von Harman/Kardon und Bose, jeweils auf die Akustik des Innenraums abgestimmt. Über den Kia Connect Store lassen sich digitale Extras wie Display-Themen und Entertainment-Pakete bis hin zu Videostreaming buchen.

Dank 2,69 Meter Radstand fallen die Platzverhältnisse großzügig aus, besonders im Fond soll es eine luftige Kopf- und Beinfreiheit sowie eine neigungsverstellbare Rückbanklehne (bis 24 Grad) geben. Dahinter befindet sich ein 536 Liter großer Gepäckraum mit höhenverstellbarerem Ladeboden und Schienensystem für das Einhängen von Netzen, Boxen und Haltern.

Beim Thema Sicherheit und Fahrassistenten greift Kia in die Vollen. Die Liste umfasst Autobahn- und Spurfolgeassistent, Frontkollisionswarner, Ausstiegsassistent, Rundumsichtkamera, Auspark-Kollisionsvermeidung sowie Parksensoren an Front, Heck und Seite. Ein Head-up-Display projiziert Tempo, Navigationspfeile und Assistenz-Hinweise direkt auf die Frontscheibe.

Die Produktion des neuen Seltos startet noch in diesem Monat in Indien. Die Einführung in Korea, Nordamerika, Europa und China ist für 2026 vorgesehen. (aum)

Weiterführende Links: Kia-Presseseite

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Photo: Kia via Autoren-Union Mobilität

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