KTM meldet erneut einen Rückruf. Betroffen sind die 390 und die mit dem gleichen Motor ausgestattete Husqvarna 401. Es handelt sich um die Modelljahrgänge 2024 bis 2026. In Einzelfällen kann es dazu kommen, dass der Einzylinder bei niedriger Drehzahl abstirbt. Das wird mit einem Software-Update der Motorsteuerung behoben. Gleichzeitig steigt die Leistung im unteren Drehzahlbereich. Die betroffenen Fahrzeughalter werden angeschrieben. Die 390 Duke und die 401 des 2024er-Jahrgangs sind erst kürzlich mit möglichen Undichtigkeiten am Tankdeckel aufgefallen.
Die Qualitätsprobleme treffen den österreichischen Motorradhersteller zur Unzeit. KTM hatte erst vor rund einem Jahr Insolvenz anmelden müssen. Als Retter erwies sich der indische Bajaj-Konzern, der inzwischen eine Dreiviertel-Mehrheit am Unternehmen besitzt. (aum)
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