Grüner Strom für das Opel-Werk in Eisenach

Auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Fahrzeugfertigung erhält das Opel-Werk in Eisenach grünen Strom aus einer neuen Photovoltaikanlage. Sie reduziert mit einer installierten Leistung von fast 20 Megawatt-Peak (MWp) und einer jährlichen Energiemenge von 19 Millionen Kilowattstunden (kWh) den jährlichen Kohlenstoffdioxidausstoß am Standort um über 5600 Tonnen. Gleichzeitig wird das öffentliche Netz entlastet.

Die 212.500 Quadratmeter große Anlage besteht aus knapp 32.300 Solarmodulen. Sie liegt auf der Gemarkung von Eisenachs Nachbargemeinde Krauthausen und wurde innerhalb von fünf Monaten erstellt. Über eine mehr als sieben Kilometer lange unterirdische Leitung kommt der Strom vom Solarpark ins Werk.

Ein weiterer großer Schritt Richtung Klimaneutralität wird mit dem Green-Campus in Rüsselsheim vollzogen. Die Baustelle für den künftigen Firmensitz von Opel und der Deutschland-Zentrale von Stellantis wird im Moment eingerichtet. Dort entstehen in den kommenden Monaten Büros und Arbeitsstätten für die Beschäftigten aus Verwaltung, Design, Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb. Der erste Spatenstich wird in Kürze vorgenommen.

Im Zentrum der Planungen steht die Nachhaltigkeit. So wird der Strombedarf der Bürogebäude über Photovoltaikanlagen gedeckt, die in ein Gründach integriert sind. Dieses leistet nicht nur einen Beitrag zur Artenvielfalt, sondern sorgt zugleich für ein angenehmes Mikroklima und trägt zur Kühlung des Gebäudes bei. Vergleichbare Projekte realisiert der Opel-Mutterkonzern Stellantis auch in Frankreich und Italien. (aum)

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Photovoltaikanlage für das Opel-Werk Eisenach.

Photovoltaikanlage für das Opel-Werk Eisenach.

Photo: Opel via Autoren-Union Mobilität

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Photovoltaikanlage für das Opel-Werk Eisenach geht ans Netz (von links): Steve Geinitz (Koordinator Energiemanagement Werk Eisenach), Ralf Weidenhammer (Geschäftsführer Athos Solar GmbH), Marken- und Stellantis-Deutschlandchef Florian Huettl, Jörg Escher (ehemaliger Geschäftsführer Werk Eisenach), Krauthausens Bürgermeister Ralf Galus und Rafal Trojca, Geschäftsführer Werk Eisenach.

Photovoltaikanlage für das Opel-Werk Eisenach geht ans Netz (von links): Steve Geinitz (Koordinator Energiemanagement Werk Eisenach), Ralf Weidenhammer (Geschäftsführer Athos Solar GmbH), Marken- und Stellantis-Deutschlandchef Florian Huettl, Jörg Escher (ehemaliger Geschäftsführer Werk Eisenach), Krauthausens Bürgermeister Ralf Galus und Rafal Trojca, Geschäftsführer Werk Eisenach.

Photo: Opel via Autoren-Union Mobilität

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