Man muss schon zweimal hinschauen, um beim Opel Mokka das Facelift zu erkennen, das er nach fünf Jahren nun erhalten hat. Die Front wurde kaum, das Heck gar nicht verändert: Neue Matrix-LED-Scheinwerfer leuchten die Fahrbahn noch effizienter aus, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Die Palette der Außenfarben wurde um einen schicken Grün- und Blau-Ton erweitert. In Innenraum fällt das unten abgeflachte neue Lenkrad auf. Der kleine Crossover verzichtet künftig auf jeden Chromschmuck.
Unter dem hübschen Blech ist der Fortschritt umso deutlicher: Die Elektrovariante mit 115 kW (156 PS) verspricht nun eine Reichweite von über 400 Kilometern bei einem Verbrauch von 15,4 kWh auf 100 Kilometern. In neun Sekunden geht es auf Tempo 100 und mit 260 Newtonmetern Drehmoment auch flott aus der Kurve. Ein tiefer Schwerpunkt und die direkte Lenkung tragen ebenfalls zum sportlichen Fahrgefühl bei. Bei 150 km/h ist Schluss.
Deutlich an Geschwindigkeit zugelegt hat das neue Infotainment: Es nutzt jetzt die Rechenleistung der Snapdragon-Plattform, eines besonders schnellen Computers für vernetze Autos. Es ist sofort startklar, updatefähig und mit künstlicher Intelligenz von Chat-GPT ausgestattet.
Als weitere Antriebsvariante gibt es den Mokka weiterhin als Hybrid mit einem 1,2 Liter kleinen Dreizylinder und 136 PS (100 kW). Weil er leichter ist als der Electric, beschleunigt der Hybrid in 8,2 Sekunden auf Tempo 100. Das neu elektrische Doppelkupplungsgetriebe schaltet die sechs Gänge äußerst flott. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 209 km/h. 4,9 Liter Verbrauch verspricht Opel. Auch als einen reinen Verbrenner gibt es den Mokka weiterhin. Er ist mit ähnlichen Leistungsdaten wie der Hybrid etwas langsamer auf 100 km/h (8,9 Sekunden).
Ab 26.740 Euro steht der Mokka beim Händler. Der Hybrid startet bei 29.740 Euro. Der Electric ist mit 36.740 Euro sogar günstiger geworden als der Vorgänger mit geringerer Reichweite. (aum)
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