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Renault Group stärkt ihre Finanzstruktur

Die Renault Group hat ihre Rentabilität im ersten Halbjahr 2022 verbessert, den Free Cashflow erhöht und ihre Finanzstruktur gestärkt. Die operative Marge legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozentpunkte auf 4,7 Prozent zu. Der operative Free Cashflow der Automobilsparte betrug 956 Mio. Euro, was einem Zuwachs von 1,47 Milliarden Euro gegenüber dem ersten Halbjahr 2021 entspricht. Im Vergleich zum 31. Dezember 2021 sank die Nettoverschuldung der Automobilsparte um 1,2 Milliarden Euro auf 426 Mio. Euro, davon 522 Mio. Euro aus dem Verkauf der Aktivitäten in Russland. Der Konzernumsatz betrug 21,1 Mrd. Euro.

Luca de Meo, CEO der Renault Group, erklärte: „Nachdem die Renault Group den Verlust ihrer russischen Aktivitäten mehr als kompensiert hat und ihren rasanten Wandel fortsetzt, hebt sie ihre Finanzprognose für das Gesamtjahr 2022 an.“ Renault setze alle Kräfte ein, um die Group in ein wettbewerbsfähiges, technologisches und nachhaltiges Unternehmen zu verwandeln, unterstreicht de Meo bei der Vorlage der Halbjahreszahlen.

Obwohl der weltweite Absatz gegenüber dem ersten Halbjahr 2021 um 11,9 Prozent zurückging, blieb der Konzernumsatz mit 21,1 Milliarden Euro stabil. Die Umsatzerlöse der Automobilsparte beliefen sich auf rund 19,6 Milliarden Euro, ein Anstieg um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die operative Marge der Gruppe lag bei 988 Mio. Euro (4,7 Prozent des Umsatzes), was einem Plus von 556 Mio. Euro und 2,6 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. In der Automobilsparte betrug die operative Marge 420 Mio. Euro (2,1 Prozent des Automobil-Umsatzes). Das Plus lag hier bei 565 Mio. Euro und 2,8 Prozentpunkten trotz eines Rückgangs von 136.000 Fahrzeugen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021.

Die Renault Group erreichte ein Nettoergebnis aus fortgeführten Aktivitäten von 657 Mio. Euro, das sind 458 Mio. Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Nettoergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten lag bei minus 2,3 Milliarden Euro aufgrund der nicht zahlungswirksamen Anpassung im Zusammenhang mit der am 16. Mai 2022 angekündigten Veräußerung der russischen Industrieaktivitäten.

Der operative Free Cashflow der Automobilsparte belief sich auf 956 Mio. Euro einschließlich einer Dividende von 800 Mio. Euro von Mobilize Financial Services. Das entspricht einem Zuwachs von 1,47 Milliarden Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021.

Die Renault Group konnte ihre Nettoverschuldung der Automobilsparte gegenüber dem 31. Dezember 2021 um 1,2 Milliarden Euro auf minus 426 Mio. Euro senken. 522 Mio. Euro stammen dabei aus dem Verkauf der Aktivitäten in Russland.

Das Unternehmen hebt seine Finanzprognose für das Geschäftsjahr 2022 wie folgt an: Eine operative Marge der Gruppe von über fünf Prozent gegenüber rund 3 Prozent im Vorjahr und ein operativer Free Cashflow in der Automobilsparte von über 1,5 Milliarden Euro gegenüber dem bisherigen positiven Wert. (aum)

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Luca de Meo.

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Foto: Autoren-Union Mobilität/Renault

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