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Opel-Werk Eisenach wird eine Tochtergesellschaft

Schon vor einigen Wochen machten Spekulationen die Runde, nach denen Stellantis die Opel-Werke Rüsselsheim und Eisenach in eine eigenständige Gesellschaft unter Konzernregie überführen wolle. Zumindest der Standort in Thüringen wird nun in eine Gesellschaft umgewandelt – allerdings nicht unter Stellantis-, sondern unter Opel-Führung. Eisenach wird ein Tochterunternehmen der Rüsselsheimer. Entsprechende Pläne für das Stammwerk gebe es aber nicht, betonte ein Sprecher auf Nachfrage mit.

Geschäftsführung und Gewerkschaft haben sich demnach darauf geeinigt, „die Geschäftstätigkeit im Werk Eisenach in einer eigenen Gesellschaft zu bündeln. Diese soll eine Tochtergesellschaft der Opel Automobile GmbH sein“. Dabei werden die Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten unverändert bleiben, die bestehenden Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen gelten weiter. Zudem sicherte die Konzernspitze zu, dass künftig sämtliche Volumina des Grandland X in Eisenach gefertigt werden. Das SUV war zwischendurch immer wieder parallel auch im französischen Werk Sochaux vom Band gerollt, wo der nahezu baugleiche Peugeot 3008 produziert wird.

Mit der heutigen Einigung steht auch fest, dass der Betrieb im Werk trotz der weiteren Halbleiterknappheit im Januar wieder aufgenommen wird. Die Bänder waren Anfang Oktober wegen des Versorgungsmangels angehalten worden. Dank flexibler Planungen und umfassender Maßnahmen sei es aber gelungen, den Materialengpass etwas zu beheben, teilte der Stellantis-Konzern mit. (aum)

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Produktion des Opel Grandland X im Werk Eisenach.

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Opel

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Opel-Werk Eisenach.

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