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Mazda schreibt mehr als eine viertel Milliarde Euro Verlust

Mazda hat seine Absatz- und Finanzergebnisse für das am 31. März 2021 abgelaufene Geschäftsjahr bekanntgegeben. Demnach hat der japanische Automobilhersteller von April 2020 bis März 2021 weltweit 1.287.000 Fahrzeuge verkauft. Zwar konnte das Unternehmen dabei den Absatz in seinen beiden größten Märkten – Nordamerika und China – im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr steigern. In Nordamerika stiegen die Verkaufszahlen um zwei Prozent auf 403.000 Einheiten, in China legte Mazda um acht Prozent auf 228.000 verkaufte Fahrzeuge zu. Auf dem Heimatmarkt Japan jedoch verzeichnete Mazda einen Rückgang von 13 Prozent auf 176.000 Einheiten.

Noch stärker brach das Geschäft in Europa ein. Hier schloss das Unternehmen das Jahr wegen der Corona-Pandemie und verlängerten Lockdowns mit einem Rückgang von 32 Prozent auf 178.000 verkaufte Einheiten ab. Immerhin, dank der Verbesserungen bei Absatz, Kostensenkung und Gewinnen im zweiten Halbjahr konnte Mazda das Gesamtgeschäftsjahr dennoch mit einem Umsatz von 2,8821 Billionen Yen (23,2 Milliarden Euro) und einem Betriebsgewinn von 8,8 Milliarden Yen (71,0 Millionen Euro) abschließen – auch wenn das Nettoergebnis unterm Strich einen Verlust von 31,7 Milliarden Yen (255,6 Millionen Euro) ausweist.

Für das aktuelle, im März 2022 endende Geschäftsjahr, strebt Mazda eine weitere Erholung an. Weltweit erwartet die Zentrale in Hiroshima Fahrzeugverkäufe von 1,41 Millionen Einheiten sowie einen Umsatz von 3,40 Billionen Yen (26,4 Milliarden Euro) und einen Nettogewinn von 35,0 Milliarden Yen (271,3 Millionen Euro). Auch in Europa soll der Absatz dann wieder um ein Viertel gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr steigen. (ampnet/fw)

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Mazda-Zentrale in Hiroshima.

Mazda-Zentrale in Hiroshima.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Mazda

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