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VDA plädiert für Arbeitsteilung in der Autoindustrie

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) zeigt sich besorgt über den heutigen Kabinettsbeschluss, der Werkverträge und Zeitarbeit in der Fleischindustrie verbietet. In diesem Zuge wird auch eine Ausweitung des direkten Verbotes von Werkverträgen und Zeitarbeit auf andere Branchen diskutiert. "Die globale Wirtschaft - und damit auch die Automobilindustrie - lebt von und mit der Arbeitsteilung" heißt es in einer Mitteilung des Verbandes.

Bisher seien Werk- oder Dienstverträge die Basis für effizientes Arbeiten mit Zulieferern und IT-Spezialisten, die mit den Abteilungen der Hersteller verbunden, aber eben nicht in sie integriert. In der Debatte über möglichen Missbrauch von Werkverträgen und Zeitarbeit gehe es um die Abgrenzung der Vertragsverhältnisse mit ihren unterschiedlichen Rechten und Pflichten. Diese öffentliche Diskussion habe die Unternehmen der Automobilindustrie längst sensibilisiert und diese bereits zu erheblichen Aktivitäten veranlasst, um Missbräuche nicht mehr entstehen zu lassen.

Im Zuge der Digitalisierung arbeiteten die Automobilhersteller aber stärker mit IT-Dienstleistern zusammen. Obwohl diese an internen Besprechungen teilnehmen müssen und auf Daten der Unternehmen zurückgreifen, handele es sich nach Ansicht des Verbandes "um Werkvertragler und nicht um Arbeitnehmer". Diese effektive Zusammenarbeit müsse nach Ansicht des VDA auch in Deutschland weiter möglich sein und solle nicht durch regulatorische Eingriffe gefährdet werden. (ampnet/deg)

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