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Dethleffs hat das Corona-Multitool

Der Reisemobilhersteller Dethleffs wird die Produktion in Isny zum 14. April wieder aufnehmen. In der am 25. März gestarteten produktionsfreien Zeit wurden Hygienemaßnahmen in den Abteilungen umgesetzt. Dethleffs schult seine Mitarbeiter online für einen reibungslosen Produktionsanlauf. Einen Corona-Fall habe es im Unternehmen nicht gegeben, erklärt der Reisemobilhersteller in einer Pressemitteilung. Das Multifunktions-Handgerät "Coroni" gibt Dethleffs seinen Mitarbeitern um technische Geräte und Schalter ohne Kontakt zu bedienen.

Durch die Corona-bedingte Unterbrechung der Lieferkette setzte der Reisemobil- und Caravan-Hersteller vom 25. März bis einschließlich Ostermontag die Produktion seiner Fahrzeuge aus. Betroffen waren davon alle Fertigungsbänder und alle produktionsbeteiligten Abteilungen sowie das Ausstellungszentrum. Um Corona zu stoppen, sind nun an allen Stationen im Unternehmen, an denen mehrere Menschen zusammenkommen, blaue Fußabdrücke auf die Hallenböden in Abständen von 1,5 Metern geklebt. Auch die morgendlichen „Shopfloor-Runden“, in denen Teamleiter und Meister täglich die Arbeitsabläufe vor Produktionsbeginn mit ihrem Team besprechen, sind so ausgerichtet, dass die Abstände durch Klebemarkierungen aufgezeigt und so eingehalten werden können. Voraussichtlich stehen zum Produktionsbeginn auch ausreichend Schutzmasken für die Mitarbeiter zur Verfügung.

Weitere Schutzmaßnahmen sind Handwasch- und Desinfektionsmöglichkeiten an allen Eingängen, begrenzte und strikt kontrollierte Zugänge zum Firmengelände, möglichst keine Dienstreisen, Home-Office für Verwaltungsmitarbeiter, Videokonferenzen statt Vorort-Termine und räumlich entzerrte Arbeitsplätze. Es wurden dafür in den Büroräumen Schreibtische auseinandergerückt. In den Verwaltungsabteilungen wird zwischen Home-Office und Bürotagen bei den Mitarbeitern durchgewechselt, so dass sich nie zu viele Mitarbeiter in einem Büro befinden und eine mögliche Ansteckung minimiert wird.

Auch für Besprechungen gibt es neue Regeln: „Wir haben unsere Sitzmöglichkeiten in den Konferenzräumen so reduziert, dass bei einer Maximalbelegung immer noch die Mindestabstände eingehalten werden können“, erklärt Alexander Leopold. „Einige Besprechungsräume mussten wir vorsorglich schließen, da sie den strengen Hygiene- und Abstandsvorschriften nicht standhalten konnten. Vor und in jedem Konferenzraum gibt es ausführliche Hinweisschilder, was zu beachten ist und wie viele Personen maximal im Raum sein dürfen.“ Auch in der Produktion hat das 16-köpfige Team allein 32 Hygieneschilder mit Bild und Text in verschiedenen Sprachen entworfen, da bei Dethleffs insgesamt 33 Nationalitäten arbeiten.

Speziell für die Bedienung von Lichtschaltern und Zeiterfassungssystemen hat sich Dethleffs etwas Besonderes einfallen lassen: den „Coroni“. Dieses hilfreiche Multifunktions-Handgerät, das aus Holzschichtplatten gefräst ist, ist wie eine Art Schweizer Taschenmesser, mit dem sich Wasserhähne, Fenster und Türen öffnen oder schließen sowie Mikrowellen und Tastaturen körperkontaktlos bedienen lassen. Solch ein „HygieneTool“ liegt für alle Mitarbeiter bereit. Vorerst noch geschlossen bleiben die Kantine und das Ausstellungszentrum. (ampnet/deg)

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Dethleffs-Hygieneschlüssel "Coroni".

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Dethleffs

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Dethleffs-Hygieneschlüssel "Coroni".

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Besprechung bei Dethleffs nach Corona-Regeln.

Besprechung bei Dethleffs nach Corona-Regeln.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Dethleffs

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Hygienestelle bei Dethleffs.

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Dethleffs

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Hygienestelle bei Dethleffs.

Hygienestelle bei Dethleffs.

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