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Auch BMW trifft die Krise hart

Das Absatzergebnis der BMW Group wird im ersten Quartal überlagert von den Folgen von Sars‑CoV-2 und den Auswirkungen der vorübergehenden Schließung einer Großzahl von Handelsbetrieben. Die BMW Group hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres weltweit 477.111 (-20,6 Prozent) Fahrzeuge der Premium-Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ausgeliefert. In Zeiten der Corona-Pandemie sieht das Unternehmen den Schutz von Mitarbeitern und die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft als vorrangig an, will die Liquidität und den langfristigen Unternehmenserfolg dennoch sicherstellen.

„Wir reagieren auf die weltweit herausfordernde Absatzsituation aufgrund der Corona Pandemie und passen unser Produktionsvolumen flexibel der Nachfrage an. Damit schaffen wir wichtige Voraussetzungen für den weiteren wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens“, betonte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „In China sehen wir mit einem starken Auftragseingang die ersten Anzeichen einer Erholung“, so Nota weiter.

Mit einer Modelloffensive war die BMW Group zunächst erfolgreich und mit Wachstum in das laufende Jahr gestartet. Die Auswirkungen der Pandemie haben allerdings im Februar bereits zu einem signifikanten Absatzrückgang in China geführt. Im März waren die Folgen der Pandemie dann bei den Absatzzahlen in Europa und den USA deutlich spürbar. In Europa sind derzeit aufgrund des Coronavirus rund 80 Prozent aller Händlerbetriebe geschlossen, in den USA sind es circa 70 Prozent. In einigen Ländern, wie Deutschland, ist aktuell der stationäre Autoverkauf gesetzlich untersagt.

Group unterstützt Kampf gegen Pandemie

Die BMW Group unterstützt die Maßnahmen, mit denen die Verbreitung von Sars-CoV-2 eingedämmt werden soll. Dazu stellt das Unternehmen Fahrzeuge für Sozial- und Gesundheitseinrichtungen bereit, um die Mobilität von Helfern und Berufstätigen im Gesundheitssektor zu ermöglichen. Außerdem hilft die BMW Group an ihren deutschen und internationalen Standorten mit Sach- und Materialspenden wie Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel an soziale und öffentliche Einrichtungen. Gemeinsam mit seinem globalen Lieferantennetzwerk arbeitet das Unternehmen derzeit intensiv an der kurzfristigen Beschaffung von Atemschutzmasken und weiterer medizinischer Ausrüstung, prüft darüber hinaus auch eine eigene Produktion von medizinischen Masken.

Seine Handelspartner und Kunden unterstützt die BMW Group so gut wie möglich. Das Unternehmen bietet seinen Kunden zudem – wo aktuell sinnvoll – Maßnahmen wie die Verlängerung der Gewährleistung aus Neufahrzeugverkäufen oder die Erweiterung von Wartungsintervallen an und stellt, soweit es die gesetzlichen Vorgaben erlauben, einen Werkstatt-Service sicher.

Marke BMW liefert 411.809 Fahrzeuge aus

Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 411.809 (-20,1 Prozent) BMW Automobile ausgeliefert. Die Marke Mini hat in diesem Zeitraum 64.449 (-23,4 Prozent) Einheiten abgesetzt. Im ersten Quartal wurden weltweit 30.692 (+13,9 Prozent) elektrifizierte Fahrzeuge der Marken BMW und Mini ausgeliefert.

Rolls-Royce Motor Cars erzielte im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Absatz von 853 (-27,2 Prozent) Fahrzeugen. Insgesamt wurden von Januar bis März zudem 34.774 (‑9,9 Prozent) Motorräder an Kunden übergeben.

In China Zeichen der Besserung

In den USA wurden im ersten Quartal des Jahres 64.692 (-17,4 Prozent) Automobile abgesetzt, davon 59.455 (-15,3 Prozent) Fahrzeuge der Marke BMW.

In China liegt der Absatz im ersten Quartal insgesamt bei -30,9 Prozent (116.452 Fahrzeuge). Erfreulich ist die Trendwende im März, die auf eine nachhaltige Erholung des Marktes hindeutet. Auch in Südkorea zeigt die Entwicklung der Absatzzahlen in eine positive Richtung.

In der Region Europa wurden insgesamt in den ersten drei Monaten 220.812 (‑18,3 Prozent) Automobile der Marken BMW und Mini ausgeliefert. In Deutschland ist der Absatz der BMW Group mit 67.882 Einheiten (-9,0 Prozent) weniger stark als der Gesamtmarkt zurückgegangen. (ampnet/Sm)

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