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Conti kann Zinsen durch Nachhaltigkeit senken

Continental hat mit seinen Konsortialbanken eine neue revolvierende Kreditlinie vereinbart. Der Umfang beträgt vier Milliarden Euro, die Laufzeit fünf Jahre. Damit refinanziert Continental seine aktuelle Kreditlinie in Höhe von drei Milliarden Euro vorzeitig. Sie wäre im April 2021 fällig geworden. Über die Erhöhung der Kreditlinie hinaus hat Continental verbesserte Konditionen vereinbart, sowie sogenannte Nachhaltigkeitskomponenten in der neu verhandelten Kreditlinie berücksichtigt. Dazu zählt beispielsweise die Umstellung des externen Strombezugs auf regenerative Quellen.

Das Bankensyndikat, das Continental die Kreditlinie zur Verfügung stellt, besteht aus 27 internationalen Banken. Als Konsortialführer agieren BNP Paribas und die Deutsche Bank. Erstere tritt ebenfalls als sogenannter Sustainability-Advisor auf. Continental ist das erste Unternehmen in der deutschen Automobilindustrie, das eigens definierte Nachhaltigkeitskennzahlen zum Bestandteil der Kreditvereinbarung mit seinen Kernbanken gemacht hat.
 
Die Höhe der Zinszahlungen für die Inanspruchnahme der Kreditlinie hängt ab sofort zusätzlich von einer Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung des Dax-Unternehmens ab. Sie wird künftig durch eine Minderung der anfallenden Zinsen belohnt. Eine Nichterreichung dagegen hätte Zinsaufschläge zur Folge. Grundlage hierfür sind jährliche Bewertungen vereinbarter Nachhaltigkeitsleistungen innerhalb der in 2019 neu aufgelegten Nachhaltigkeitsstrategie von Continental. (ampnet/deg)

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