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Vorstellung Skoda Octavia: Sprung nach oben

Wenn der Ministerpräsident eines Landes zur Vorstellung eines neuen Automobils erscheint, dann muss es sich um ein ganz besonderes Modell handeln. Bei der Vorstellung des neuen Skoda Octavia in der Prager Nationalgalerie saß der tschechische Ministerpräsident Andrej Barbis in der ersten Reihe und war offensichtlich von dem, was er sah und hörte sehr angetan. Kein Wunder, denn die Marke, die im kommenden Jahr auf 125 Jahre zurückblicken kann, spielt für die tschechische Wirtschaft eine überaus wichtige Rolle und liefert einen Anteil von zehn Prozent am Bruttoinlandsprodukt des Landes.

Vor 60 Jahren rollte die erste Octavia auf den Markt – damals das achte Nachkriegsmodell der Marke, was wiederum den Modellnamen erklärt. Der moderne Octavia kam 1996 zu den Händlern und seitdem wurden insgesamt 6,4 Millionen des Bestsellers in mehr als 100 Ländern abgesetzt. Die vierte Modellgeneration ist wieder ein Stück gewachsen und zeigt, wie man auf der Plattform des Volkswagen Golf ein Automobil entwickeln kann, das in allen Bereichen eine Klasse höher angesiedelt ist.

Zwar legte die Limousine nur um knapp zwei Zentimeter in der Länge und 1,5 Zentimeter in der Breite zu (beim Combi sind es 2,2 Zentimeter in der Länge), doch auf den ersten Blick wirkt die Octavia-Neuauflage optisch deutlich größer und rückt das Modell noch mehr als bisher in die Nähe des Topmodells Superb und des Volkswagen Passat. Dazu trägt ganz entscheidend das überarbeitete Design bei, das noch schärfer als bisher gezeichnet ist, was eine gestreckte und elegante Silhouette ergibt. Dabei gelang es der Mannschaft um Chefdesigner Oliver Stefani, die bisherige Formensprache zu übernehmen und weiterzuentwickeln ohne gleichzeitig die praktischen Aspekte zu vernachlässigen. So fasst der Kofferraum nun – Bestwert im Segment – 600 Liter bei der Limousine und 640 Liter beim Combi. Auch die Passagiere profitieren von den neuen Dimensionen und erleben vorne und im Fond großzügige Platzverhältnisse. Die Frontpartie mit den schmalen LED-Scheinwerfern ist nun noch schärfer gezeichnet und erzeugt einen selbstbewussten Auftritt.

Im Innenraum spiegelt die Instrumententafel die Form des Skoda-Grills wider, und über das neue Zweispeichenlenkrad (optional beheizbar) lassen sich insgesamt 14 verschiedene Funktionen ausführen. Die gewählten Materialien sind hochwertig, und vermitteln Premiumqualität, die noch durch die Ambientebeleuchtung, die sich individuell gestalten lässt, verstärkt wird. Die auf Wunsch lieferbaren Ergositze (ausgezeichnet mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken) bieten unter anderem eine Massagefunktion und in der Topversion eine Belüftung. Eine Premiere ist zudem das erstmals in einem Skoda lieferbare Head-up-Display, das den Fahrer mit den wichtigsten Informationen versorgt. Ebenfalls eine Premiere ist die Shift-by-Wire-Technologie, mit der das Direktschaltgetriebe (DSG) arbeitet und die Fahrstufenwahl des Fahrers elektronisch an das Getriebe überträgt.

Beim Infotainment griffen die Skoda-Entwickler in den Modularen Infotainment-Baukasten des Volkswagen-Konzerns, so dass der Kunde aus vier Optionen wählen kann. Gesten- und Sprachsteuerung über die Digitalassistentin Laura sind ebenfalls möglich. Über die integrierte e-SIM ist der Octavia immer online und kann so immer auf die aktuellen mobilen Onlinedienste der Marke zugreifen.

Bei den Antrieben stehen zum Verkaufsstart im kommenden Frühjahr Benziner-, Diesel- und Erdgasmotoren sowie zwei Hybridantriebe bereit. Die Benziner-Fraktion startet mit einem Einliter-Antrieb (81 kW / 110 PS), einem 1,5-Liter Aggregat (110 kW / 150 PS) und einem 2,0-Liter-TSI-Motor (140 kW / 190 PS). Der 2.0-Liter-TDI-Diesel kommt in drei Leistungsstufen zu den Kunden (85 kW / 116 PS, 110 kW / 150 PS, 147 kW / 200 PS). Daneben bietet Skoda sein Erfolgsmodell auch mit Erdgasantrieb (96 kW / 130 PS) an und rundet das Motorenprogramm mit zwei Mild-Hybrid-Antrieben (81 kW / 110 PS und 110 kW / 150 PS) ab. Der Plug-in Hybrid wird von einem 1,4 Liter TSI-Motor angetrieben, der 204 PS (150 kW) leistet. Mit dieser Palette deckt Skoda alle alternativen Antriebsoptionen mit Ausnahme des reinen Elektroautos ab.

Die Preisliste ist noch ein gut gehütetes Geheimnis, doch, so viel wurde bekannt, werden sie sich nicht deutlich von den aktuellen Preisen abheben. Aktuell kostet der preiswerteste Octavia 20 890 Euro.

Der Octavia Nummer vier steht am Anfang einer Modelloffensive. „Bis zum Jahr 2022 werden wir 30 Neuheiten präsentieren“, blickt Skoda-Chef Bernhard Maier in die Zukunft. Die entsprechenden Termine sollte sich Andrej Barbis schon mal notieren. (ampnet/ww)

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Weltpremiere in Prag: Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier mit dem Skoda Octavia.

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Weltpremiere in Parg: Vertriebs- und Marketingvorstand Alain Favey mit dem Skoda Octavia.

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Skoda Octavia iV.

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Skoda Octavia Combi.

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