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Škoda büßt im ersten Halbjahr knapp fünf Prozent ein

Škoda hat im ersten Halbjahr 2019 weltweit 620 900 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Damit liegt der Automobilhersteller 4,9 Prozent unter Vorjahresniveau (Januar bis Juni 2018: 652 700 Fahrzeuge), Hauptgrund für diese Entwicklung ist die derzeitige schwierige Situation auf dem chinesischen Pkw-Gesamtmarkt. Auf den anderen internationalen Märkten kommt Škoda in den ersten sechs Monaten des Jahres auf insgesamt 495 000 ausgelieferte Fahrzeuge und steigert die Auslieferungen an Kunden dort damit um 1,6 Prozent.

Im Juni verzeichnet das Unternehmen 112 500 Auslieferungen und legt dabei insbesondere in Europa zu. Wachstumstreiber im ersten Halbjahr ist das Kompakt-SUV Škoda Karoq, zuletzt ist der neue Škoda Sccala erfolgreich in die Märkte gestartet.

In Westeuropa lieferte Škoda im ersten Halbjahr 275 700 Fahrzeuge an Kunden aus, das bedeutet ein Plus von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Juni kann der Automobilhersteller mit 49.700 ausgelieferten Fahrzeugen leicht zulegen (+0,5 Prozent). Auf seinem zweitstärksten Einzelmarkt Deutschland kommt Škoda in den ersten sechs Monaten des Jahres insgesamt auf 99 000 ausgelieferte Fahrzeuge und übertrifft das Vorjahresergebnis damit um 6,5 Prozent. Im Juni legt der Automobilhersteller hier um 9,7 Prozent auf 19 300 Fahrzeuge zu. Zweistellige Zuwächse erzielt Škoda in der ersten Jahreshälfte in Österreich (15 600 Fahrzeuge; +10,1 Prozent), der Schweiz (11 800 Fahrzeuge; +28,9 Prozent) und in Dänemark (9000 Fahrzeuge; +22,8 Prozent).
 
In Zentraleuropa liefert der Automobilhersteller in den ersten sechs Monaten 110.400 Fahrzeuge aus (Januar bis Juni 2018: 115 000 Fahrzeuge; -4,0 Prozent), im Juni kommt Škoda auf 19 300 Auslieferungen an Kunden (Juni 2018: 20 800 Fahrzeuge; -6,9 Prozent). Auf dem Heimatmarkt Tschechien belaufen sich die Auslieferungen im ersten Halbjahr auf 48 000 Fahrzeuge (erstes Halbjahr 2018: 52 000 Fahrzeuge; -7,6 Prozent), im Juni kommt Škoda dort auf 8500 ausgelieferte Fahrzeuge (Juni 2018: 9400 Fahrzeuge; -8,8 Prozent). Mit 4300 Fahrzeugauslieferungen an Kunden verzeichnet der Hersteller in Slowenien einen Zuwachs von 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (erstes Halbjahr 2018: 4100 Fahrzeuge).

In Osteuropa ohne Russland steigert Škoda seine Auslieferungen im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,3 Prozent auf 24 500 Fahrzeuge. Im Juni legen die Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent auf 4700 ausgelieferte Fahrzeuge zu. Zweistellig steigen die Auslieferungen im ersten Halbjahr in Serbien (4000 Fahrzeuge; +13,2 Prozent) und in Bulgarien (2600 Fahrzeuge; +27,2 Prozent), in Kasachstan kann Škoda seine Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppeln (500 Fahrzeuge; +133,5 Prozent).

In Russland erzielt der Automobilhersteller mit 39 800 Auslieferungen in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Plus von 9,6 Prozent. Im Juni kommt Škoda dort auf 7100 Auslieferungen (-1,3 Prozent). Auf seinem weltweit größten Einzelmarkt China verzeichnet Škoda im ersten Halbjahr 125 900 Auslieferungen (-23,9 Prozent). 23 900 Auslieferungen im Juni bedeuten einen Rückgang von 13,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
 
In Indien bedeuten 7200 Auslieferungen von Januar bis Juni einen Rückgang von 13,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (erstes Halbjahr 2018: 8400 Fahrzeuge), im Juni liegt Škoda mit 1200 Auslieferungen 15,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau (Juni 2018: 1400 Fahrzeuge). (ampnet/deg)

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Skoda

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