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Toyota testet das Stromnetz der Zukunft

Toyota forscht am Stromnetz der Zukunft. Gemeinsam mit der Universität Tokio und dem Energie-Start-up Trende führt der japanische Automobilkonzern ab dem 17. Juni umfangreiche Tests im Toyota Higashifuji Technical Center und in dessen Umgebung durch. Haushalte, Unternehmen und elektrifizierte Fahrzeuge, die an das Stromnetz angeschlossen sind, sollen künftig ihre überschüssige Energie problemlos abgeben können.

Mit dem Feldversuch untersucht Toyota die Vorteile so genannter Prosumenten, die mit ihrem eigenen dezentralen System Strom erzeugen und diesen über eine Strombörse anderen Verbrauchern direkt anbieten – zu Preisen, die den jeweils aktuellen Angebots- und Nachfragebedingungen entsprechen. Das Ziel ist es, die Machbarkeit eines solch zweiseitigen, autonomen Stromversorgungssystems zu bewerten. Als weltweit erster Test zum Stromhandel zwischen Einzelpersonen werden neben Solarmodulen und Sekundärbatterien auch Plug-in-Hybridfahrzeuge als dezentrale Stromversorgungssysteme einbezogen.

Die konkreten Schritte der Erprobung umfassen die Einrichtung einer Strombörse, die für Haushalte und beteiligte Firmen zugänglich ist, und die Einrichtung eines auf künstliche Intelligenz gestützten Strommanagementsystems in jedem Haushalt und Unternehmen. Dieses System kauft und verkauft Strom an der Börse auf Grundlage des eigenen Verbrauchs und der Prognosen, wie viel Solarstrom in den jeweiligen Haushalten und Unternehmen erzeugt wird. (ampnet/jri)

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Toyota

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