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Mattes begrüßt Referentenentwurf zur E-Förderung

VDA-Präsident Bernhard Mattes hat sich am gestrigen Dienstag zur steuerlichen Förderung der Elektromobilität geäußert. Mattes begrüßt den Referentenentwurf und freut sich über die geplante Verlängerung der Sonderregelung bei der Dienstwagenbesteuerung bis zum Jahr 2030. Sie gebe Unternehmen und Nutzern Planungssicherheit. Bisher war die Halbierung der 1-Prozent-Regelung bis Ende 2021 befristet.

Die steuerliche Förderung gilt für rein batterieelektrische Dienstwagen (BEV) sowie für Dienstwagen mit Plug-in-Hybrid (PHEV), wobei die technischen Anforderungen bei PHEV schrittweise erhöht werden sollen: Bei Anschaffung in den Jahren  2022 bis 2024 gilt die Förderung für PHEV-Fahrzeuge mit einer elektrischen Mindestreichweite von 60 km oder einer maximalen CO2-Emission von 50 g/km, ab 2025 bis 2030 sind es mindestens 80 km oder maximal 50 g/km CO2-Emission. Aus Vereinfachungsgründen solle hier an dem dynamischen Verweis auf die Kriterien des Elektromobilitätsgesetzes festgehalten werden.

Eine weitere Maßnahme ist die Sonderabschreibung für die Anschaffung neuer, rein elektrisch betriebener Lieferfahrzeuge (50 Prozent), die von 2020 bis 2030 und nur für gewerblich genutzte Elektrofahrzeuge der Fahrzeugklassen N1 und N2 bis 7,5 Tonnen gelten soll. Der VDA forderte die Möglichkeit einer Sonderabschreibung seit langem. Allerdings bleibe die vorgesehene Ausgestaltung der Maßnahme hinter der im Koalitionsvertrag vereinbarten Förderung zurück, die keine Beschränkung nach Technologie, Gewicht oder auf Lieferfahrzeuge vorsehe, so der VDA-Präsident. Mattes fordert eine Nachbesteuerung, da auch für den Lieferverkehr durchaus schwerere Fahrzeuge zum Einsatz kämen.

Weiter begrüßte Bernhard Mattes die Verlängerung der Steuerbefreiung für Ladestrom auf dem Firmengelände sowie die Pauschalbesteuerung für die Übereignung einer Ladevorrichtung. Sowohl für Halter als auch Nutzer von E-Fahrzeugen sei dies eine einfache und unbürokratische Lösung, die auch die Finanzverwaltung entlaste. Darüber hinaus wünscht sich der VDA eine finanzielle Förderung für den Ausbau der öffentlichen und privaten Ladeinfrastruktur, sowie eine Verlängerung der Kaufprämie für E-Fahrzeuge. (ampnet/deg)

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Bernhard Mattes.

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