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Neuzulassungen leicht rückläufig

Die Pkw-Neuzulassungen waren im vergangenen Monat leicht rückläufig. 310 715 Neuwagen bedeuten nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes ein Minus von 1,1 Prozent gegenüber dem April 2018. Für den bisherigen Jahresverlauf ergibt sich ein leichter Rückgang um 0,2 Prozent. Der Anteil der gewerblichen Neuzulassungen lag im April bei 61,3 Prozent (minus 1,3 Prozent), 38,6 Prozent waren private Neuzulassungen (-0,6 %).

Bei den deutschen Marken wiesen Smart (+25,0 %), BMW (+17,4 %), Mercedes-Benz (+1,6 %) und Porsche (+0,6 %) Zuwächse aus. Audi (-12,8 %), VW (-11,2 %), Opel (-5,2 %) und Ford (-0,9 %) waren rückläufig. Volkswagen erreichte mit 18,5 Prozent weiterhin den größten Marktanteil an den Neuzulassungen. Bei den Importmarken sorgte Tesla (+442,5 %) für die höchste Zulassungssteigerung in der Monatsbilanz, gefolgt von Lexus (+52,1 %) und Mitsubishi (+37,7 %). Rückgänge um mehr als ein Fünftel zeigten sich hingegen bei DS (-32,6 %), Honda (-28,8 %) und Subaru (-25,7 %). Skoda (-1,3 %) blieb mit 5,4 Prozent stärkste Importmarke.

Benziner (-5,1 %) bildeten mit 59,1 Prozent den größten Anteil, Diesel (-0,9 %) machten 33,5 Prozent aller Neuzulassungen aus. Neu in den Verkehr kamen im vergangenen Monat 4768 Elektroautos, das sind 50,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Ihr Marktanteil lag bei 1,5 Prozent. Fahrzeuge mit Hybridantrieb (16 814 Stück / 5,4 %) legten um 54,9 Prozent zu, darunter Plug-in-Hybride (3003 Zulassungen / 1,0 %) um 14,1 Prozent. Die Nachfrage nach Flüssiggasfahrzeugen (790 / 0,3 %) stieg um mehr als das Doppelte (+104,7 %), während die vor allem vom VW-Konzern propagierten Erdgasfahrzeuge mit 739 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 0,2 Prozent ein Minus von 36,7 Prozent auswiesen.

Wohnmobile legten in der Segmentbetrachtung mit 39,8 Prozent am stärksten zu. Zugewinne zeigten sich auch bei den SUVs (+18,2 %), den Geländewagen (+10,4 %) und den Minis (+9,2 %). In der Oberklasse fiel der Rückgang mit 20,5 Prozent am deutlichsten aus. Die Nachfrage nach Kompaktwagen sank um 7,3 Prozent, sie bilden mit einem Anteil von 20,5 Prozent aber erneut die stärkste Fahrzeugklasse. Dicht dahinter bewegen sich inzwischen die SUVs mit 19,5 Prozent. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller im April verkauften neuen Pkw betrug 158,6 Gramm je Kilometer. Das sind 1,9 Gramm mehr als im März.

Die Neuzulassungen bei den Lastkraftwagen stiegen gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um zwölf Prozent auf 29 341 Stück, während die Nachfrage nach neuen Omnibussen (547 Einheiten) um fast ein Viertel zurückging. Bei den Motorrädern zeigte sich mit 24 203 Fahrzeugen ein leichtes Plus von 1,7 Prozent. Zudem fanden im vergangenen Monat 745 063 gebrauchte Fahrzeuge aller Art (einschließlich Anhänger) einen neuen Besitzer. Das sind 1,3 Prozent mehr Halterwechsel als im April 2018. (ampnet/jri)

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Das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg.

Das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg.

Foto: Auto-Medienportal.Net/KBA

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