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Daimler im ersten Quartal deutlich im Minus

Die Daimler AG startete im ersten Quartal zwar mit einem stabilen Umsatz und einem moderaten Gewinn. Doch der Konzernabsatz verringerte sich in diesem Zeitraum um vier Prozent auf 773 800 Pkw und Nutzfahrzeuge. Der Umsatz betrug 39,7 (i. V. 39,8) Mrd. Euro. Beim EBIT lag der Daimler-Konzern im ersten Quartal mit 2802 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 3335 Mio. Euro. Das Konzernergebnis schwächte sich nur leicht ab auf 2149 (i. V. 2354) Mio. Euro.

In allen automobilen Geschäftsfeldern ging das Ergebnis zurück. Nur Daimler Financial Services konnte im ersten Quartal auch wegen der Zusammenlegung der Mobilitätsdienste von Daimler und der BMW Group deutlich zulegen. Die wirkte sich mit 718 Mio. Euro positiv auf das Ergebnis aus.

Der Absatz von Mercedes-Benz Cars lag im ersten Quartal mit 555 300 verkauften Einheiten um sieben Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. In Europa gingen die Verkäufe um vier Prozent auf 235 300 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart zurück. Davon entfielen 78 100 Einheiten auf den Heimatmarkt Deutschland, was einem Minus von einem Prozent entspricht. In China, dem größten Absatzmarkt von Mercedes-Benz Cars, verringerte sich der Absatz um drei Prozent auf 173 200 Einheiten. In den USA sank der Absatz um neun Prozent auf 64 300 Einheiten.

Der Umsatz von Mercedes-Benz Cars sank um acht Prozent auf 21 200 (i. V. 22 998) Mio. Euro. Das EBIT belief sich auf 1298 (i. V. 2060) Mio. Euro. Die Umsatzrendite lag mit 6,1 Prozent unter dem Vorjahreswert von 9,0 Prozent.

Daimler Trucks erzielte im ersten Quartal ein Absatzplus von zwei Prozent auf 115 900 (i. V. 113 800) Einheiten. Der Umsatz erhöhte sich um elf Prozent auf 9546 (i. V. 8.619) Mio. Euro. Das EBIT betrug 582 (i. V. 647) Mio. Euro, die Umsatzrendite 6,1 (i. V. 7,5) Prozent.

Mercedes-Benz Vans steigerte die Verkäufe im ersten Quartal um vier Prozent und verzeichnete mit 97 000 Einheiten das bisher absatzstärkste erste Quartal. Der Umsatz stieg aufgrund des höheren Absatzes um neun Prozent auf 3369 (i. V. 3098) Mio. Euro. Das EBIT betrug minus 98 (i. V. plus 172) Mio. Euro. Die Umsatzrendite sank auf minus 2,9 (i. V. plus 5,6) Prozent.

Der Absatz von Daimler Buses ging im ersten Quartal um vier Prozent auf 5500 Einheiten zurück. Der Umsatz lag mit 785 (i. V. 850) Mio. Euro um acht Prozent unter dem Vorjahrjahresniveau. Das EBIT betrug minus 21 (i. V. plus 37) Mio. Euro; die Umsatzrendite sank auf minus 2,7 (i. V. plus 4,4) Prozent.

Bei Daimler Financial Services ging das Neugeschäft im ersten im Vergleich zum Vorjahresquartal um drei Prozent auf 17,3 Mrd. Euro zurück. Das Portfolio von Daimler Financial Services umfasste Ende März 5,3 Mio. Fahrzeuge. Das entspricht einem Vertragsvolumen von 157,4 Mrd. Euro und damit einem Anstieg von zwei Prozent gegenüber dem Jahresende 2018. Eine positive Entwicklung verzeichnete auch das Versicherungsgeschäft. Weltweit wurden im ersten Quartal 539 000 (i. V. 523 000) Versicherungsverträge über Daimler Financial Services abgeschlossen.

Das EBIT belief sich auf 1209 (i. V. 548) Mio. Euro. Die Eigenkapitalrendite lag mit 35,7 Prozent über dem Vorjahreswert von 17,9 Prozent.

Im ersten Quartal 2019 wurden weltweit 1,7 (i. V. 1,3) Mrd. Euro an den Produktions- und Montagestandorten in neue Produkte und Technologien, in die Erweiterung der Kapazitäten sowie in Modernisierungsmaßnahmen investiert. Auf die deutschen Standorte entfielen Sachinvestitionen von 1,2 (i. V. 1,1) Mrd. Euro. Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen erhöhten sich auf 2,4 (i. V. 2,3) Mrd. Euro.

Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks und Daimler Financial Services rechnen mit einem leicht steigenden Umsatz, während die Geschäftsfelder Mercedes-Benz Vans und Daimler Buses jeweils ein deutliches Umsatzplus erwarten. Auf der Basis der erwarteten Marktentwicklung und der aktuellen Einschätzungen der Geschäftsfelder geht Daimler davon aus, dass das Konzern-EBIT im Jahr 2019 leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen wird. (ampnet/Sm)

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