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Betriebsversammlung bei Audi: Dicke Luft in Ingolstadt?

Spürbare Anspannung auf der Beschäftigtenseite und klare Worte der Arbeitnehmervertretung kennzeichneten die erste Betriebsversammlung bei Audi in Ingolstadt am heutigen Mittwochnachmittag. Der Vorsitzende der IG Metall Vertrauenskörperleitung und stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Jörg Schlagbauer forderte vom Vorstand eine nachhaltige Strategie für die Zukunft des Unternehmens. Audi brauche einen klaren Kurs, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein.

Schlagbauer forderte unter anderem die Verlängerung der Beschäftigungsgarantie bis 2030 und eine konkrete Planung der Werkbelegung mit maximaler Auslastung für die nächsten Jahre: „Für die Sicherung des Standortes ist die Investition in neue Technologien eine Grundvoraussetzung. Darum brauchen wir eine vielseitige Zukunftsstrategie, in der Themen wie E-Mobilität, Batterie- und Brennstoffzellen, Car-Sharing und der Wandel zum Mobilitätsdienstleister fest verankert sind“, so Schlagbauer weiter.

Audi-Personalvorstand und Arbeitsdirektor Wendelin Göbel betonte, das Unternehmen und seine Beschäftigten müssten sich neuen Realitäten stellen, die auch Einschnitte mit sich bringen werden. „Wir müssen Audi zukunftssicher aufstellen, besser werden und uns verändern – konsequent, ehrlich und transparent“. Der Audi Transformationsplan sei dabei die Basis für einen erfolgreichen Wandel, etwa mit der aktuellen Produktoffensive. Bis zum Frühsommer will das Unternehmen den Kurs für einen gemeinsamen Pakt „Audi.Zukunft.“ setzen. (ampnet/Sm)

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi

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