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ZF sichert und entwickelt KI in Saarbrücken

ZF gründet in Saarbrücken ein Technologiezentrum für Künstliche Intelligenz (KI) und Cybersecurity. In einem weltweiten Netzwerk entwickelt der Technologiekonzern bereits Anwendungsmöglichkeiten mit KI. In dem neuen „ZF AI & Cybersecurity Center“ erweitert ZF nun seine Aktivitäten im Bereich der KI-Forschung, um künftig von hier aus die KI-Aktivitäten des Unternehmens zu koordinieren und zu steuern.

Den Startschuss für das Technologiezentrum gab heute Wolf-Henning Scheider, Vorsitzender des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG, in Anwesenheit des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans. Scheider gab auch bekannt, dass ZF künftig als Gesellschafter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Strategischer Partner des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit (CISPA) eng mit diesen führenden Forschungseinrichtungen kooperieren wird.

Das Unternehmen plant, zu etwa zwei Dritteln KI-Spezialisten am neuen Standort in Saarbrücken zu etablieren. Ein weiteres Drittel der Experten des neuen Technologiecenters fokussiert sich auf das Thema Cybersecurity. Damit ergänzen sie mehr als 300 Kolleginnen und Kollegen, die bereits am zentralen Sitz der Forschung und Entwicklung in Friedrichshafen sowie weiteren Standorten des Unternehmens im In- und Ausland Lösungen im Bereich Künstlicher Intelligenz, Industrie 4.0 und Cybersecurity entwickeln.

Künftig werden all diese Aktivitäten im gemeinsamen „ZF AI & Cybersecurity Center“ konsolidiert und weltweit allen ZF-Geschäftsbereichen zur Verfügung gestellt. Das Ziel ist eine gemeinsame globale KI-Plattform.

ZF tritt gleichzeitig dem Kreis der aktuell 27 Gesellschafter des DFKI bei. Der Abschluss wird für das zweite Quartal 2019 erwartet und steht unter dem Vorbehalt der formalen Zustimmung aller aktuellen Gesellschafter. ZF erweitert damit seinen internationalen Forschungs- und Entwicklungsverbund, der aus internen und externen KI-Experten besteht.

So hat ZF unter anderem auch über bestehende Partnerschaften mit NVIDIA, Microsoft, Intel Mobileye oder der Beteiligung am Entwicklungsdienstleister ASAP Zugriff auf KI-Expertise und spezialisierte Entwicklungsressourcen.
Die eigenen Cybersecurity-Experten werden intensiv mit dem CISPA daran arbeiten, neue KI-Entwicklungen und Algorithmen auf dem Weg in die Serienproduktion gegen Cyberattacken abzusichern.

Ziel der Investition in Künstliche Intelligenz ist die Entwicklung autonomer Mobilitätslösungen. (ampnet/deg)

Weiterführende Links: ZF Friedrichshafen

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Eröffnung des „ZF AI & Cybersecurity Center“ in Saarbrücken (im Bild von links): Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Backes (Gründungsdirektor CISPA), Tobias Hans (Ministerpräsident des Saarlandes), Wolf-Henning Scheider (Vorsitzender des Vorstands, ZF Friedrichshafen AG), Prof. Dr. Jana Koehler (Vorsitzende der Geschäftsführung DFKI) und Prof. Dr. Wolfgang Wahlster (ehem. Direktor und CEO des DFKI).

Eröffnung des „ZF AI & Cybersecurity Center“ in Saarbrücken (im Bild von links): Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Backes (Gründungsdirektor CISPA), Tobias Hans (Ministerpräsident des Saarlandes), Wolf-Henning Scheider (Vorsitzender des Vorstands, ZF Friedrichshafen AG), Prof. Dr. Jana Koehler (Vorsitzende der Geschäftsführung DFKI) und Prof. Dr. Wolfgang Wahlster (ehem. Direktor und CEO des DFKI).

Foto: Auto-Medienportal.Net/ZF Friedrichshafen

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