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Vorstellung Suzuki Vitara: Bekannte Größe

Im Segment der kompakten SUV gehört er inzwischen zu den Veteranen. Seit 31 Jahren hat sich der Suzuki Vitara in diesem Segment als Erfolgsmodell der Marke etabliert und steht jetzt runderneuert bei den Händlern. Allerdings sind die Veränderungen erst auf den zweiten Blick zu erkennen, denn beim Design hielten sich die Kreativen der Marke zurück und beschränkten sich auf kosmetische Retuschen an der Front- und Heckpartie, um den ursprünglichen Charakter des Modells zu erhalten. Das ist ihnen gelungen und so bleibt auch der überarbeitete Vitara eine bekannte Größe.

Die wirklichen Neuerungen spielen sich unter der Haube ab, und auch da trifft der Vitara-Freund auf bereits aus anderen Modellen bekannte Technik. Der modellgepflegte Vitara verzichtet auf einen Diesel und kommt mit einem Ein-Liter-Dreizylinder als Basismotorisierung und einem 1,4-Liter-Vierzylinder zu den Kunden, der das bisher eingesetzte 1,6-Liter-Aggregat ablöst. Beide Antriebe werden im Swift und anderen Modellen angeboten. Der Dreizylinder leistet 111 PS (82 kW) und kommt anders als viele Dreizylinder erfreulich unaufgeregt und akustisch dezent auf Touren.

Wo andere Triple lästige Geräuschkulissen entwickeln, hält sich der Suzuki-Motor im Hintergrund. Lediglich bei starken Beschleunigen macht sich der Motor bemerkbar, wird aber nie störend. Allerdings sollte das Gelände keine besonderen Herausforderungen stellen. Anspruchsvolle Steigungen bringen den kleinen Turbo schnell an seine Grenzen, dann hilft nur noch beherztes Schalten, was wiederum den Verbrauch weit über die angegebenen 5,3 Liter auf 100 Kilometer steigen lässt. Dann steht am Ende der Fahrt eher eine Acht vor dem Komma. Die Fahrleistungen zeigen, dass auch drei Zylinder für ausreichend Vortrieb sorgen können. In 11,5 Sekunden ist Tempo 100 km/h und bei 180 km/h die maximale Geschwindigkeit erreicht.

Allerdings ist der 1,4-Liter-Vierzylinder nicht nur wegen der besseren Fahrleistungen eindeutig die bessere Wahl. Zumal der größere Antrieb mit einem deutlich besser abgestimmten Sechs-Gang-Getriebe ausgerüstet ist. Die Einliter-Version muss sich mit fünf Gängen bescheiden. Vergleichsweise souverän meistert der Vierzylinder auch steile Anstiege, und zeigt sich, wenn es einmal ein wenig schneller sein muss, durchaus dynamisch. In der Endabrechnung liegt er beim Verbrauch außerdem nur geringfügig über dem Wert des Dreizylinders. Irgendwann in der Zukunft wird der Vitara mit einem Hybridantrieb ausgestattet werden.

Bei beiden Motorisierungen kann der Fahrer bei den Allradversionen vier Fahreinstellungen nutzen. In „Auto“ rollt der Vitara überwiegend als Fronttriebler und liefert beim Anfahren zusätzliche Kraft an die Hinterachse. Das Programm „Sport“ liefert vor allem beim 1,4-Liter dank der sportlicher ausgelegten Gaspedalkennlinie durchaus dynamische Momente und verteilt die Leistung je nach Bedarf an die Vorder- und Hinterachse. Auf rutschigem Untergrund empfiehlt sich die Einstellung „Snow“, die je nach Straßenverhältnissen die Kraft auf die Vorder- und Hinterachse aufteilt. Auf losem Untergrund und im Gelände steuert „Lock“ dann die Kraftverteilung gleichmäßig an beide Achsen.

Auch im großzügig bemessenen Innenraum müssen sich die Vitara-Freunde nicht umstellen. Der aktuelle Vitara, der bereits bei den Händlern steht, besitzt nun hochwertigere Materialien, und der Fahrer freut sich über die ergonomisch übersichtlich angeordneten Instrumente. Allenfalls die Sitzauflage könnte ein wenig großzügiger dimensioniert sein. Unterwegs stellt der Vitara seinen Fahrer nicht vor Probleme. Das Fahrwerk besitzt eine angenehme Kombination aus Dämpfung und Federung, und kommt auch bei schnellen Kurvenfahrten nicht aus der Fassung. Auch die Defizite der Infrastruktur werden vom Fahrwerk souverän geschluckt.

Für die Sicherheit von Fahrer und Passagieren spendierten die Suzuki-Entwickler dem Vitara ein je nach Ausstattungsniveau vollständiges Paket, das vom Tot-Winkel-Warnsystem über einen Ausparkassistenten, Verkehrszeichenerkennung und Notbremsassistent die wichtigsten elektronischen Helfer umfasst.

Die Preisliste beginnt bei 18 650 Euro für die Basisausstattung Club mit dem Dreizylinder und Frontantrieb und endet bei 29 850 Euro für den 1,4 Liter-Antrieb mit Sechs-Gang-Automatik und Allradantrieb. (ampnet/ww)

Daten Suzuki Vitara 1.4

Länge x Breite x Höhe (m): 4,17 x 1,78 x 1,59
Radstand (m): 2,5 m
R4-Benziner 1373 ccm, Turbo, Direkteinspritzung
Leistung: 103 kW / 140 PS bei 5500 Umdrehungen
Max. Drehmoment: 220 Nm bei 1500–4000 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 9,5 Sek.
Verbrauch (Durchschnitt nach EU-Norm): 5,8 Liter
Effizienzklasse: k. A.
CO2-Emissionen: 131 g/km (Euro 6 d-Temp)
Leergewicht / Zuladung: min. 1195 kg / max. 535 kg
Kofferraumvolumen: 375–1120 Liter
Max. Anhängelast: 1200 kg
Wendekreis: 9,56 m
Basispreis: 22 450 Euro

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Suzuki Vitara.

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