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VW liefert 6,24 Millionen Fahrzeuge aus

Volkswagen hat im vergangenen Jahr so viele Autos ausgeliefert wie noch nie: 6,24 Millionen Fahrzeuge bedeuten gegegnüber 2017 eine leichte Steigerung um 0,2 Prozent. Positive Verkaufsergebnisse gab es vor allem in Südamerika (+13,1 Prozent), in den USA (+4,2 Prozent) und Europa (+3,6 Prozent). Sie konnten die starken gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten in China, Argentinien und Mexiko sowie die Auswirkungen durch die WLTP-Umstellung in Westeuropa kompensieren. Vor allem die SUV-Modelle erwiesen sich global als Wachstumstreiber. Immer beliebter werden auch die Elektroautos. Die Marke lieferte im vergangenen Jahr rund 50 000 reine E-Autos und Plug-in-Hybride (plus 13 Prozent) aus. Besonders gefragt war der e-Golf.

In Europa kam VW mit 1,75 Millionen Fahrzeuge auf ein Wachstum von 3,6 Prozent, davon entfielen 1,47 Millionen Einheiten (+2,8 %) auf Westeuropa insgesamt und 541 200 Autos (+1,8 %) auf den deutschen Heimatmarkt.

In der Region Zentral- und Osteuropa steigerte VW den Absatz um 8,2 Prozent auf 280 300 Neuzulassungen. Dazu trug vor allem Russland mit 106 100 ausgelieferten Fahrzeugen (+18,5 %) bei, während der türkische Markt durch die volkswirtschaftlichen Bedingungen und die starke Abwertung der Türkischen Lira weiter um 44,7 Prozent (50 000 Einheiten) einbrach.

Das Nordamerikageschäft wies zwar für die USA (354 100 Autos; +4,2 %) und Kanada (Rekordwert: 72 000 Fahrzeuge; +3,7 %) ein Wachstum aus, in Mexiko gab es jedoch einen Absatzrückgang um 19,1 Prozent. Das ergab für die gesamte Region ein Minus von drei Prozent (573 800 Einheiten). In Südamerika blieb Volkswagen hingegen mit 474 000 Fahrzeugverkäufen (+13,1 %) auf Wachstumskurs. Den größten Anteil leistete Brasilien mit 335 800 Auslieferungen (+28,6 %), während in Argentinien wegen der gesamtwirtschaftlichen Lage die Absatzzahlen um 22,4 Prozent sanken.

In der Region Asien-Pazifik lieferte Volkswagen im Jahresverlauf 3,29 Millionen Autos (-1,7 %). Verantwortlich dafür waren die Entwicklungen in China, wo die Kaufzurückhaltung in einem gesamtwirtschaftlich unsicheren Umfeld anhält. Für VW bedeutete dies 3,11 Millionen Autoverkäufe und damit 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr. (ampnet/jri)

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Der VW-Absatz im Jahr 2018.

Der VW-Absatz im Jahr 2018.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

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