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Audi-Betriebsrat verkündet Batteriemontage in Ingolstadt

Auf der vierten Betriebsversammlung des Jahres hat Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch den Aufbau einer Audi-Batteriemontage in Ingolstadt verkündet. Diese hatten die Arbeitnehmervertreter gefordert, um das Stammwerk für die Produktion von zwei elektrischen SUV ab 2022 zu rüsten. Die Zusage beider Modelle hatte der Betriebsrat bereits zum Jahresende 2017 vom Unternehmen erhalten. Darüber hinaus forderte Mosch vom designierten Vorstandsvorsitzenden Bram Schot nun eine zielgenaue Gesamtstrategie für Audi.

Diese Batteriemontage sei ein wichtiges Signal für die Audianer, reiche aber angesichts der aktuellen Herausforderungen in der deutschen Automobilindustrie alleine nicht aus. Mit der fortschreitenden Digitalisierung, neuen Formen der Mobilität und strengeren Gesetzesvorgaben wie dem Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure (WLTP) benötigen die Beschäftigten der deutschen Autoindustrie eine klare Orientierung.

Mosch in seinem Bericht dazu: „Bram Schot muss nun mit dem gesamten Vorstand eine zielgenaue Strategie für Audi entwickeln, die uns einen gemeinsamen, erfolgreichen und eindeutigen Weg in die Zukunft aufzeigt. Dabei sei es laut dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden wichtig, die Belegschaft von Anfang an einzubinden, um gemeinsam einen Fahrplan zu erarbeiten.

Bram Schot, designierter Audi-Vorstandsvorsitzender, gab einen Ausblick auf 2019 und betonte, Audi müsse neu ausgerichtet werden. Der Vorstand habe dafür die Ziele, die Marke zu schärfen, neue Benchmarks zu setzen, den Kulturwandel zu forcieren, den Kernmarkt China zu stärken und maßgebliche Zukunftstechnologien voran zu treiben. (ampnet/deg)

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Audi-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch.

Audi-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi

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