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Knapp zehn Prozent weniger Neuzulassungen

Mit 272 674 neu zugelassenen Fahrzeugen lag der deutsche Pkw-Markt im November allen Umtauschprämien zum Trotz 9,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Das ergibt nach Mitteilung des Kraftfahrt-Bundesamtes für den bisherigen Jahresverlauf knapp 3,2 Millionen Pkw-Neuzulassungen (plus 0,4 Prozent). 65,9 Prozent (-6,3 %) der Neuwagen wurden im vergangenen Jahr gewerblich und 34,1 Prozent (-16,1 %) privat zugelassen.

Einen zweistelligen Zuwachs konnte unter den deutschen Marken BMW mit 11,5 Prozent verzeichnen. Für Mercedes (+6,0 %) und Ford (+4,4 %) wies die Statistik jeweils eine einstellige Steigerung auf. Rückgänge zeigten sich bei Porsche mit 54,6 Prozent am deutlichsten, gefolgt von Audi mit 42,6 Prozent und VW mit 15,4 Prozent. Volkswagen kam mit 18,1 Prozent nach wie vor auf den höchsten Marktanteil. Bei den Importeuren sorgten Mitsubishi (+30,6 %) und Volvo (+30,1 %) für die höchsten Zulassungssteigerungen in der Monatsbilanz. Skoda war mit 6,3 Prozent Marktanteil die stärkste Importmarke.


Fahrzeuge der Kompaktklasse (22,6 % / -12,5 %) dominierten auch im November das Bild, gefolgt von den SUV (18,8 % / +3,3 %), den Kleinwagen (14,8 % / -8,1 %) sowie der Mittelklasse (10,1 % / -19,6 %). Das Segment der Wohnmobile (0,7 % / +17,0 %) verzeichnete gegenüber dem November des Vorjahres die meisten Zugewinne. Deutliche Rückgänge zeigten sich hingegen im Segment der Vans (5,5 % / -30,0 %) sowie bei den Sportwagen (0,8 % / -30,0 %).


Trotz eines Rückgangs von 12,5 Prozent bildeten die Benziner (163 420 Pkw) mit 59,9 Prozent die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten (92 642 Pkw), die mit einem Anteil von 34 Prozent um zehn Prozent nachließen. Neu in den Verkehr kamen im vergangenen Monat 4262 Elektro-Pkw (Anteil: 1,6 % / +40,6 %) und 11 672 Hybride (4,3 % / +34,7 %), darunter 2004 Plug-in-Autos (0,7 % / -38,5 %). Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf die flüssiggas- (409 Pkw / -13,2 %) beziehungsweise erdgasbetriebenen (250 Pkw / -64,6 %) Neuwagen.

Der Motorradmarkt legte mit 4567 Fahrzeugen um 8,8 Prozent zu, der Nutzfahrzeugmarkt zeigte eine leichte Steigerung um 0,8 Prozent, wobei lediglich Omnibusse (-4,2 %) hinter dem Vorjahresabsatz zurückblieben.

Der Gebrauchtfahrzeugmarkt nahm mit insgesamt 669 526 Besitzumschreibungen um 3,4 Prozent ab. Die stärksten Rückgänge gab es bei den Bussen (-48,4 %) und bei Pkw (-3,8 %). Anhänger legten dagegen um 2,2 Prozent zu. (ampnet/jri)

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Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg.

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg.

Foto: Auto-Medienportal.Net/KBA

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