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Ratgeber: Das Hab und Gut im Auto schützen

Ob gestohlenes Navigationsgerät, verbeulte Karosserie oder zerkratzter Lack: Für jeden Autofahrer ist es ein Schreck, wenn er sein geparktes Fahrzeug nicht wie gewohnt vorfindet. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen vermeiden sie solche Ärgernisse im Vorhinein. Cosmosdirekt klärt über die unterschiedlichen Verhaltensweisen zum Schutz vor Schäden durch Fremdeinwirkung auf und gibt Tipps.

Bei acht Prozent der befragten Autofahrer haben Diebe schon einmal Wertgegenstände aus dem Auto entwendet. Oft brauchen die Langfinger nur einen kurzen Moment. Da reicht es schon, dass das Auto nur kurz in einer Nebenstraße geparkt wurde. Bei der Wiederkehr sind Digitalkamera und Navigationsgerät verschwunden. Ein Blick ins Wageninnere kann ein direkter Anreiz für Täter sein, die offensichtlich platzierten Wertsachen zu entwenden. Aber auch versteckte Wertsachen stellen für Diebe kein Hindernis dar.

Gut 87 Prozent aller Befragten lassen bereits keine Wertgegenstände im Wagen liegen. Gut die Hälfte aller Autofahrer (57 Prozent) nutzen als zusätzlichen Diebstahlschutz die eigene Garage oder ein abgeschlossenes Grundstück. Das Risiko, Opfer eines Diebstahls zu werden, lässt sich ebenfalls minimieren, wenn das Auto auf öffentlichen überwachten Parkplätzen abgestellt wird. 18 Prozent aller Befragten parken ihren Wagen vorzugsweise dort.
 
Doch welche Versicherung kommt für den Schaden auf? „Über die Kfz-Teilkaskoversicherung sind nur fest eingebaute Fahrzeug- oder Zubehörteile wie das Radio oder ein integriertes Navigationsgerät abgesichert“, erklärt Frank Bärnhof von Cosmosdirekt. Seine Empfehlung: „Wertsachen wie etwa Bargeld, Laptop oder Smartphone sollten nicht im Auto liegen gelassen werden. Denn über die Hausratversicherung ist der Diebstahl von Wertsachen aus dem Auto in der Regel nicht mitversichert.“
 
Ob Delle oder Schramme – vier von fünf der befragten Autofahrer (82 Prozent) mussten sich schon einmal über einen Sachschaden durch Fremdeinwirkung ärgern. 57 Prozent hatten bereits Dellen in der Karosserie und 52 Prozent Kratzer im Lack. Insbesondere im dichten Stadtverkehr mit engen Parkhäusern und Stellplätzen ist das keine Seltenheit. Durch die schlechte Beleuchtung und engen Fahrgassen in Parkhäusern ist die Gefahr, dort das eigene Auto beschädigt vorzufinden, besonders hoch.
 
21 Prozent der Befragten meiden deshalb enge Parkhäuser, um das eigene Auto vor möglichen Schäden zu schützen. Als reine Vorsichtsmaßnahme parken 15 Prozent der befragten Autofahrer auch mit Vorliebe so, dass der eigene Wagen nicht direkt neben einem anderen Auto steht. Kratzer und Schrammen nach einem Parkplatzrempler sind keine Einzelfälle. Wer seinen Wagen beschädigt vorfindet, kann sich jedoch im Normalfall auf die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers verlassen. Diese kommt für die entstehenden Reparaturkosten auf. Bei gegnerischer Unfallflucht zahlt die Vollkasko. (ampnet/deg)

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