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Hohe Investitionen bescheren BMW geringeres EBIT

Im ersten Halbjahr 2018 legten die Auslieferungen der drei Premium-Automobilmarken BMW, MINI und Rolls-Royce um 1,8 Prozent auf 1 242 507 Fahrzeuge zu. Der Konzernumsatz betrug 47 717 Mio. Euro (-4,0 Prozent). Bereinigt um Währungseffekte liegt der Umsatz auf Vorjahresniveau (-0,3 Prozent). Angesichts der deutlich höheren Vorleistungen für Forschung und Entwicklung belief sich das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) auf 5 479 Mio. Euro (-4,8 Prozent).

Im Finanzergebnis wirkte der Beitrag des Joint Ventures BBA in China positiv, der auf 444 (Vorjahr: 342) Mio. Euro stieg. Damit betrug das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) 6 038 Mio. Euro (-3,2 Prozent). Die EBT-Marge des Konzerns lag bei 12,7 Prozent (Vorjahr: 12,6 Prozent). Der Konzernüberschuss belief sich auf 4 383 Mio. Euro (-2,4 Prozent).

Im zweiten Quartal konnte die BMW Group die Auslieferungen um 0,7 Prozent auf 637 878 Einheiten steigern. Der Konzernumsatz betrug im Berichtszeitraum 25 023 Mio. Euro (-2,9 Prozent; währungsbereinigt +0,1 Prozent). Das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) lag angesichts der deutlich höheren Vorleistungen für Forschung und Entwicklung bei 2 746 Mio. Euro (-6,3 Prozent). Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) belief sich auf 2 873 Mio. Euro (-6,0 Prozent). Damit erreichte die EBT‑Marge des Konzerns 11,5 Prozent (Vorjahr: 11,9 Prozent).. Der Konzernüberschuss betrug 2 082 Mio. Euro (‑6,1 Prozent).

Die Kosten für Forschung und Entwicklung lagen in den ersten sechs Monaten um über 300 Mio. Euro höher als im Vorjahreszeitraum und beliefen sich auf 2 610 Mio. Euro (+13,6 Prozent). Unverändert geht das Unternehmen davon aus, dass die F&E-Leistungen im laufenden Jahr bis zu sieben Prozent vom Konzernumsatz betragen dürften (Vorjahr: 6,2 Prozent).(ampnet/deg)

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