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Special: Mit drei Subaru-SUV am Hinterrad von Christopher Froome

Wir folgen den Spuren des Giro d’Italia hoch zum Colle delle Finestre auf 2178 Meter Höhe – auf Wegen, schmal wie ein Radweg, steil wie ein Ziegenpfad und unendlich lang. Angesichts dieses Wegs fragen wir uns, wie die Profis – wie der in Italien sehr verehrte Danilo Di Luca 2005 als erster – es schaffen, diesen Berg zu bezwingen. Dann trafen wir zu unserer Überraschung auf dem Weg zur Passhöhe Dutzende Amateure, die an diesem noch kühlen Morgen den Berg mit dem Rad und ohne Rast bezwingen wollten – ebenso wie wir, nur anders.

Die Region an der Grenze zu Frankreich gilt wegen der vielen alpinen Militärwege aus der Vergangenheit unter den Mountainbikern als Geheimtipp. An diesem Morgen sehen wir aber nur zwei von ihnen, die mit hastig-schnellem Tritt die 18,4 Kilometer lange Schotterstrecke vom Vall di Susa auf die Passhöhe angingen. Deutlich mehr Herren und auch einige Damen bewältigten die ständig fast zehn prozentige Steigung auf klassischen Rennmaschinen. Solche Steigungen über lange Strecken stellen auch für ein SUV keine leichte Aufgabe dar, auch nicht fast für unsere Subaru-SUV. Dennoch halten wir unter Verzicht auf Drehzahl respektvoll Abstand und warten hinter jedem Radfahrer, bis der Weg Platz genug für ein gefahrloses Vorbeifahren lässt.

Auf der Passhöhe genießen einige Radfahrer ihre hart verdiente Pause, den Blick nach unten auf die vielen, engen Serpentinen gerichtet. Für uns haben sie keinen Blick und auch keinen Gruß. Sie würdigen dafür im Gespräch untereinander die Leistung des Colle de Finestre-Bezwinger dieses Jahres: Christopher Froome.

Wir können die Mischung aus Zufriedenheit und Verachtung spüren, von der die Finestre-Bezwinger an diesem Morgen umgeben zu sein scheinen. Dabei sind auch wir zufrieden. Trotz der extremen Enge der Kurven mussten wir nur einmal ein oder zwei Meter zurücksetzen, um herumzukommen. Und auch das war eher einem kurzen Mangel an Konzentration als dem Wendekreis geschuldet. Oben angekommen, versuchten wir auszurechnen, wie viele Schaltvorgänge uns das automatische Schaltgetriebe wohl erspart hatte: pro Serpentine zwei oder drei. Das sind viele hundert, gefühlt 2000.

Wir, eine kleine Gruppe von Fachkollegen, sind mit den drei SUV-Varianten des japanischen Herstellers Subaru unterwegs, der von sich sagt, er sei der größte Hersteller von allradgetriebenen Personenwagen weltweit. Die Aussage verwundert weniger, wenn man bedenkt, dass Subaru nur Fahrzeuge mit Allradantrieb herstellt. Und das ist nicht die einzige Besonderheit der Fahrzeuge. Die zweite ist der Motor: ein Boxermotor mit dem Vorteil der niedrigen Bauhöhe. Das bringt Gestaltungfreiheit für die Karosse und einen tiefen Schwerpunkt. Die Kardanwelle, die die Leistung zu den Achsen überträgt, sitzt in der Mitte des Motors, quasi als Verlängerung der Kurbelwelle. Subaru nennt sein System symmetrisch, weil die Kardanwelle in der Längsachse des Autos verläuft und deswegen die Antriebsachsen zu den Rädern alle gleichlang sind.

Einfach und logisch muss ja nicht schlecht sei. In diesem Fall ist der Aufbau des kompletten Antriebstrangs ein wesentlicher Schritt hin zu Robustheit. Genau die bescheinigen seine Benutzer besonders gern dem Modell Forester, das nun schon seit 1997 gebaut wird und sich besonders bei den Jägern einen guten Ruf erworben hat, was die Namensgeber offensichtlich geahnt haben. Jetzt ist der Forester der alte Herr im Modellmix und wartet im kommenden Jahr auf seinen Nachfolger, ist aber immer noch mit 3647 Exemplaren das in Deutschland meistverkaufte Subaru-SUV. Sein Nachfolger wird auf feste Freude zählen können, die Subaru mit größeren Sitzen mit besserem Seitenhalt belohnen sollte. Die Preise für den aktuellen Forester liegen zwischen 25 900 Euro und 39 900 Euro.

Rund 1000 Exemplare will die deutsche Tochtergesellschaft in diesem Jahr hierzulande vom großen SUV Subaru Outback absetzen, rund ein Fünftel mehr als 2017. Der Outlander hat gerade eine Modellpflege hinter sich, die ihm eine Reihe Fahrer-Assistenzsysteme und Infotainmentsysteme eingebracht hat. Unter anderem lässt sich jetzt das Smartphone integrieren. Mit seinem 2,5 Liter Benziner-Boxer gab er als Allrounder mit Platz im Zusammenspiel mit der Automatik bei dieser Tour das beste Bild ab. Die Preise liegen – je nach Ausstattung – zwischen 36 900 Euro und 39 400 Euro.

Der Subaru XV gibt sich als kompaktes SUV eher als Städter. Er wird zu Preisen zwischen 22 980 Euro und 32 980 Euro angeboten. Der XV muss sich nicht zurücknehmen, wenn er mal vom rechten Wege abkommt. Denn – erstaunlicherweise – hat er den größten Böschungswinkel aller drei SUV-Subaru-Modelle. Deren Bodenfreiheit liegt zwischen 20 und 22 Zentimetern, die Werte für den Rampenwinkel liegen etwas oberhalb 20 Grad. Mit dem „X-Mode“ gibt es auch ein Down-Hill-System. Das alles weist die drei als Autos aus, die auch abseits der befestigten Straßen nicht so schnell aufgeben.

Mit entsprechenden Trägern auf dem Dach sind alle drei auch hervorragend für den Transport von Fahrrädern geeignet. Wer damit ins Val di Susa kommt, kann es ja erst einmal dem Auto überlassen, den Pass zu erklimmen. Die Abfahrt von dort auf der schmalen asphaltierten Straße stellt auch große Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit. Denn Platz für Lenkkorrekturen lässt die Abfahrt weder uns am Lenkrad, noch Christopher Froome am Rennlenker. (ampnet/Sm)

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Colle delle Finestre.

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Foto: Auto-Medienportal.Net

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Subaru Outlander.

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Subaru/Walter Tillmann

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Subaru Outback.

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Subaru Outlander.

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Subaru XV.

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Subaru Forester.

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Subaru Forester.

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Subaru XV.

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Subaru XV.

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Subaru Outlander.

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Subaru/Walter Tillmann

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Subaru Outlander.

Subaru Outlander.

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Subaru Outlander.

Subaru Outlander.

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Subaru Outlander.

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Subaru Outlander.

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Gefunden im Piemont, Aussage unklar.

Gefunden im Piemont, Aussage unklar.

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