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Dieselmanipulation: Ermittlungen nun auch gegen den Audi-Chef

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt im Fall manipulierter Abgassoftware in Dieselmotoren nun auch gegen Audi-Chef Rupert Stadler. Medienberichten zu Folge wurde heute die Privatwohnung des Vorstandsvorsitzenden sowie die eines weiteren Vorstandes der Marke durchsucht. Ihnen wird vorgeworfen, gewusst zu haben, dass in Europa und in den USA über 200 000 Dieselfahrzeuge mit unzulässigen Abschaltvorrichtungen auf den Markt gebracht worden sind.

Damit stehen in der Dieselaffäre des Volkswagen-Konzerns nun 20 Personen im Visier der Ermittlungsbehörden. Bereits Mitte März hatte es Durchsuchungen bei Audi gegeben. Die VW-Tochter hat auch Porsche mit den beanstandeten V6-Dieselmotoren beliefert. (ampnet/jri)

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V6-TDI-Motor von Audi.

V6-TDI-Motor von Audi.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi

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