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ZF zeigt Gabelstapler als Beispiel fürs Internet of Things

ZF zeigt auf der Hannover Messe (bis Freitag, 27. April 2018) den ZF Innovation Forklift, einen automatisierten, elektrifizierten und voll vernetzten Gabelstapler. Diese Weltneuheit im Industriesektor sorgt für mehr Effizienz und Sicherheit bei gleichzeitig geringeren Betriebskosten. Damit greift der Gabelstapler aus Friedrichshafen die aktuellen Megatrends der Branche auf und übersetzt den Konzernanspruch „see. think. Act“ erstmals in eine Materialhandling-Anwendung.

ZF sieht in seiner Fähigkeit, intelligente mechanische Systeme mit digitalen Lösungen zu verknüpfen ein Alleinstellungsmerkmal. Ein Resultat ist der Innovation Forklift, ein voll vernetzter Elektro-Gabelstapler mit hochautomatisierten Fahrfunktionen, der seine Umgebung über Kamera- und Radarsysteme wahrnimmt. Die so erzeugten Daten werden von dem Zentralcomputer (ZF ProAI) auf der Basis einer Künstlichen-Intelligenz-Software ausgewertet. Die Aktuatorik wie die elektrische ZF-Hinterachslenkung für Gabelstapler und der elektrische ZF-Einzelradantrieb setzen die Handlungsanweisungen der Steuerung um.

Es reiche heute nicht mehr, ausgezeichnete Lösungen mit hohem Kundennutzen in den Markt zu bringen, sagte ZF-Vorstandsvorsitzender Wolf-Henning Scheider heute bei einer Pressekonferenz auf dem Messestand des Unternehmens. „Es geht um Tempo. Und das zeigen die ZF-Innovationsteams hier in Hannover mit neuen Produkten.“ So zeige ZF den Weg zu autonomen Flurförderfahrzeugen der Zukunft. Er erledige Arbeitsaufträge hochautomatisiert, indem er den Lagerort eigenständig ansteuere, die Ware abhole und zum Besteller transportiere.

Mit einer Hublast von bis zu 3,5 Tonnen stößt der ZF Innovation Forklift in den Bereich der heute noch im Outdoor-Einsatz weitverbreiteten dieselgetriebenen Stapler vor – emissionsfrei. ZF liefert den rein elektrischen Antrieb als Systemlösung und hat das Energiemanagement des Staplers so optimiert, dass eine Batterieladung mindestens eine Schicht vorhält. Anwender müssen daher weniger Wechselbatterien bereitstellen. Eine Objekt- und Fußgängererkennung führt zu einem Plus an Sicherheit, denn die Sensoren erfassen Personen oder stehende Hindernisse. Deep-Learning-Algorithmen antizipieren die Szenarien in hoher Geschwindigkeit zu antizipieren und adäquate Reaktionen auszuüben.

Künstliche Intelligenz hilft nicht nur dabei, Arbeitsunfälle und Personen- oder Materialschäden zu vermeiden. Das Fahrzeug kann auch selbständig Aufträge priorisieren und so über Reihenfolge und Route entscheiden. Er kann in einen digitalisierten Fertigungsverbund agieren und dort sowohl mit dem Warenwirtschaftssystem als auch mit der Infrastruktur und weiteren Fahrzeugen kommunizieren. Das cloudbasierte, dynamische Flottenmanagement erlaubt es, die Daten der einzelnen Gabelstapler effizient einzusetzen.

Gerade mit Blick auf die Themen Data-Management und Data-Analytics ist die Vernetzung verschiedenster Systeme in einer Internet-of Things- (IoT)-Plattform eine wesentliche Grundlage der Industrietechnik von morgen. Mit der ZF Cloud hat ZF eine offene, skalierbare IoT-Plattform entwickelt, die sich industrieübergreifend flexibel einsetzen lässt. Zu den ersten Anwendern der ZF Cloud zählen Seilbahnbetriebe, die mittels vorausschauender Planung von Wartungsarbeiten (Predictive Maintenance) unvorhergesehene Ausfälle vermeiden. In Windparks errechnen vernetzte Windkraftgetriebe anhand der verfügbaren Daten jederzeit den optimalen Betriebsmodus. Auch die ZF eigene Telematikplattform Openmatics ist mit der ZF Cloud vernetzt. (ampnet/Sm)

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ZF Innovation Forklift.

ZF Innovation Forklift.

Foto: Auto-Medienportal.Net/ZF

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ZF Innovation Forklift - Ausweichsituation.

ZF Innovation Forklift - Ausweichsituation.

Foto: Auto-Medienportal.Net/ZF

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ZF Innovation Forklift.

ZF Innovation Forklift.

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