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Genf 2018: Skoda Vision X – Hybrid mit Gas und Strom

Skoda zeigt auf dem Genfer Automobilsalon 2018 (6. bis 18. März) einen Blick in seine automobile Zukunft. Der tschechische Automobilhersteller präsentiert erstmals ein Fahrzeug mit CNG-, Benzin- und Elektromotoren. Die Skoda Vision X zeigt neben dem neuen Design der Marke ein neuartiges Hybridsystem. Das nachhaltige Antriebskonzept mit der Kombination aus einem CNG- und Elektromotor sorgt für spontane Kraftentfaltung, mehr Agilität und niedrige Emissionswerte. Die Vision X fährt je nach Bedarf mit Vorderrad-, Hinterrad- oder Allradantrieb.

Christian Strube, Skoda Auto Vorstand für Technische Entwicklung: „Mit der Hybridstudie Skoda Vision X bieten wir einen Ausblick auf die weitere Entwicklung unserer Modellpalette. CNG-Fahrzeuge sind sauber und preiswert. Und mit dem Hybrid beginnt für unsere Kunden der Einstieg in das emissionsfreie Fahren.“ Das Antriebskonzept der in „Flex Green“ lackierten Crossover-Studie besteht aus einer Kombination von einem mit CNG (Compressed Natural Gas) oder Benzin betriebenen Verbrennungs- und zwei Elektromotoren. Die Technologie ermöglicht einen besonders niedrigen CO2-Ausstoß von nur 89 g/km.

Als Verbrennungsmotor dient ein 1,5 Liter großer TSI-G-TEC-Antrieb mit vier Zylindern und Turboaufladung, der speziell für die Nutzung von CNG entwickelt wurde. Der CNG-Antrieb erzeugt eine Höchstleistung von 96 kW / 130 PS und ein maximales Drehmoment von 250 Newtonmetern (Nm). Ein CNG-Tank befindet sich unter dem Rücksitz, der zweite hinter der Hinterachse. Der CNG-Antrieb wirkt auf die Vorderachse. An der Hinterachse gibt es einen Kraftfluss von einem Elektromotor. Dieser wird bei Bedarf zugeschaltet, um zusätzliche Kraft zu aktivieren (Boost-Effekt) oder um die Traktion auf glattem Untergrund und abseits befestigter Straßen zu verbessern. Die Kapazität des kompakten Energiespeichers für den Elektromotor reicht aus, um die Konzeptstudie auf einer Strecke von bis zu zwei Kilometern rein elektrisch zu fahren.

Die Vision X ist der erste Skoda-Allradler, der ohne Kardanwelle auskommt. Die Vorteile: weniger Gewicht und damit geringerer Verbrauch. Der Elektromotor setzt nur dann ein, wenn er benötigt wird. Unterstützt wird der CNG-Antrieb von zwei Elektromotoren. Der Verbrennungsmotor verfügt mit dem riemengetriebenen Startergenerator (RSG) über einen der beiden Elektromotoren und sorgt im Zusammenspiel mit dem zweiten Elektromotor an der Hinterachse für den Allradantrieb. Dieser bezieht seine Energie aus einem 48-Volt-Lithiumionen-Batteriesystem. Zu den Vorzügen des Akkus zählen sein Gewicht, die hohe Kapazität sowie der Preis.

Dank Rekuperation lädt sich die Batterie während der Fahrt auf: Beim Bremsen und Segeln wandelt die Vision X kinetische in elektrische Energie und nutzt sie später zum Fahren. Das maximale Drehmoment von 70 Nm steht direkt beim Start zur Verfügung. Dadurch werden die Spontanität beim Anfahren und die Agilität bei Zwischenspurts spürbar intensiviert.

Die Studie fährt je nach Bedarf mit Vorderrad-, Hinterrad- oder Allradantrieb. Der Hinterradantrieb bringt 1000 Nm auf die Straße, die Reichweite beträgt auch dank eines zusätzlichen Benzinreservetanks bis zu 650 Kilometer.

Die Systemleistung der beiden Antriebseinheiten ermöglicht dem Skoda Vision X eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 9,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h.

In der globalen Wachstumsstrategie von Skoda Auto spielt die Elektromobilität eine Schlüsselrolle. Die Elektrifizierung der Skoda-Modellpalette startet bereits 2019 mit der Einführung des Skoda Superb mit Plug-in-Hybridantrieb. Kurz darauf wird das erste rein elektrisch betriebene Skoda-Serienfahrzeug auf den Markt kommen. (ampnet/Sm)

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Skoda Vision X.

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