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Fahrbericht Kia Venga 1,4 CRDi: Los geht’s!

Venga!. So hat uns noch nie ein Auto zum Tanz aufgefordert. Der spanische Name des Kia Venga lässt sich im Deutschen übersetzen mit „Los geht‘s!“. Dabei hat er gar nichts Aggressives an sich, versprüht mit seinem Design aber schon das Quantum an Dynamik, wie man es heute in Europa so sehr schätzt. Er wird gewiss seine Bewunderer finden; denn der koreanische Hersteller erlaubte dem europäischen Designzentrum in Rüsselsheim unter Peter Schreyer, diesen Minivan für Europa zu entwickeln.

Eine kurze, runde und hohe Schnauze prägt das Gesicht des Venga. Der Charakter des Koreaners wird zudem von der flachen und langen Windschutzscheibe unterstützt; das Heck von großen Leuchteneinheiten betont. Wegen der kurzen Überhänge lässt ein langer Radstand viel Platz für die hohe Kabine.

Im Innenraum trifft man auf gut verarbeitete, angenehme Materialien, die auch eine gewisse Wertigkeit ausstrahlen. Die Rundinstrumente befinden sich mit ihrem klassischen Design im Blickfeld des Fahrers. Die Mittelkonsole lässt bei Gestaltung und Bedienkonzept höhere Ansprüche erkennen. Kia hat hier seine Lektion offenbar gelernt: Europäer freuen sich auch an inneren Werten.

Auf den Fahrer wartet nach dem Einsteigen eine angenehm hohe Sitzposition. Die erlaubt ihm zwar nicht, das vordere Ende zu erkennen, gestattet aber dennoch einen guten Überblick über das Verkehrsgeschehen. Als sehr angenehm erweist sich das optionale Panoramadach (900 Euro), das den Innenraum erhellt.

Im Venga stehen eine Vielzahl von Ablagen und Staufächer zur Verfügung. Zudem lässt sich die Rücksitzbank um 130 Millimeter verschieben, womit entweder den Hinterbänklern oder dem Gepäck mehr Raum verschafft wird. Zwischen 314 Litern und 570 Litern stehen zur Verfügung, je nachdem, ob man den Ladeboden oben oder unten einlegt. Durch Umklappen der Rücksitzbank (60:40) entstehen bis zu 1341 Liter Raum für Ladung.

Der Venga zeigt sich durch seine elektronische Servolenkung als besonders wendig (Wendekreis: 10,42 Meter). Das straffe Fahrwerk entspricht ebenfalls den Erwartungen der Europäer und ermöglicht eine recht dynamische Fahrweise. Schaltung, die direkte Lenkung, Wendekreis und Federungsverhalten verschaffen ihm das Potenzial zu Flitzer mit Go Cart-Ambitionen. Der Motor in unserem Testwagen konnte dem allerdings nicht gerecht werden. Der hätte gern ein wenig mehr Biss haben dürfen. Aber dafür arbeitet er recht genügsam.

Der Venga gehört zur Gattung der attraktiv gestalteten Minivans. Er zieht die Blicke auf sich. Er wird seine Freunde finden, die sich von seinen Vorzügen überzeugen lassen. Als Fünftürer eignet er sich sowohl als Kurz- aber auch als Langstreckenfahrzeug für die kleine Familie.- also: Venga! (ampnet/nic)

Daten: Kia Venga 1,4 CRDi:
Länge x Breite x Höhe (m): 4,07 x 1,77 x 1,60
Motor: Vierzylinder-Turbo Diesel, 1396 ccm
Leistung: 66 kW / 90 PS bei 4000 U/min
Max. Drehmoment: 220 Nm zwischen 1750 und 2750 U/min
Leergewicht/Zuladung: 1345 - 1455 kg/455 kg
Kofferraum: 312 – 570 Liter, erweiterbar auf 1341 Liter
Wendekreis: 10,42 m
Verbrauch (nach EU-Norm): Durchschnitt 4,5 Liter
Emissionen: 117 g CO2/km / Euro5 (mit Start-Topp-System ISG)
Höchstgeschwindigkeit: 167 km/h
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 14,5 Sekunden
Basispreis: 18 835 Euro

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Kia Venga.

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