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Renault-Nissan-Allianz nutzt Synergieeffekte

Renault und Nissan haben im Jahr 2014 durch Synergieeffekte gemeinsam 3,8 Milliarden Euro eingespart. Dies sind 930 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Den größten Anteil steuerten die Unternehmensbereiche Einkauf, Entwicklung und Fertigung bei. Dazu gehört auch die gemeinsame Fahrzeugarchitektur „Common Module Family“ (CMF) der beiden Partner. Bis 2020 sollen 70 Prozent der Allianz-Fahrzeuge auf dem modularen CMF-Baukasten aufbauen.

Als wichtiger Antrieb für Synergien erweist sich ebenfalls die markenübergreifende Fertigung. Sie wird nach Einführung des Allianz Produktionssystems (Alliance Production Way - APW) in sämtlichen Werken bis Ende 2015 einen noch größeren Anteil beisteuern. Je nach Bedarf und Nachfrage können dann Renault oder Nissan Modelle vom Band laufen. So startete Nissan 2014 den Bau des SUV Rogue im südkoreanischen Renault-Werk Busan, um die unerwartet starke Nachfrage in den Vereinigten Staaten zu befriedigen. Das mehrheitlich im Besitz der Allianz befindliche Avtovaz-Werk im russischen Togliatti ist der größte Fertigungsstandort der Allianz mit einer Produktionskapazität von annähernd einer Million Einheiten pro Jahr. Das Werk stellt Fahrzeuge von Lada (Avtovaz), Renault, Nissan und Datsun her.

Renault und Nissan haben die enge Zusammenarbeit in den Bereichen Entwicklung, Fertigung und Logistik, Einkauf und Human Resources bereits am 1. April 2014 begonnen. Seitdem leitet je ein gemeinsamer Alliance Executive Vice President die operativen Aufgaben in diesen Bereichen. Ziel ist es, mit allen Maßnahmen bis 2016 jährlich mindestens 4,3 Milliarden Euro durch Synergien einzusparen. Zum Vergleich: 2009 erfassten die Allianzpartner erstmals die finanziellen Effekte durch Synergien. Damals betrug das Resultat erst 1,5 Milliarden Euro. (ampnet/nic)

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