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Pressepräsentation Volkswagen T5 4Motion: Fit für Job und Abenteuer

Dieser harte Winter wird dazu beitragen, dass sich nicht nur die deutschen Bergvölker mit dem Sinn eines Allradantrieb für ihr Familienauto befassen. Beim immer noch liebevoll „Bulli“ genannten Volkswagen Typ 2 zählt der schon lange zum Angebot und hat bei eben diesen Bergvölkern einen Anteil von rund 30 Prozent erreicht. Für den T5 des Modelljahrs 2010 hat Volkswagen den Allradantrieb nun für alle Modellreihen überarbeitet. Außerdem kann der jetzt auch mit dem Sieben-Gang-DSG-Getriebe kombiniert werden. Auch das sollte die Flachländer zum Allradantrieb locken.

Für ein T5 mit Allradantrieb muss man sich zwischen den beiden Zwei-Liter-TDI mit 103 kW / 140 PS oder 132 kW / 180 PS entschieden. Neben dem DSG gibt es noch eine ganze Reihe von Teilen zur Aufrüstung des T5 zum Luxus-Allradler mit Expeditionsfähigkeiten oder zum Arbeitstier: ein Offroad-Paket mit einem um 30 Millimeter hochgesetzten Fahrwerk, Geländebereifung, eine mechanische Quersperre anstelle der elektronischen Sperre EDS, Unterfahrschutz für Motor und Getriebe sowie für den Tank und bei der Pritsche sogar einen Überrollbügel hinter der Kabine und eine Winde, die eine Zugkraft von 1360 Kilogramm entwickelt.

Die jüngste Version des 4Motion-Antriebs hat nun eine reibungsoptimierte Lamellenkupplung. Sie besitzt im Gegensatz zum bisher eingesetzten, mechanisch geregelten Haldex 2-Modul eine elektronische Steuerung. Innerhalb der Lamellenkupplung wird der für die Drehmomentverteilung an die Hinterräder nötige Öldruck nicht mehr durch die Drehzahldifferenz zwischen Vorder- und Hinterachse aufgebaut, sondern kommt aus einem Öldruckspeicher mit einem Druck von 30 bar. Der Druck wird von einer elektrischen Pumpe erzeugtt, die nur läuft, wenn der Druck nachlässt. Das spart Kraftstoff.

Ein elektronisch gesteuertes Ventil gibt den Druck an die Lamellenkupplung weiter, die nun den Kraftfluss stufenlos variieren kann. Im Extremfall ist sogar eine Drehmomentverteilung von bis zu 100 Prozent an die Hinterachse möglich. Für den Ausgleich zwischen links und rechts sorgt das EDS oder eben die optionale mechanische Sperre.

Auf dem Blitzeis in München, später auf dem Salzschmier und auf zugeschneiten Waldwegen konnte das System jetzt bei einem Ausflug rund um den Tegernsee beweisen, was es kann. Natürlich kann es nicht die Physik überlisten, aber schon den Fahrer verblüffen, wenn es um das Anfahren, das Kurvenfahren auf Glätte und das Bewältigen von Schneehindernissen am Berg geht. Und das wirdt nicht etwa mit Komforteinbußen oder einem schwierigeren Handling erkauft. Werden seine Allrad-Fähigkeiten nicht gebraucht, wird der Unterschied in den Fahreigenschaften auf Landstraßen und Autobahnenzwischen zwischen dem frontgetriebenen T5 und dem 4Motion überdeckt von den Fahreigenschaften des Winterreifens.

Für die Tour von München rund um den Tegernsee wählten wir den Multivan Panamericana, genannt nach der Abenteurerroute einmal längs durch Südamerika. Der wird stets als 4Motion geliefert, aber mit der mechanischen Quersperre an der Hinterachse. Für den Einsatz abseits geteerter Straße verfügt er über verstärkte Federn und Dämpfer. Seine Stoßfänger sind robuster ausgeführt. Von vorn gibt er sich durch einen Frontspoiler in Aluminium-Optik zu erkennen. Er rollt auf 17-Zoll-Leichtmetallrädern mit Ganzjahresreifen der Dimension 215/60 R17.

Für den Innenraum wählte Volkswagen besonders widerstandsfähige Materialien: Am auffälligsten: Aluminium-Riffelblech anstelle des Teppichbodens. Wer das für Offroader-Puristentum hält, der wird vom Rest der Ausstattung überrascht sein. Sechs zweifarbige Ledersitze, Armlehnen, Aluschmuck an der Armaturentafel und die serienmäßige Klimaanlage sprechen eher die Sprache des Luxus, den man bei einem Listenpreis von 51 487,25 Euro für den 140-PS-Diesel und die Sechs-Gang-Handschaltung wohl auch erwarten darf. Die DSG-Version mit dem 180-PS-Diesel kostet laut Liste 57 185,45 Euro inklusive DSG, also fast doppelt so viel wie der einfachste Multivan Startline für 29 949,92 Euro und nur 2000 Euro weniger als das Reisemobil California Comfortline mit Aufstelldach, 180-PS-Motor und DSG.

Aber neben diesen Freizeit- und Familienmobilen gibt es ja auch nach die Pritsche mit Einfach- oder Doppelkabine, den Kastenwagen (auch mit Hochdach) und die Caravelle– alle mit kurzem oder langem Radstand. Beim Kastenwagen mit kurzem Radstand und Normaldach beginnt die Preisskala mit 27 161,75 Euro mit einem 85-kW-Motor und Fünf-Gang-Schaltgetriebe,

Doch wir hatten das Vergnügen mit dem Panamericana und haben es genossen, die Welt von oben zu sehen, viel Raum für sechs Passagiere zur Verfügung zu haben und das mit einem Auto, dass gerade mal ein bisschen länger als 4,90 Meter ist und mit seinem Allradantrieb im Schnitt nach EU-Norm 7,7 Liter auf 100 km verbraucht, was 219 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer entspricht. Bei einem Leergewicht von rund 2,4 Tonnen, einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 15,3 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 170 km/h respektable Werte darstellen. (ampnet/Sm)

Daten Volkswagen T5 Multivan Panamericana

Länge x Breite x Höhe in Metern: 4892 x 1,99 x 1,90
Motor: Vier-Zylinder-Turbodiesel mit Direkteinspritzung, 1968 ccm
Leistung: 103 kW / 140 PS bei 3500 U/min
Maximales Drehmoment: 340 Nm zwischen 1750 und 2500 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 172 km/h
Beschleunigung (0 bis 100 km/h): 15,3 s
Verbrauch (Schnitt nach EU-Norm): 7,7 – 8,6 l (203g CO2/km)
Leergewicht/Zuladung: 2259 - 2600 kg / 821 – 480 kg
Max. Anhängelast: 2500 kg
Räder/Reifen: 7J x 17 ET 46/235/55 R17 99 H
Wendekreis: 13,2 m
Basispreis: 51 497,25 Euro

Weiterführende Links: VW Nutzfahrzeuge-Presseseite

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Volkswagen T5 4Motion Panamericana.

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

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Volkswagen T5 4Motion Caravelle.

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Volkswagen T5 4Motion California.

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Urahn des Volkswagen T5 4Motion: ein Prototype miunglaublichen, klassischen Geländeeigenschaften. Einst blamierte er in  Wolfsburg seinen kleinen militärischen "Bruder" Iltis einer Vorführung vor Militärs. Der Iltis blieb unrettbar stecken. Und dann kann exakt dieser Campingbus mit Westfalia-Audbau und zu den Iltis problemlos aus dem Dreck. Versuchschef Duckstein soll anschließend Ärger bekommen haben.

Urahn des Volkswagen T5 4Motion: ein Prototype miunglaublichen, klassischen Geländeeigenschaften. Einst blamierte er in Wolfsburg seinen kleinen militärischen "Bruder" Iltis einer Vorführung vor Militärs. Der Iltis blieb unrettbar stecken. Und dann kann exakt dieser Campingbus mit Westfalia-Audbau und zu den Iltis problemlos aus dem Dreck. Versuchschef Duckstein soll anschließend Ärger bekommen haben.

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