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Pressepräsentation Kia Venga: Breite Schultern

„Venga, venga!“, sagt der Spanier; auf Bayerisch: „Geh'n ma!“, auf Englisch: „Let´s go!“ und auf Soldatisch: „Marsch! Marsch!“. Für ihren neuen Minivan haben die Koreaner den Marschbefehl mit dem angenehmsten Klang gewählt. Er soll in seinem Segment erstmals Kia-Kunden einwerben und tritt dazu mit einem neuen Selbstbewusstsein und mit europäischen Wurzeln an. Das Design stammt aus Frankfurt, die Entwicklungsarbeit wurde in Rüsselsheim geleistet, und die Fabrik steht in der Tschechischen Republik.

Vor einem Jahrzehnt hat der Fachmann angesichts der Kia-Modelle auf dem Markt noch gelächelt, wenn aus Seoul zu hören war, man werde die Nummer fünf der Welt sein. Heute lächelt niemand mehr über die beiden Koreaner: Kia und Mutter Hyundai balgen sich dieses Jahr mit Ford um Platz vier oder fünf, und dies mit Fahrzeugen, deren neueste Generation die Reife gewonnen haben, die man für den weiteren Erfolg im Markt braucht. Vom Venga will Kia in Deutschland von Januar an im ersten Jahr 5000 verkaufen. Kommentar bei der Pressepräsentation in diesen Tagen in Rom: „Mehr geht immer.“

Wer heute über Kia und seine Autos noch lächelt, der sollte sich den Venga anschauen und ausprobieren. Der kompakte Koreaner tritt in seinem Segment in Deutschland gegen Autos wie den Renault Modus, den Citroën C3 Picasso oder den Opel Meriva an. Und dabei macht er ein gute Figur, was zweifellos der Mannschaft um Chefdesigner Peter Schreyer zuzuschreiben ist. Denn für den in dieser Klasse üblichen großen Innenraum mit hoher Sitzposition und großer Flexibilität hat Schreyer eine attraktive Verpackung gefunden, die so gar nichts mehr mit dem unverbindlichen bis beliebigen Weltdesign alter Kia-Tage zu tun hat.

Der Venga hat Gesicht – eines mit den neuen, nun fast durchgängigen Marken-Elementen und ein dynamisches, mit der den Fußgängerschutz-Vorschriften geschuldeten hohen und runden Schnauze, der nicht zu flach stehenden Windschutzscheibe, geschickt abgebrachten Charakterlinien und -.sicken sowie dem Heck mit breiten Schulter. Der Venga steht satt auf der Straße und zeigt stolz seine betont großen Heckleuchten.

Wichtiger noch als das Äußere mit den kurzen Überhängen, langem Radstand und großen Rädern (15-Zoll- bis17-Zoll-Räder sind möglich) erweist sich die Innenraumgestaltung. Hatte man sich bei alten Kias oft einen Stoßseufzer abgerungen oder verkniffen („Warum geben die nicht zehn Dollar mehr für bessere Materialien aus?“), erlebt man jetzt eine andere Welt mit besser verarbeiteten Materialien, die man auch mal anfassen mag. Früher wirkten die Rundinstrumente wie die billige Erfüllung einer lästigen Pflicht. Jetzt stehen sie ansehnlich und gut gestaltet im Blickfeld des Fahrers. Auch die Mittelkonsole lässt bei Gestaltung und Bedienkonzept höhere Ansprüche erkennen.

Das Lenkrad stammt übrigens aus dem Kia Soul und fügt sich in die neue Umwelt gut ein. Es bedient eine präzis arbeitende elektrische Servolenkung, die den Venga mit einem Wendekreis von 10,42 Meter zu einem Stadtflitzer werden lässt, der aber durchaus Langstreckenqualitäten aufweist. Die Sitze bieten guten Standard, und die Federung wird auch mit schlechten Straßen, wie wir sie jetzt bei der Präsentation des Venga in Rom vorfanden, fertig. Sie vermittelt dank des langen Radstands von immerhin 2,62 Metern bei 4,07 Metern Länge den notwendigen Wohlfühl-Komfort und gleichzeitig die auf Europäer zugeschnittene Straffheit.

Ablagen und Staufächer gibt es im Venga reichlich. Gut auch, dass sich die Rücksitzbank um 130 Millimeter verschieben lässt und so entweder den Hinterbänklern oder dem Gepäck den maximalen Raum verschafft. Zwischen 314 Litern und 570 Litern stehen zur Verfügung, je nachdem, ob man den Ladeboden oben oder unten einlegt. Durch Umklappen der Rücksitzbank (60:40) entstehen bis aus 1341 Liter Raum für Ladung.

Der Venga wird in vier Varianten angeboten: Attract, Vision (soll die meisten Verkäufe bringen), Spirit und Mind. Zur Wahl stehen vier Motoren, zwei Benziner und zwei Diesel, jeweils entweder mit 1,4 Litern oder 1,6 Litern Hubraum und 66 kW / 90 PS oder 94 kW / 128 PS Leistung. Wir entschieden uns bei unserer Fahrt für den kleinen Diesel, weil der mit dem Sechs-Gang-Getriebe und Start-Stopp-System unter 117 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer bliebt und damit steuerbegünstigt fährt.

Der Verbrauch liegt im Schnitt (nach EU-Norm) bei 4,5 Litern auf 100 km. Die Fahrleistungen liegen mit 14,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und einer Höchstgeschwindigkeit von 167 km/h in einem heutzutage normalen Bereich. Dank des maximalen Drehmoments von 220 Newtonmeter (Nm) zwischen 1750 und 2550 Umdrehungen pro Minute kommt er einem flotter vor als die Werte vermuten lassen. Das ist viel mehr als nur ein Mitrollen mit dem Stadtverkehr. Wer allerdings häufiger über Land fährt, dem sei der größere Diesel empfohlen mit 260 Nm, 11,1 Sekunden und 182 km/h. Dessen Verbrauch liegt auch nicht höher.

Die Preise für den Venga beginnen bei 13 990 Euro für die Version Attract mit dem 1,4-Liter-Benziner. Dieser Kia fällt also nicht mehr in die Rubrik „Schnäppchen“. Dafür kauft man allerdings auch eine echte Hersteller-Garantie über sieben Jahre ein, die bei einem Verkauf an den Käufer übergeht. Damit bekennt sich Kia zu seinem Qualitätsanspruch und trägt gleichzeitg dazu bei, das Niveau der Gebrauchtwagen-Preise in der Venga-Zukunft hoch zu halten. Jetzt rollen die ersten Venga zu den Händlern; ab Januar tickt die Uhr für die 5000-er Planung, und das in einem schwierigen Auto-Jahr. (ampnet/Sm)

Kia Venga 1.4 CRDi Vision

Länge x Breite x Höhe (m): 4,07 x 1,77 x 1,60
Motor: Vierzylinder-Turbo Diesel, 1396 ccm
Leistung: 66 kW / 90 PS bei 4000 U/min
Max. Drehmoment: 220 Nm zwischen 1750 und 2750 U/min
Leergewicht/Zuladung: 1345 - 1455 kg/455 kg
Kofferraum: 312 – 570 Liter, erweiterbar auf 1341 Liter
Wendekreis: 10,42 m
Räder /Reifen: 6.0J x 5 ET48; 195 R15 91H
Verbrauch (nach EU-Norm): Durchschnitt 4,5 Liter
Emissionen: 117 g CO2/km / Euro5 (mit Start-Topp-System ISG)
Höchstgeschwindigkeit: 167 km/h
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 14,5 Sekunden
Basispreis: 17 330 Euro

Weiterführende Links: Kia-Presseseite

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