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Porsche Boxter Spyder: Weniger ist mehr

In manchen Regionen kann man es sich leisten, einen Schön-Wetter-Renner wie den Porsche Boxter Spyder zu fahren: Denn dessen Minimalismus geht soweit, dass man bei Regen nur von einem hauchdünnen Stoffdach geschützt wird, mit dem man dann nicht einmal die Höchstgeschwindigkeit fahren darf, nachdem man es von Hand montiert hat. Wer den Spyder genießen will, braucht Sonne.

Deswegen nimmt es nicht Wunder, dass die Stuttgarter ihren neuen Zweisitzer in Kalifornien im Umfeld der Los Angeles Auto Show präsentierten. Hier stimmt das Wetter und hier wohnt die richtige Kundschaft, die auch gern mal tiefer in die Tasche greift, um einen Renner zu fahren wie in den 50-ger Jahren James Dean.

In Deutschland wird der Spyder ab 63 404 Euro zu haben sein. Dafür bekommt man den leichtesten Porsche mit 1275 kg Leergewicht. Um diesen Wert zu erreichen, haben die Stuttgarter Vieles weggelassen, was sonst die bei Porsche gewohnt perfekte Mischung aus Komfort und Fahrleistung ausmacht. Weniger ist bei diesem Sportler eben mehr. So ersetzen Schlaufen die Türgriffe, statt komfortabler Sitze gibt es enge Sitzschalen, Infotainment und Klimaanlage sind nicht vorgesehen, Türen und Motorabdeckung samt den beiden Hutzen bestehen aus Aluminium und der Tank wurde um zehn Liter Fassungsvermögen verkleinert, was noch einmal sieben Kilogramm einspart.

Der 3,4 Liter Sechszylinder, bekannt aus dem Porsche Cayman S, mit seinen 235 kW / 320 PS hat also im Wortsinn ein leichtes Spiel mit dem im Vergleich zum Boxter 20 Millimeter tieferen Spyder mit der kleinen Windschutzscheibe. Dass so einer mit besonders beeindruckenden Fahrleistungen und ungewöhnlicher Agilität in Kurven beeindruckt, überrascht ebenso wenig wie die härtere Federung. So fährt sich eben ein Auto, das zu den sportlichen Puristen gezählt werden will und aus Zuffenhausen stammt.

Das neue Mitglied der Boxster-Familie unterscheidet sich auf den ersten Blick deutlich von den anderen Modellen des Mittelmotor-Roadsters. Das flache, weit nach hinten reichende und leichte Stoffverdeck verleiht zusammen mit den niedrigeren Seitenscheiben und den beiden markanten Hutzen auf einem durchgehenden Heckdeckel dem Boxster Spyder eine gestreckte Silhouette mit Anklängen an den Carrera GT. Doch man fährt ja besser offen.

Ausgestattet mit Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und Sport Chrono Paket beschleunigt der Spyder dank Launch Control in 4,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Mit dem optionalen PDK liegt der Verbrauch bei 9,3 Liter auf 100 Kilometer im Neuen europäischen Fahrzyklus. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 267 km/h – mit offenem Verdeck. Geschlossen darf nicht mehr als 200 km/h gefahren werden.

Von ihrem Grundkonzept her gilt die gesamte Boxster-Familie als Nachfolger des legendären 550 Spyder aus dem Jahr 1953: Mittelmotor, Roadster-Konzept und geringes Gewicht. Der 550 war der erste speziell für den Renneinsatz entwickelte Sportwagen aus Stuttgart-Zuffenhausen. Dennoch war er auch für den Straßenverkehr zugelassen. In den folgenden Jahren holte der 550 Kilogramm leichte Spyder zahlreiche Siege auf der Rundstrecke und den damals populären Straßenrennen.

Dem Typ 550 folgten weitere, äußerst erfolgreiche Porsche Spyder, wie etwa der 718 RS 60 von 1960. Den legendären Rennwagen widmete Porsche 2004 und 2008 jeweils eine limitierte Boxster-Sonderserie mit der Zusatzbezeichnung Spyder. Im Unterschied dazu ist der neue Boxster Spyder ein reguläres, speziell weiterentwickeltes Serienmodell mit tief greifenden Änderungen gegenüber Boxster und Boxster S. Die Markteinführung des neuen Porsche Boxster Spyder beginnt weltweit im Februar 2010. (ampnet/Sm)

Weiterführende Links: Porsche-Presseseite

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Porsche Boxter Spyder.

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche

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Porsche Boxter Spyder: Das hauchdünne Dach muss von Hand montiert werden. Höchstgeschwindigkeit 200 km/h.

Porsche Boxter Spyder: Das hauchdünne Dach muss von Hand montiert werden. Höchstgeschwindigkeit 200 km/h.

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Porsche Boxter Spyder: Aus alt mach neu - das Konzept ist geblieben.

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