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Eberspächer steigert Umsatz um ein Drittel

Die Eberspächer-Gruppe hat den Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2011 um ein Drittel auf 2,59 Milliarden Euro (+ 34 %) gesteigert. Damit lag das Unternehmen erstmals wieder über dem Niveau des Vorkrisenjahres 2008. Das Konzernergebnis lag bei 76,3 Millionen Euro. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter wuchs im Jahresdurchschnitt um über zwölf Prozent auf 6331.

„Eberspächer hat von den neuen Abgasnormen und von der guten Konjunktur im Nutzfahrzeug-Markt profitiert, aber auch im Pkw-Sektor war die Nachfrage im In- und Ausland außerordentlich hoch“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Martin Peters auf der Jahrespressekonferenz.

Im größten Geschäftsbereich Exhaust Technology wurde 2011 ein Umsatz in Höhe von 2,14 Milliarden Euro erzielt, und der um durchlaufende Posten bereinigte Umsatz dieses Bereichs belief sich auf 1,02 Milliarden Euro. Für die in Europa ab 2014 geltende Euro-6-Abgasnorm für Nutzfahrzeuge wurde in Wilsdruff bei Dresden ein neuer Produktionsstandort eingerichtet, und in Schweden erfolgte die Übernahme der Mehrheit am Unternehmen Swenox AB. Damit konnte Eberspächer seine marktführende Position bei der Abgasnachbehandlung künftiger Euro-6-Nutzfahrzeuge weiter ausbauen. Zudem gründete der Konzern ein neues Unternehmen in China, um auch dort dem steigenden Bedarf an höherwertiger Abgastechnik zu folgen.

Auch der Geschäftsbereich Climate Control Systems konnte im Jahr 2011 deutlich wachsen und einen Umsatz von 448,8 Millionen Euro verzeichnen. Der Absatz von Fahrzeugheizungen lag erheblich über den Erwartungen. Dazu trugen sowohl das Geschäft mit den Fahrzeugherstellern als auch das Handelsgeschäft für den Nachrüstmarkt bei, wobei der Deutschland-Vertrieb im mecklenburg-vorpommerischen Torgelow gebündelt wurde.

Deutliches Umsatzwachstum war auch bei Eberspächer Sütrak zu verbuchen: Das internationale Geschäft mit Bus-Klimasystemen stieg unter anderem durch Neuaufträge an. In Singapur und Südindien kamen neue Standorte hinzu.

Die auf Fahrzeugelektronik spezialisierte Eberspächer Controls blickt ebenfalls auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das kräftige Umsatzplus ist insbesondere auf die Serienproduktion von Steuergeräten zur Bordnetzstabilisierung zurückzuführen.

Für dieses Jahr wird von einem leichten Umsatzanstieg ausgegangen, wobei das Ergebnis von intensiven Vorleistungen, Investitionen und steigenden Material- und Lohnkosten belastet werden wird. Für die folgenden Jahre rechnet das Unternehmen mit kräftigen Zuwächsen vor allem wegen der immer strengeren Abgasnormen im Pkw-, Nutzfahrzeug- und Non-Road-Bereich und aufgrund der ständig steigenden Nachfrage nach effizientem Klima- und Energiemanagement in Fahrzeugen. (ampnet/jri)

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Eberspächer-Firmenzentrale in Esslingen.

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Eberspächer-Werk in Wilsdruff bei Dresden.

Eberspächer-Werk in Wilsdruff bei Dresden.

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