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Artikel von Thomas Lang

Skoda-Werksfahrer Fabian Kreim und Copilot Frank Christian. 
Skoda Fabia R5.
Von Thomas Lang

ampnet – 24. Oktober 2016. Das werkseitige Engagement von Skoda in der Deutschen Rallye-Meisterschaft trägt Früchte. Nachdem die tschechische VW-Tochter 2015 wieder mit einem offiziellen Werksteam in das Championat eingestiegen ist, feierte die erfolgreichste deutsche Importmarke am Wochenende einen doppelten Erfolg. Mit einem Sieg bei der abschließenden Drei-Städte-Rallye in Niederbayern belohnten sich Fabian Kreim und sein Copilot Frank Christian nach dem sechsten Saison-Erfolg mit dem Meistertitel.

Chevrolet Camaro
Von Thomas Lang

ampnet – 27. September 2016. Am 29. September 1966 - Donnerstag vor 50 Jahren - schlug Chevrolet ein neues Kapitel in der Geschichte des Automobils auf. An jenem Herbsttag vor 50 Jahren brachte die General-Motors-Tochter den ersten Camaro in den Handel. Mit dem Sportcoupé, einem sogenannten „Pony Car“ reagierte der damals größte Autobauer der Welt auf den sensationellen Erfolg, den Ford mit dem 1964 vorgestellten Mustang eingeleitet hatte.

Hyundai-Deutschland- und Europazentrale in Offenbach.
Von Thomas Lang

ampnet – 19. September 2016. 25 Jahre Unternehmensgeschichte in der Autobranche? In der Heimat des ältesten Autobauers der Welt, der in diesem Jahr seinen 130. Geburtstag feiern konnte, scheint ein viertel Jahrhundert Firmenchronik auf den ersten Blick nichts Besonderes zu sein. Doch die Quantität einer Firmenhistorie besagt wenig über die Qualität ihrer Entwicklung. In den 25 Jahren, die Hyundai nunmehr auf dem deutschen Markt präsent ist, schrieb die inzwischen größte asiatische Importmarke mit koreanischen Wurzeln eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte.

Skoda Kodiaq Prototyp
Von Thomas Lang

ampnet – 30. August 2016. Bentley tut es, Jaguar auch. Rolls-Royce lässt alle Hemmungen fallen und wird es tun, und Lamborghini erleidet einen Rückfall. Alle Autobauer tun es. Kein Hersteller, ob dem ultimativen Luxus, der Supersportlichkeit, dem Premium-Gedanken oder der Mobilität für du und ich verpflichtet, kann es sich heute leisten auf ein oder besser mehrere Angebote im Segment der „Sports Utility Vehicle“ (SUV) zu verzichten. Kombihafte Fahrzeuge, ob lediglich in Geländeoptik verpackt und mit Vorderradantrieb ausgestattet oder militärisch aufgebrezelt mit Antriebstechnik für Gämsen versehen, liegen voll im Trend. Kein Segment wächst nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt dynamischer. Dabei gilt, wer nicht zu den Pionieren der Bewegung zählt und später kommt, den bestraft keinesfalls das Leben. Der Volkswagen-Konzern hat es vorgemacht. Der VW Tiguan, erstmals 2007 vorgestellt, dominiert die Kompaktklasse. Nun ziehen in diesem Jahr Seat mit dem Ateca und Skoda mit dem Kodiaq nach.

Frank Jürgens.
Von Thomas Lang

ampnet – 30. August 2016. Zum 1. September erhält Skoda in Deutschland einen neuen Geschäftsführer. Imelda Wander-Labbé, die die Position seit 2013 innehatte, übergibt den Staffelstab an Frank Jürgens. Der 50-Jährige übernimmt eine anspruchsvolle Position. Seit dem Beginn der Zusammenarbeit zwischen der tschechischen Traditionsmarke und dem VW-Konzern vor nunmehr 25 Jahren, schreibt Skoda eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. In diesem Zeitraum schaffte es die Marke, sich zum erfolgreichsten Importeur empor zu arbeiten. Mit derzeit 5,5 Prozent Marktanteil klopft der Hersteller bereits an die Pforte zur Liga der einheimischen Hersteller wie Opel und Ford.

Smart Brabus.
Von Thomas Lang

ampnet – 15. Juli 2016. Es ist amtlich! Smart bekennt sich offiziell zum Begriff „Rennsemmel“. Freilich mit einem Augenzwinkern und nur im Zusammenhang mit den jeweiligen Spitzenmodelle von Hausveredler Brabus. Der Begriff ist gar nicht einmal so unpassend. Mit 80 kW / 109 PS sind zumindest die Zweisitzer als Coupé und Cabrio überaus knackig unterwegs. Ziemlich knusprig sind freilich auch die Preise für dieses Körbchen frischer Rennsemmeln von Brabus. 19 710 Euro sind für das Fortwo-Coupé fällig. Damit verdoppelt sich beinahe der Preis gegenüber der Einstiegsvariante, die Smart für 10 485 Euro feilbietet.

Hyundai Ioniq Hybrid.
Von Thomas Lang

ampnet – 6. Juli 2016. Alternative Antriebe bei Pkw führen auf dem deutschen Markt unverändert ein Mauerblümchendasein. Zum 1. Januar 2016 registrierte das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg einen Gesamtbestand von 45 071 209 Pkw. 66,2 Prozent waren mit einem Benzinmotor, 32,2 Prozent mit einem Diesel ausgestattet. Alternativantriebe? Beinahe Fehlanzeige. Gerade 130 365 Pkw waren zu Beginn des Jahres mit einem Hybridantrieb unterwegs, 25 502 mit einem Elektromotor. Die aktuellen Vorstöße bei den alternativen Antrieben kommen zum überwiegenden Teil aus Asien. Während Nissan Marktführer bei den E-Autos ist, räumt Toyota traditionell bei den Hybriden ab. Doch nun steht auch Hyundai in den Startlöchern. Mit dem komplett neu entwickelten Ioniq bieten die Koreaner eine komplette Familie alternativer Antriebe an. Die neue Mittelklasselimousine tritt wahlweise als reines Elektro-Auto an, als Hybrid und ab 2017 auch als Plug-in-Hybrid.

Nissan EV-200.
Von Thomas Lang

ampnet – 4. Juli 2016. Eine Million E-Fahrzeuge bis 2020 auf Deutschlands Straßen! – Auch wenn das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung beim aktuellen Status der Zulassungszahlen mit 25 502 Exemplaren zum 1. Januar 2016 mehr denn je verwegen scheint, seit am 2. Juli das Förderungsgesetz der Bundesregierung für den Kauf von E-Autos wirksam ist, kommt Bewegung in das Segment. Nissan als weltweiter Marktführer für Autos mit reinem E-Antrieb legt sich besonders ins Zeug, die E-Mobilität in Deutschland zu puschen. Die Japaner stocken die 4000 Euro staatliche Prämie auf 5000 Euro auf und bieten nicht nur ein breites Spektrum an Fahrzeugen, mit ihrem Netzwerk an Partnern aus der Energie und Versorgungswirtschaft, zeigt der Hersteller Wege auf, auf denen E-Mobile künftig nicht nur als Fahrzeuge, sondern als Energiespeicher und Lieferanten unterwegs sein werden.

Opel Vivaro Combi.
Von Thomas Lang

ampnet – 24. Juni 2016. Die Anbieter leichter Nutzfahrzeuge spannen derzeit ihre Muskeln. Angesichts der Wachstumsraten besinnen sich die Transporter-Spezialisten des Potentials und die Möglichkeiten mit den kleinen Lastern die Ergebnisse zu verbessern. Der Markt der leichten Nutzfahrzeuge betrug 2015 in Deutschland rund 300.000 Neufahrzeuge. Gegenüber den rund 270.000 Neuzulassungen in 2014 bedeutete das ein Wachstum von rund zehn Prozent. 2016 gibt ebenfalls Anlass, verbindet die Branche Optimismus. Die Anbieter rechnen mit weiteren zehn Prozent Wachstum. Opel ist mit den Baureihen Combo, Vivaro und Movano im Segment aktiv. Nun haben die Rüsselsheimer den Vivaro Combi neu aufgestellt. Mit attraktiverer, komfortorientierter Ausstattung soll der fünf Meter lange Vivaro künftig auch verstärkt private Kunden locken, die einen Familienvan benötigen, der jede Menge Laderaum bietet.

Fiat 124 Spider.
Von Thomas Lang

ampnet – 12. Juni 2016. Er ist wieder da! Genau 50 Jahre nach dem ersten Fiat 124 Spider von 1966 präsentiert der italienische Hersteller dessen aktuellen Nachfolger. Doch im Gegensatz zum 60er-Klassiker, der komplett in Turin entstanden war, stammt der neue 124 Spider aus einer Kooperation mit Mazda. Die Japaner aus Hiroshima stellten Plattform und Technik ihrer jüngsten MX-5 zur Verfügung. Und ihre Fertigungsanlagen. Fiat steuerte die Motoren und das eigenständige Design bei. Für 26.490 Euro in der umfassend ausgestatten Version „Lusso“ (Luxus) ist ein harmonisches Ergebnis entstanden. Mit 103 kW / 140 PS kommt in dem offenen Zweisitzer schnell viel Freude auf.

AGR-Sitz im Opel Astra.
Von Thomas Lang

ampnet – 8. Juni 2016. 2016 hat für Opel eine besondere Bedeutung. In diesem Jahr möchte die deutsche Tochter von General Motors nach Jahren voller millionenschwerer Verluste wieder eine schwarze Null an die Konzernzentrale nach Detroit melden. Das Ziel scheint realistisch. In den ersten fünf Monaten des Jahres entschieden sich allein in Deutschland 102 852 Kunden für einen neuen Opel. Das entspricht einem Plus von rund 13 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs und ein Marktanteil von 7,4 Prozent. Der Rüsselsheimer Autobauer will seinen Aufwärtstrend noch verstärken. Mit 29 neuen Modellen und Varianten bis 2020. Begleitet von imagebildenden Maßnahmen wie einem erweiterten Engagement als Fußballsponsor aber auch mit einer verstärkten Betonung der technischen Kernkompetenzen. Die aktuelle „Ergonomie-Tour 2016“ stellt die Marktführerschaft bei den ergonomischen Sitzen in den Mittelpunkt.

Skoda Octavia Combi.
Von Thomas Lang

ampnet – 6. Juni 2016. Skoda schreibt seine Erfolgsgeschichte Kapitel für Kapitel fort. In den ersten vier Monaten des Jahres verkaufte der Importeur Nummer 1 bereits mehr als 60 000 Fahrzeuge. Nun erhält der Bestseller Octavia eine Überarbeitung. Neben einem aktiven Fahrwerk und einer verbesserten Struktur für Infotainment und Connectivity, erhält die Mittelklasse-Baureihe auch einen neuen Benziner. Der Einliter-TSI mit drei Zylindern leitet 85 kW / 115 PS. In Verbindungmit dem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe ist der Antrieb mehr als ein Geheimtipp.

Jeep Camp 2016.
Von Thomas Lang

ampnet – 5. Juni 2016. Am 5. Juni 1941 begann in der Geschichte des Automobils nicht nur das Kapitel eines bemerkenswerten Autos. Der Tag, an dem in Amerika der erste Jeep vom Band rollte markierte eine neue Ära und den Beginn eines Fahrzeugspezies, die heute mehr als jede andere das Bild auf den Straßen prägt. Jeep, nunmehr eine Marke des Fiat-Chrysler Konzerns, begründete die Klasse der Offroad-Fahrzeuge, heute neudeutsche: SUV, Sport Utility Vehicles. Mit 18 Millionen Fahrzeugen und 1,2 Millionen aktueller Jahresproduktion ist Jeep die erfolgreichste Allradmarke der Welt. Grund genug den 75. Geburtstag ausgiebig zu feiern: mit Sondermodellen, spektakulären Studien und Veranstaltungen.

Land Rover Defender, Baujahr 1951.
Von Thomas Lang

ampnet – 1. Juni 2016. Nach 68 Jahren feierte Land Rover eine große Abschiedsparty für den Land Rover, dessen Name zu einer Marke wurde, die für unerreichte Qualitäten im Gelände steht. Die schlichte Fahrkiste von damals wurde zur Keimzelle für ein breites Angebot, das vom zum Defender weiterentwickelten Ur-Landy bis hoch zu Edel-Range Rover mit Sportwagenmotoren reicht. Den Nimbus begründete aber der Land Rover von 1947, erst später umbenannt in Defender. Wir fuhren einen Land Rover von 1951.

Opel-Treffen 2016 in Oschersleben.
Von Thomas Lang

ampnet – 30. Mai 2016. „Jeder muss ein Hobby haben”, stellt Oliver Zimpel lächelnd fest und drückt den roten Startknopf rechts des Lenkrads im Armaturenträger. Augenblicklich erwacht mit einer gänsehautträchtigen Mischung aus sattem Brabbeln und tiefen Grollen ein riesiger V8 zum Leben. Der 38-Jährige aus Salzgitter hat sein jüngstes Projekt erst Tage zuvor fertiggestellt. Der silbermatic lackierte Diplomat B ist der zehnte Opel, den der Industriemechaniker zu neuem Leben erweckt hat. Gerade rechtzeitig für einen Auftritt als heimlicher Superstar beim jüngsten Opel-Treffen in der Rennsportarena zu Oschersleben, das am Wochenende rund 20 000 Fahrzeuge und mehr als 60 000 Besucher in die Magdeburger Börde gelockt hat.

Alfa Romeo Giulia QV.
Von Thomas Lang

ampnet – 19. Mai 2016. Alfa Romeo ist ein Phänomen. Kein anderer Automobilhersteller verfügt über eine derart treue Fangemeinde, wie die 1910 gegründete Traditionsmarke aus Mailand. Jeder andere Autobauer, der in den letzten Jahrzenten seine Fans so nachhaltig mit mieser Qualität, lieblosem Design und belanglosen Produkten vertrotzt hätte, wäre längst nur noch eine Fußnote der Autogeschichte. Nun wagt Alfa mit dem langersehnten Debüt der Mittelklasse-Legende Giulia einen Neuanfang. Mal wieder. Ein durchaus ambitionierter Plan, denn Julia soll jene Auto-Romeos betören, die längst zu BMW, Mercedes oder Audi abgewandert sind. Kann das gut gehen?

Renault Talisman.
Von Thomas Lang

ampnet – 11. Mai 2016. Renault segelt auf dem deutschen Markt unter Aufwind. Der französische Hersteller, über viele Jahre erfolgreichster Importeur, nun von Skoda deutlich distanziert, hat 2016 um sieben Prozent gegenüber den ersten vier Monaten in 2015 zugelegt. 36 559 neue Fahrzeuge brachten die Franzosen bis Ende April neu auf den Markt. Den Erfolg führen die Verantwortlichen auf die jüngste Modellpalette in der Geschichte der Marke zurück, die neue stimmige Designsprache und das Bekenntnis zur verbesserten Produktqualität, das fünf Jahre Garantie auf Neufahrzeuge unterstreichen soll. In den wichtigsten Segmenten, der Kompakt- und Mittelklasse, treten nun die vierte Generation des Golf-Gegners Megane und die Mittelklasse-Limousine Talisman als komplette Neuentwicklung an. In beiden Klassen setzt Renault neben dem neuen Look auf exklusive Technik. Beide Modellreihen sind mit einer Allradlenkung verfügbar. Ein Novum in beiden Klassen.

Als Fahrzeugpartner stellt Skoda bei Profi- und Jedermann-Radrennen bis zu 50 Autos für Organisation und Rennleitung bei Profi- und Jedermann-Rennen zur Verfügung, wie hier beim Velothon Berlin.
Von Thomas Lang

ampnet – 9. Mai 2016. Automobilbauer aus der Pionierzeit und das Fahrrad führen oft eine traditionsreiche Beziehung. Ob Skoda, Opel, Peugeot oder Rover, in allen Fällen begann mit der Fahrradproduktion die Geschichte der jeweiligen Marke. Das Zweirad bildete sozusagen den Einstieg in die moderne Mobilität. Bis heute hat sich das Fahrrad vom reinen Transportmittel zum beliebtesten Sportgerät für die Freizeit und zum umweltfreundlichen und flexiblen Verkehrsmittel gewandelt, das vor allem im beengten Verkehrsraum der Großstädte immer beliebter wird. Einige Autohersteller wie Peugeot sind dem Drahtesel als Produkt bis heute treu geblieben.Premiummarken wie Audi, Porsche oder BMW bieten ihren Kunden pedalbetriebene Wunderwerke der Technik. Skoda pflegt die Wurzeln seines Unternehmens, die vor 121 Jahren mit Fahrrädern ausschlugen, als breit aufgestellter Sponsor im Radsport. Die VW-Tochter unterstützt nicht nur zahlreiche Radrennen für Profis und Amateure, sondern ist auch Partner des Bunds Deutscher Radfahrer (BDR).

25 Jahre Skoda, Modelle seit 1991.
Von Thomas Lang

ampnet – 13. April 2016. Der Blick des Zeitreisenden gleitet über einen dünnen Lenkradkranz aus braunem Plastik, bar jeglicher Servounterstützung, auf eine wenig inspirierend geformte Armaturenlandschaft aus hartem Kunststoff in gleichen Farbton. Die Spaltmaße nach dem Zusammenfügen der Innenausstattung wie der Karosserie können nach heutigem Qualitätsempfingen im Autobau allenfalls in der Welt der Briefkastenschlitze reüssieren. Der 1,3-Liter Vierzylinder mit 48 kW / 60 PS, läuft vernehmbar aber rund, die fünf Gangstufen flutschen artig durch die Schaltkulisse und die Klimatisierung an diesem schönen Sonnentag nahe dem tschechischen Mlada Boleslav besorgt eine Handkurbel. Der praktische wie unscheinbare Skoda Favorit aus dem Jahr 1991, der sich da als Zeitreisemaschine andienen darf, steht symbolisch für den erfolgreichen Aufstieg der Marke, nach dem Zusammenschluss mit Volkswagen vor nunmehr genau 25 Jahren.

Dr. Martin Herrenknecht beim Durchsticj des Gotthard-Tunnels.
Von Thomas Lang

ampnet – 10. April 2016. Es sind beileibe nicht nur die Hersteller von Fahrzeugen und die Zulieferer, die die Herausforderungen der individuellen Mobilität lösen. Weitgehend unbekannt, aber umso erfolgreicher, agieren zahlreiche deutsche Unternehmen im Verborgenen. Auch wenn sie mit ihren technischen Beiträgen zur Mobilität eine Weltmarktführerschaft einnehmen. So hat sich die Firma Herrenknecht im badischen Schwanau-Allmannsweiler, nahe Lahr mit ihren Tunnelbohrmaschinen innerhalb von weniger als vier Jahrzehnten diese Position erarbeitet. Ob Bosporustunnel in Istanbul für 100 000 Fahrzeuge täglich, Gotthard-Basis-Eisenbahntunnel oder Sparvo-Straßentunnel in Italien, ohne die Badenser führten kaum Wege durch den Untergrund. Nun wurde Martin Herrenknecht mit der „Dieselmedaille 2016“ für seine Innovationskraft ausgezeichnet.

Elektrische Kupplung von Schaeffler.
Von Thomas Lang

ampnet – 6. April 2016. Etwa 88 Millionen Neuwagen kamen 2015 auf die Straßen der Welt. 2025 werden es zwischen 110 und 120 Millionen sein. Rund 44 Prozent der Neuwagen aus dem vergangenen Jahr verfügten über eine Handschaltung bei der Kraftübertragung. Für Fahrzeuge vom Kleinwagen bis zur unteren Mittelklasse ist das manuelle Schaltgetriebe noch immer die günstigste Lösung bei der Kraftübertragung. Bis 2025 sieht Zulieferer Schaeffler aus Herzogenaurach den Schalter-Anteil bei Neuwagen immer noch bei rund 41 Prozent. Derzeit arbeiten weltweit rund 1200 Entwickler des Unternehmens an Lösungen, die den Verbrauch auch bei Schaltfahrzeugen spürbar verbessern. Und damit auch die Emissionen von Kohlendioxyd. Die Antwort lautet: Elektrische Kupplung. In drei verschiedenen Konfigurationen lassen sich Verbrauchssenkungen von bis zu mehr als zehn Prozent realisieren. Der Trick ist zumindest auf dem Papier relativ einfach. Dank elektrischer Kupplungssysteme lernen Schaltautos „segeln“.

Opel Astra Sports Tourer.
Von Thomas Lang

ampnet – 17. März 2016. In Rüsselsheim scheint wieder die Sonne. Opel hat sich aus dem Tal der Tränen befreit. Die neuen Modelle kommen gut an. Der Corsa läuft, der Mokka hat sich zum Trendsetter für kleine SUV entwickelt und der neue Astra hat sich erfolgreich etabliert. Mit dem Titel „Car of the Year“, der wichtigsten euoropäischen Autoauszeichnung frisch geschmückt und als Abräumer in zahlreichen Vergleichstests bei Fachzeitschriften, führt das wichtigste Modell des Hauses die Marke wieder zurück in die Erfolgsspur. Knapp 10 000 Limousinen verkauften die Rüsselsheimer in den beiden ersten Monaten des Jahres an deutsche Kunden, mit 27,6 Prozent Anteil ist mehr als jeder vierte neue Opel ein Astra. Nun, nach der Markteinführung des Fünftürers im November folgt mit fünf Monaten Verspätung die Karosserieversion des Kombis. Die heißt nicht mehr wie seit Generationen Caravan, sondern gemäß „Neusprechs“ Sports Tourer.

Volvo XC90 T8.
Von Thomas Lang

ampnet – 15. März 2016. Der Begriff „Premium-Hersteller“ ist in der weltweiten Automobilwirtschaft mehr als ein Anspruch oder Gütesiegel. Premium bedeutet für einen Autobauer Exklusivität, Image und vor allem hohe Renditen. Die Welt der Premium-Marken ist überschaubar. Sie ist einerseits geprägt von alten Traditionsmarken wie Mercedes, Cadillac oder Jaguar und von erfolgreichen Aufsteigern wie Audi, Lexus oder Infiniti. Selbst BMW zählt da eher zu den Aufsteigern, weil die Marke erst Mitte der Sechziger zu ihrem Erfolg ansetzte. Mit Macht drängt auch Volvo in diesen exklusiven Club. Die Schweden haben dafür eine Menge zu bieten: eine erfolgreiche Historie, innovative Beiträge zur Autotechnik, ein gutes Image und mit dem chinesischen Konzern Geely seit 2010 einen Eigner, der die erforderlichen Investitionen zum erfolgreichen Sprung ins Premium-Segment bereitstellt.

Premiere in Genf: Jaguar XK 120 im Jahr 1951.
Von Thomas Lang

ampnet – 6. März 2016. Der Genfer Automobilsalon gehört seit 1905 zu den wichtigsten Automessen der Welt. Seit gestern die Hallen am Lac Leman zum 86. Mal für das Publikum ihre Tore öffneten, präsentiert die Autobranche wie in den Jahren zuvor eine Flut von Premieren. Ob Maserati Levante, Seat Alteca, Mercedes C-Klasse Cabrio oder Porsche 718, die Aussteller lüften zu Dutzenden die Schleier von ihren Neuheiten. Spektakuläre Premieren gehören zur Genfer Salon wie die Dauerstaus in der Stadt, atemberaubende Preise und Taxis mit Dritte-Welt-Standard. Ein Streifzug durch 110 Jahre Genfer Messepremiere.

Porsche 718 Boxster.
Von Thomas Lang

ampnet – 26. Februar 2016. Porsche-Fans sind eine eigenwillige Spezies. Jede technische Neuerung erhält prophylaktisch das Siegel: „Untergang des Abendlandes!“ – So traf natürlich auch die jüngste Ankündigung des Herstellers, den Boxster fürderhin mit Vier- statt Sechszylindern auszustatten und die Reihe in 718 umzubenennen der Bannstrahl. Was Porsche-Puristen als „Tod des Sounds“ in Schnappatmung versetzt und den schwäbischen Sportwagenbauer auf eine Stufe mit Lebensmittelherstellern stellt, die das Prinzip „gleiche Packung, weniger Inhalt“ zum Königsweg der Gewinnmaximierung erhoben haben, relativiert die Praxis bereits nach wenigen Kilometern. Der Boxster 718, der im Frühjahr in den Handel kommt, ledert seinen Vorgänger in jeder Hinsicht ab. Ach ja, der Sound ist auch noch hammermäßig.

Skoda 110 Ferat Super Sport (1971).
Von Thomas Lang

ampnet – 16. Februar 2016. Auto und Film sind zwei bahnbrechende Erfindungen des späten 19. Jahrhunderts. Während das Auto 1886 seine ersten Meter unter die Räder nahm, entwickelte der Franzose Louis Le Prince im englischen Leeds praktisch zeitgleich eine Filmkamera mit nur einem Objektiv. 1888 drehte er damit die ersten bewegten Bilder, die sich aus heutiger Sicht als Film bezeichnen lassen. Seit die Bilder laufen lernten, führen Autos und Filme eine unzertrennliche Beziehung. Zu beiderseitigem Nutzen. Vor allem Autohersteller profitieren seit jeher vom Glanz der Filmwelt. Darum engagieren sich viele Unternehmen traditionell als Sponsoren, nicht nur mit Produkten für die Produktionen, sondern auch als Partner bei großen Events.

Ford Mustang.
Von Thomas Lang

ampnet – 14. Februar 2016. Fünf Liter Hubraum und 310 kW / 421 PS und das alles für 42 000 Euro. Seit Ford offiziell seinen Mustang erstmals auch in Deutschland vertreibt, erleben die aktuellen amerikanischen Muscle-Cars eine Renaissance. Die günstigen Spritpreise leisten bei Verbräuchen, die in der Praxis immer zweistellig ausfallen, Schützenhilfe. Die sportiven Zweitürer aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten treffen hierzulande auf etablierte Coupés wie Audi A5, BMW 4er und Mercedes E-Klasse. Die bieten für den Preis eines US-Boliden mit V8 jedoch allenfalls vertreterfreundliche Leistungsstufen.

VW feierte 1946 den 1000sten Käfer.
Von Thomas Lang

ampnet – 28. Januar 2016. Am 29. Januar 2016 feiert das Automobil offiziell seinen 130. Geburtstag. Der Mannheimer Ingenieur und Erfinder Carl Benz meldete am 29. Januar 1886 seinen „Patent Motorwagen Nummer 1“ als Deutsches Reichspatent mit der Nummer 37435 zum Patent an. Das erste fahrtaugliche Auto unternahm am 3. Juli 1886 seine erste Probefahrt und erhielt am 2. November des gleichen Jahres offiziell sein Patent. Neben dem Buchdruck, der Dampfmaschine und dem Computer gilt das Auto als diejenige technische Errungenschaft der Neuzeit, die die Geschichte der Menschheit am nachdrücklichsten beeinflusst hat.

Ferdinand Porsche an einem Käfer-Prototyp (1937).
Von Thomas Lang

ampnet – 27. Januar 2016. Am 29. Januar 2016 feiert das Automobil offiziell seinen 130. Geburtstag. Der Mannheimer Ingenieur und Erfinder Carl Benz meldete am 29. Januar 1886 seinen „Patent Motorwagen Nummer 1“ als Deutsches Reichspatent mit der Nummer 37435 zum Patent an. Das erste fahrtaugliche Auto unternahm am 3. Juli 1886 seine erste Probefahrt und erhielt am 2. November des gleichen Jahres offiziell sein Patent. Neben dem Buchdruck, der Dampfmaschine und dem Computer gilt das Auto als diejenige technische Errungenschaft der Neuzeit, die die Geschichte der Menschheit am nachdrücklichsten beeinflusst hat.

Benz Patent-Motorwagen.
Von Thomas Lang

ampnet – 26. Januar 2016. Am 29. Januar 2016 feiert das Automobil offiziell seinen 130. Geburtstag. Der Mannheimer Ingenieur und Erfinder Carl Benz meldete am 29. Januar 1886 seinen „Patent Motorwagen Nummer 1“ als Deutsches Reichspatent mit der Nummer 37435 zum Patent an. Das erste fahrtaugliche Auto unternahm am 3. Juli 1886 seine erste Probefahrt und erhielt am 2. November des gleichen Jahres offiziell sein Patent. Neben dem Buchdruck, der Dampfmaschine und dem Computer gilt das Auto als diejenige technische Errungenschaft der Neuzeit, die die Geschichte der Menschheit am nachdrücklichsten beeinflusst hat.

Am 29. Januar 1886 beantragte Carl Benz beim kaiserlichen Patentamt in Berlin das bedeutendste Patent des industriellen Zeitalters: Einen „Motorwagen mit Gasmotorenbetrieb“, die Initialzündung für alle weiteren Automobilkonstruktionen des folgenden Jahrhunderts.
Von Thomas Lang

ampnet – 25. Januar 2016. Am 29. Januar 2016 feiert das Automobil offiziell seinen 130. Geburtstag. Der Mannheimer Ingenieur und Erfinder Carl Benz meldete am 29. Januar 1886 seinen „Patent Motorwagen Nummer 1“ als Deutsches Reichspatent mit der Nummer 37435 zum Patent an. Das erste fahrtaugliche Auto unternahm am 3. Juli 1886 seine erste Probefahrt und erhielt am 2. November des gleichen Jahres offiziell sein Patent. Neben dem Buchdruck, der Dampfmaschine und dem Computer gilt das Auto als diejenige technische Errungenschaft der Neuzeit, die die Geschichte der Menschheit am nachdrücklichsten beeinflusst hat.

Lexus GS 450h.
Von Thomas Lang

ampnet – 20. Januar 2016. Wenn es um die obere Mittelklasse im Premium-Segment geht, kennt die Autowelt derzeit nur ein Thema: Die neue E-Klasse von Mercedes, die noch in diesem Frühjahr zu den Kunden drängt. Gemessen an den Zulassungszahlen der Stuttgarter Businessclass in Deutschland gebärdet sich der GS aus dem Hause Lexus als direkter Wettbewerber wie David gegen Goliath. Nein, besser wie eine Ameise gegen Godzilla. Denn auch der GS aus Japan tritt umfassend renoviert an. Beim Antrieb setzt Lexus konsequent auf den Hybrid. Den Neuen GS gibt es ausschließlich mit der Kraft der zwei Herzen. Der GS 300h bietet eine Systemleistung von 164 kW / 223 PS, der GS 450h bleibt bei seinen bekannten 254 kW / 345 PS Systemleistung.

Lexus RC.
Von Thomas Lang

ampnet – 20. Januar 2016. Lexus, die Premium-Tochter von Toyota, ist ein Phänomen. Während die Marke seit Jahren weltweit und in Europa zweistellige Zuwachsraten feiert und 2015 mit rund 678 000 Einheiten abgeschlossen hat, trug Lexus Deutschland zu den etwa 70 000 europäischen Verkäufen im abgelaufenen Jahr gerade 1668 Einheiten bei. Mit dem statistischen Trostpflaster, dass das immerhin 27 Prozent mehr Autos waren als 2014. Trotz geballter Technik der Hybridantriebe unbestrittener Top-Qualität bei Verarbeitung und Traumnoten bei der Zuverlässigkeit tun sich die Japaner in der Heimat von BMW, Audi und Mercedes so schwer, wie sonst nirgendwo auf der Welt. Nun soll ab 23. Januar das neue Coupé RC für mehr Emotionen und zusätzliche Kundenanreize sorgen.

Noch getarnt: Mercedes-Benz E-Klasse.
Von Thomas Lang

ampnet – 5. Januar 2016. Die Atempause für die Automobilindustrie zwischen den Jahren ist kurz. In der zweiten und dritten Januarwoche richten sich die Blicke der Branche traditionell nach Detroit. Vom 11. bis 24. Januar ist „Motown“ der Nabel der internationalen Autowelt. Die „North American International Auto Show“ (NAIAS) ist die älteste und größte amerikanische Automesse. Somit nimmt es nicht Wunder, dass viele Hersteller, die „Detroit Motorshow“ nutzen, wichtige Neuheiten zu enthüllen. Wie Mercedes die neue E-Klasse, BMW den M2, Infiniti den Q50 und Volvo den S90.

Kia Rio.
Von Thomas Lang

ampnet – 20. Dezember 2015. „Ich habe einen Kia Rio als Testwagen. Möchtest du den mal fahren?“ – So lauten Fragen, die erst einmal für einen Zwiespalt sorgen. Einmal soll der Freund mit seinem Angebot nicht verprellt werden, aber andererseits kommt bei der Erinnerung an die erste Generation des koreanischen Kleinwagens wenig Vorfreude auf.

Ford Country Squire mit „Push-button Station Wagon Living Equipment“ (1959).
Von Thomas Lang

ampnet – 9. Dezember 2015. Die Geschmäcker sind verschieden. So profan das klingen mag. Besonders bei Automobilen gehen die Neigungen nationaler Käufergruppen weit auseinander. Nirgendwo auf der Welt sind beispielsweise Kombis so beliebt wie in Deutschland. Seit 2010 entscheiden sich zwischen 600 000 und 700 000 Kunden pro Jahr für einen neuen Kombi. Damit ist Deutschland der stärkste Kombimarkt der Welt. Von dem stabilen Trend profitieren besonders Hersteller mit einem umfassenden Angebot an Kombis in den unterschiedlichen Klassen. Wie beispielsweise Skoda.

Lexus GS F.
Von Thomas Lang

ampnet – 27. November 2015. Lexus gibt Gas. Die Premium-Tochter von Toyota stellte innerhalb weniger Tage zwei Neuheiten vor. Neben dem SUV-Klassiker RX, der nunmehr in der vierten Modellgeneration verfügbar ist, ist auch das sportliche Topmodell der oberen Mittelklasse GS F für den deutschen Markt startklar. Ab 23. Januar steht die Limousine mit einem frei saugenden Fünfliter-V8, der via Acht-Gang-Automatik 331 kW / 477 PS über die Hinterachse auf die Straße entlässt, bei den Lexus-Händlern. Für 99 700 Euro. Eine selbstbewusste Ansage, denn die Marke führt in Deutschland seit 25 Jahren unverändert ein Exoten-Dasein. Und gerade hierzulande trifft der GS F auf eine Armada attraktiver Wettbewerber.

Suzuki Vitara S.
Von Thomas Lang

ampnet – 25. November 2015. Eine kleine Typenkunde für den Suzuki Vitara ist eine Aufgabe für Fortgeschrittene. 1988 löste die Baureihe den Suzuki Samurai ab, der 1981 den Ruhm der Marke als Pkw-Hersteller mit einem winzigen SUV begründet hatte, als der Begriff SUV noch nicht einmal in den Köpfen phantasiebegabter Marketing-Verantwortlicher herumgeisterte. 1998 gesellte sich der Grand Vitara zur Familie, der die Marke im rasch wachsenden Segment der Mittelklasse SUV und Geländewagen als Wettbewerber des Toyota RAF4 vertrat. Seit Anfang des Jahres gehen Vitara und Grand Vitara wieder getrennte Wege, nachdem Suzuki den Grand Vitara nach zehn Jahren Bauzeit eingestellt hat. Der aktuelle Vitara orientiert sich wieder strenger an den kompakten Allradlern vom Schlag eines Opel Mokka. Nun darf es doch etwas mehr sein. Suzuki stellt dem Vitara den sportlich orientierten Vitara S zu Seite. Mit einem Grundpreis von 26 790 Euro kein Schnäppchen, zumal bereits 17 990 Euro reichen, um sich einen Basis-Vitara in die Garage zu stellen.

Bentley Bentayga.
Von Thomas Lang

ampnet – 13. November 2015. „Die Show muss weiter gehen!“ – Die Grundregel des amerikanischen Show-Geschäfts gilt natürlich auch für die Autobranche. Vor allem, wenn sie sich vom 20. bis zum 29. November in Los Angeles, dem Hotspot der amerikanischen Filmindustrie zur jährlichen „Motor Show“ trifft. Die Automesse in der kalifornischen Megametropole gehört zu den Klassikern der Fahrzeugschauen, mit einer Tradition, die bis 1907 zurück reicht. In den letzten Jahren ist die LA Auto Show dabei, der langjährigen US-Hauptshow in Detroit, Anfang Januar, den Rang abzulaufen. 50 Neuheiten, darunter 30 Weltpremieren haben die Veranstalter für dieses Jahr für Los Angeles angekündigt. Wo sonst die deutschen Hersteller traditionell im Sonnenstaat aufgetrumpft haben, herrscht in diesem Jahr vornehme Zurückhaltung. Noch sitzt der Stachel des VW-Abgasskandals ziemlich tief.

Citroen DS4.
Von Thomas Lang

ampnet – 5. November 2015. Seit 2014 gibt es auf dem deutschen Markt offiziell eine neue Automarke: „DS Automobil“. Das französische Label vollzog bei Citroën vor Jahresfrist endgültig die Emanzipation der gehobenen Modelle, die die Franzosen seit 2010 unter dem Kürzel DS vertreiben, zur eigenen Marke. Als Hommage an die DS von 1955 treten die aktuellen DS-Modelle nun als Premiummarke von Citroën an. Drei Modelle bietet DS Automobile hierzulande aktuell an. Der DS3 basiert als Kleinwagen auf dem C3 von Citroën, der DS5 vertritt die Marke in der Mittelklasse und der DS4 beackert das Feld der Kompakten seit 2011. Nach einem gründlichen Facelift und mit neuer Antriebstechnik geht der DS4 nun in die zweite Halbzeit seines Modelzyklus. Neu ist zudem die Variante Crossback.

Infiniti Q30.
Von Thomas Lang

ampnet – 30. Oktober 2015. Was Lexus für Toyota, ist Infiniti für Nissan. Als Toyota 1989 seine neue Premiummarke mit der Luxus-Limousine LS 400 an den Start brachte, konterte Nissan im gleichen Jahr mit seinem Premiumlabel Infiniti und der Oberklasselimousine Q45. Während Lexus bereits Mitte 1990 den Weg nach Europa fand, entschloss sich Nissan erst 2008 zu dem Schritt, Infiniti zu europäisieren. Auf dem deutschen Markt mühen sich beide Premium-Japaner mit homöopathischen Zulassungen ab. Nun bringt Infiniti mit dem Q30 seinen Vertreter der Kompaktklasse an den Start, der das Blatt wenden soll. Dank der engen Kooperation zwischen Nissan/Renault und Daimler steckt jede Menge Mercedes A-Klasse unterm Blech des Infiniti. Und das ist gut so.

Hyundai Genesis Coupé Lineup Extreme.
Von Thomas Lang

ampnet – 27. Oktober 2015. Wer hierzulande bei seinem Fahrzeug ungezügelte Träume verwirklichen will, den schickt der TÜV in die Wüste. Wer in den USA tunt, der bucht sich sein Ticket in die Wüste selbst. Von Mittwoch, 3. bis Freitag, 6. November 2015 verwandelt sich die Zocker Metropole Las Vegas wieder in das Mekka der Tuningfreaks. Die „SEMA 2015“ bereitet der größten Tuningmesse der Welt eine spektakuläre Bühne.

Daniel Craig mit Aston Martin DB 5 in „Skyfall“ (2012).
Von Thomas Lang

ampnet – 22. Oktober 2015. Keine Automarke der Welt ist enger mit ihrer Werbeikone verknüpft – obendrein einer, die nie gelebt hat. Seit „Goldfinger“ von 1964, dem dritten Filmabenteuer des englischen Geheimagenten James Bond, ist die englisches Sportwagenschiede Aston Martin untrennbar mit dem fiktiven Helden des englischen Autors Ian Fleming verbunden. Wenn am 5. November das 24. Bond-Abenteuer mit dem Titel „Spectre“ seine Premiere in den deutschen Kinos feiert, jagt Bond die Schurken natürlich wieder in einem Dienstwagen von Aston Martin. Doch der exklusiv für den Film aufgebaute DB10 kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Marke wirtschaftlich durch harte Zeiten geht. Wieder einmal. Die nunmehr siebte drohende Pleite zeichnet sich ab. Irgendwie passend zu 007.

Opel Adam Rocks S.
Von Thomas Lang

ampnet – 16. Oktober 2015. Die Suche nach der allerletzten Nische für ein Fahrzeug führt bei manchem Hersteller zu kuriosen Ergebnissen. Einen 3,7 Meter langen Kleinwagen mit optischen Attributen eines SUV und den technischen Zutaten eines kompakten Sportlers bietet derzeit ausschließlich Opel in Gestalt des Adam Rocks S. Frei nach dem Motto des berühmten englischen Dirigenten Sir Thomas Beecham, „man sollte alles im Leben einmal probiert haben, außer Volkstanz und Inzest“, durfte der kleine Opel mit Sportdress und Gummistiefeln seine Fähigkeiten auf Zeit als Begleiter durch den mobilen Alltag unter Beweis stellen.

Subaru Leone Station Wagon (1972).
Von Thomas Lang

ampnet – 14. Oktober 2015. Boxer-Motoren und permanenter Allradantrieb prägen Subaru seit je her. Trotz eigenständiger technischer Konzepte ohne Entwicklungspartnerschaften gelingt dem japanischen Autohersteller etwas, das in der Autobranche als eigentlich unmöglich gilt. Mit weniger als einer Million Einheiten pro Jahr schafft die Marke nicht nur das Kunststück unabhängig zu bleiben, sondern sogar hoch profitabel zu arbeiten. Seit nunmehr 35 Jahren ist Subaru auch in Deutschland aktiv. Ohne rekordträchtige Verkaufszahlen, aber stets mit unverwechselbaren Autos, zufriedenen Kunden und immer als Musterknabe in allen TÜV- und Pannenstatistiken.

Subaru WRX.
Von Thomas Lang

ampnet – 19. September 2015. Unter den Automobilen sind sie eine aussterbende Spezies, diejenigen Mobile, die gnadenlos polarisieren dürfen, die die letzten Speerspitzen einer hemmungslosen Spaßgesellschaft sind und in ihren wesentlichen Eigenschaften allen Aspekten eines Exzentrikers genügen. Wie der Subaru WRX STI. Ein paar Tage hinterm Steuer der 45 900 Euro teuren Sportlimousine ergeben nicht einmal einen klassischen Fahrbericht. Eher ein Fahr-Essay.

Range Rover Evoque.
Von Thomas Lang

ampnet – 9. September 2015. Dem Guten die Feindschaft durch das Bessere erklären, ist gemeinhin der Sinn einer Modellpflege bei Automobilen. Vorausgesetzt Tester und Kunden haben das Fahrzeug bislang auch wirklich als gut befunden. Beim Range Rover Evoque wird das kaum jemand in Zweifel ziehen. Mit überarbeiteter Karosserie und neuen Dieselmotoren geht der Bestseller nun in das Modelljahr 2016.

Nissan e-NV200 Evalia.
Von Thomas Lang

ampnet – 6. September 2015. „Ein Unternehmen müsste bei solchen Zahlen Insolvenz anmelden“, kommentierte Autorexperte Ferdinand Dudenhöfer vom CAR-Institut der Uni Duisburg-Essen jüngst im Rahmen des Nissan-Symposiums über E-Mobilität die Bilanz der Bundesregierung zur Elektrifizierung des Individualverkehrs. Als Weltmarktführer in Sachen Elektromobilität hat sich der japanische Autohersteller auf die Fahne geschrieben, die Verbreitung der elektrischen Fahrzeuge massiv voranzutreiben. Die Runde der Experten war sich in einem einig: Bis tatsächlich ein nennenswerter Anteil an Fahrzeugen mit E-Motoren auf den Straßen unterwegs ist, liegt vor Herstellern, Energiewirtschaft und Politik noch ein langer steiniger Weg.

Skoda Octavia RS 230.
Von Thomas Lang

ampnet – 3. September 2015. Skoda hat einen Lauf. Die VW-Tochter aus Tschechien wächst im 120. Jahr der Fahrzeugproduktion ungebremst (in den ersten sieben Monaten des Jahres um 15 Prozent) und erneuert und ergänzt seine Fahrzeugpalette im gefühlten Wochenrhythmus. Nun erfolgte die Premiere des Octavia RS 230. Das sportliche Topmodell der Mittklasse ergänzt den angestammten RS mit einer 169 kW / 230 PS starken Topvariante.

Nissan e-NV200 Evalia.
Von Thomas Lang

ampnet – 28. August 2015. „Eine Million Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb auf deutschen Straßen für das Jahr 2020“ kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel 2008 an. Im Lichte der Realität überaus vollmundig. 2014 kamen 9425 E-Autos neu auf die Straße im ersten Halbjahr 2015 waren es 5126 Exemplare. Dabei nimmt das Angebot an vielseitigen alltagstauglichen Fahrzeugen ständig zu. Nissan, weltweit erfolgreichster Hersteller von E-Autos, hat neben der kompakten Limousine Leaf auch seinen Lieferwagen NV200 als Stromer im Angebot – und in Form des e-NV200 Evalia als ersten rein elektrisch betriebenen Siebensitzer überhaupt. Ein Fahrerlebnis der besonderen Art.