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Artikel von Peter Schwerdtmann

Jeep Grand Cherokee.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 5. Juni 2011. Einen großen Schritt nach vorn verspricht sich Jeep im deutschen Markt besonders von einem neuen Motor. Bisher konnte man das Jeep-Flaggschiff Grand Cherokee nur mit dem Pentastar-V6-Benziner mit 3,6 Liter Hubraum und dem Hemi-Achtzylinder-Benziner mit 5,7 Liter Hubraum kaufen. Jetzt gibt es den neuen Modelljahrgang auch mit einem Dieselmotor, dem in Deutschland bei Geländefahrzeugen und SUV bevorzugtem Triebwerk.

Jaguar XKR-S.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 3. Juni 2011. Das Geräusch wird uns fehlen, wenn in zwei oder drei Jahrzehnten der Elektromotor den Vortrieb der meisten Automobile übernommen haben wird: das Fauchen der Katze beim kräftigen Beschleunigen; das Brüllen der acht Zylinder, die lauthals verkünden wollen, dass Sie und ihr Besitzer Spaß daran haben, 550 Pferde zu mobilisieren. Schnurren kann die Katze aber auch. Dann streicht sie elegant um die Häuser, wie Katzen so sind – als könnten sie nur gut aussehen und kein Wässerchen trüben.

Jaguar XFR.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 3. Juni 2011. Ein Image ist zählebig, erst recht, wenn man es verändern will. Solche Gedanken werden den Verantwortlichen von Jaguar in Deutschland durch den Kopf gegangen sein, als sie die aktuellen Werte vom „Automarxx 2011“ des ADAC zu Gesicht bekamen. Da rangiert Jaguar auf Platz 17 mit besonders schlechten Werten beim Markenimage. Nur Saab, Kia, Citroën und Chysler lagen schlechter. Nach den Qualitätsproblemen der Vergangenheit, der Zeit des Darbens unter Ford-Management und der Übernahme durch einen indischen Mischkonzern braucht der Neustart des britischen Traditions- und Nobelmarke, allen geschäftlichen Erfolgen zum Trotz, offenbar noch Geduld.

BMW X3.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 26. Mai 2011. Jeder Freund gesellschaftsfähiger Geländewagen kennt die Autos der X-Reihe aus München. Jeder Autointeressierte weiß außerdem, dass die übliche Nomenklatur den X3 als Mittelding zwischen X1 und X5 einordnet. Es gibt also bei BMW noch eine Welt oberhalb des X3. Das bremst die Erwartungen an den BMW X3 iDrive 35i ein wenig ein – völlig zu Unrecht; denn er ist innen größer als die Drei und die äußere Erscheinung erwarten lassen.

Citroen DS 4.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 25. Mai 2011. Tradition verpflichtet, auch beim neuen Citroen DS4. Einst hatte sich die französische Marke bei Individualisten einen ganz besonderen Ruf erworben mit einem ganz speziellen Design, ungewöhnlicher Handhabung, besonderem Komfort und innovativen Ideen. Citroen war eben anders als alle anderen. Daran schließt die Marke nun an, erst mit dem DS3 und nun mit dem größeren DS4.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 23. Mai 2011. Jetzt hat auch das Bundeskartellamt festgestellt, dass die Benzinpreise immer dann steigen, wenn die Nachfrage wächst. Da müsste das Amt doch eigentlich zufrieden sein, denn es ist doch genau seine Aufgabe, den Marktkräften zum Durchbruch zu verhelfen und zu verhindern, dass andere Gesetzmäßigkeiten als die des Marktes die Preise beeinflussen.

Audi A6 Avant.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 20. Mai 2011. Ab Spätsommer soll er zu haben sein; wir konnten jetzt schon einmal einen Blick auf den Avant zum Audi A6 werfen und sahen einen Mittelklasse-Kombi nach Art des Hauses: vorn wie die Limousine und hinten so gar nichts von einem Nutzfahrzeug. Bei Audi verzichtet man schon seit je her lieber auf Laderaum, damit die Avant auf jeden Fall schnell und edel aussehen.

Mercedes-Benz C-Klasse Coupé.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 20. Mai 2011. Das Beste kommt immer zum Schluss. Nun kann man sich über den Begriff „das Beste“ in diesem Fall trefflich streiten; denn die Limousine zur C-Klasse und auch das T-Modell sind bereits da. Viele werden die als das Beste dieser Modellreihe empfinden. Einigen wir uns also vielleicht auf eine andere Beschreibung. Wie wär’s mit die „schönste C-Klasse“. Solch ein Titel steht dem Coupé einer Modellreihe normalerweise zu, in diesem Fall aber besonders.

Audi A3 TCNG.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 16. Mai 2011. Das Auto der Zukunft wird nicht von einem Automobilhersteller im Alleingang entwickelt werden. Selbst alle Autohersteller zusammen wären damit überfordert; denn in Zukunft geht es nicht mehr um das Gefährt auf vier Rädern allein, sondern um ein neues und ganzheitliches Konzept der klimafreundlichen Mobilität, möglichst ohne Anhängigkeit von politisch bestimmten Energielieferanten. Gesucht wird nicht weniger als eine Energiewende für den Verkehr. Audi will jetzt mit der „Audi balanced Mobility“ ein Beispiel für die viele Disziplinen übergreifende Denkweise setzen.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 16. Mai 2011. Heute übergibt die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) ihren Bericht an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), und am Mittwoch soll das Bundeskabinett erstmals über Förderpläne beraten. Da bringen sich jetzt schon die „Truppen“ in Stellung, um die reine Lehre zu verteidigen: Kein Geld der Steuerzahler in die Kassen der Automobilindustrie für die Entwicklung von Elektroautos, lautet die Forderung. Eigentlich wäre das ein Fall für eine saubere Abwägung von Argumenten. Aber es steht zu vermuten, dass die Experten wieder mal das Nachsehen und andere die Zuhörer haben werden.

Porsche Panamera S Hybrid.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 12. Mai 2011. So ein Porsche-Gefühl hätten wir uns nicht träumen lassen. Doch die Stuttgarter Sportwagen-Profis hatten uns gereizt. Wir sollten so wenig wie möglich verbrauchen auf unserer Strecke durch Oberbayern und Österreich. Und so erlebten wir etwas Einmaliges: Auf freier Landstraße hatten wir einen Sattelschlepper so dicht hinter uns, dass seine Schnauze gleich alle drei Rückspiegel füllte. Sorry, lieber Trucker! Aber wir sind auch Profis der Landstraße, heute allerdings unterwegs, um zu zeigen, wie sparsam man den mit 270 km/h Höchstgeschwindigkeit schnellsten Serienhybrid der Welt bewegen kann.

Mitsubihi L200.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 11. Mai 2011. Eigentlich passen wir gut zueinander, der Mitsubishi L200 und ich. Wir beide sind nicht gerade zierlich. Mit 5,26 Meter Länge, 1,82 Meter Breite, einer Höhe von 1,78 Metern und einem Leergewicht eher über als unter zwei Tonnen macht der L200 imposant viel her. Er zählt eben zu den wuchtigen Pick-ups im Lande, und das mit viel Erfolg: Im kleinen deutschen Markt für Trucks dieser Klasse hält er in Deutschland schon seit Jahren den Platz als Klassenprimus.

Einblick in die Zukunft - Jaguar C-X75: Adrian Hallmark.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 8. Mai 2011. Pressekonferenz in einem Spitzenhotel im alt-ehrwürdigen Londoner Stadtteil Westminster – britischer geht’s kaum. Solch einen Rahmen wählte Jaguar mit Bedacht für einen ganz weiten Blick in die Zukunft. Man wollte Zeichen setzen, am besten gleich ein Ausrufezeichen. Dafür schien der Rahmen ebenso geeignet wie der Hybrid-Supersportwagens Jaguar C-X75.

Jaguar C-X75.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 6. Mai 2011. Jaguar wird den C-X75 bauen. Die Briten hatten auf dem Pariser Salon im vergangenen Jahr eine Studie des Hybrid-Supersportwagens gezeigt. Heute gaben sie in London bekannt, dass sie tatsächlich eine eklusive Kleinserie von 250 Fahrzeugen bauen werden. Dazu hat das Unternehmen eine Technologie-Partnerschaft mit dem renommierten britischen Formel-1-Rennstall Williams F1 geschlossen. Die ersten Fahrzeuge sollen Ende 2013 zum Basispreis von rund 800 000 Euro den Besitzer wechseln.

Volkswagen-Hauptversammlung 2011.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 3. Mai 2011. Mit großem Selbstbewusstsein sprach Prof. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG, bei der heutigen Hauptversammlung der Gesellschaft in Hamburg über die Zukunft des Unternehmens. Er bekräftigte die „Strategie 2018“, die Volkswagen an die Weltspitze führen soll. Mehr als zehn Millionen Automobile sollen dann abgesetzt werden und das bei einer Kapitalrendite von mehr als acht Prozent.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 28. April 2011. Da stellt sich Winfried Kretschmann. der designierte erste grün-rote Ministerpräsident in Baden-Württemberg, vor die Mikrofone und fordert von der deutschen Automobilindustrie energieeffizientere Fahrzeuge und neue Konzepte. Die Ökologie und die Ökonomie müssten zusammengeführt werden, wenn die deutsche Automobilindustrie zukunftsfähig sein wolle. Und die üblichen Verdächtigen steigen gern ein. Wo leben die eigentlich?

Shanghai 2011.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 21. April 2011. Sollte ich jemals einen Fluchtwagen benötigen, würde ich den weißbehandschuhten Fahrer wählen, der uns aus dem Hotel in den Nähe des Shanghaier Funkturms zum Flughafen Pudong fuhr. Alle vier bis acht Spuren hemmungslos ausnutzend, schaffte er die Strecke in weniger als 30 Minuten für die andere wenigstens ein Stunde benötigen. Auf den innerstädtischen Schnellstraßen kannte er kein Pardon. Auch ein Santana der Polizei mit Blaulicht und Horn nötigte ihm keinen Respekt ab. Unser Fahrer war schneller.

Besuch beim Mercedes-´Händler Shanghai Star: Deputy General Manager Andrew Lin.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 19. April 2011. Rund 100 Mitarbeiter allein im Verkauf beschäftigt Shanghai Star, einer der großen Mercedes-Benz-Händler, erzählt uns Andrew Lin, der stellvertretende General Manager des Unternehmen. Auf unsere erstaunte Frage hin, ob man denn unter diesen Umständen mit dem Autoverkauf Geld verdienen kann, lächelt Lin wissend: „Der Verkauf muss Gewinn machen.“ In China ist eben vieles anders, warum nicht auch die Ertragslage beim Handel.

Chevrolet Volt.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 15. April 2011. Das Blubbern des großvolumigen Achtzylinders im Leerlauf, das Röhren aus dem Sportauspuff, genossen bei offenen Fenstern im Tunnel – Menschen mit Benzin im Blut lieben das, selbst wenn sie es sich nicht eingestehen. Kraft muss brüllen und nicht summen. Kein Elektroauto kann das Achtzylinder-Erlebnis ersetzen, oder? Wir wollten es jetzt wissen und gaben uns dem Erlebnis Chevrolet Volt hin.

Mercedes-Benz R-Klasse.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 14. April 2011. Wenn man den Mercedes-Benz R 350 CDI in der Langversion umrundet, gerät man in die Versuchung, Stolz zu entwickeln, obwohl in den Papieren die Daimler AG als Besitzer ausgewiesen wird. Zehn Quadratmeter überbaute Fläche und eine Firsthöhe von 1,67 Metern, aufgeständert auf 19-Zoll-Rädern – das sind stattliche Werte für einen Personenwagen, vor allem auf europäischen Straßen.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 13. April 2011. Zunächst geschieht alles so wie vorhergesagt: Pressuregroups wie der Verkehrsclub Deutschland (VCD) machen sich nur zu gern die Überzeugung der EU-Kommission zur neuen EU-Energiesteuerrichtlinie zu eigen: Es passiert ja erst mal gar nichts, weil die deutsche Mineralölsteuer sowieso schon über dem von der EU angestrebten Mindestsatz liegt, und außerdem gibt es Übergangsfristen bis zum Jahr 2020.

Seat Alhambra.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 13. April 2011. Holger Böhme spricht viel über seine Wege zum Ziel. Er will mit Seat Deutschland die Zwei-Prozent-Marke beim Marktanteil knacken. Der nach seinem Einstieg im vergangenen Dezember immer noch frische 44-jährige Geschäftsführer der spanischen Volkswagen-Tochter weiß auch schon wie: Fußball sowie Trainer wie Jürgen Klopp oder Sänger wie Tom Beck sollen die Marke beflügeln.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 10. April 2011. Aus Brüssel kommt die Kunde, die Kommission werde eine neue Form der Energiebesteuerung vorschlagen. So sollen alle Kraftstoffe nach ihrem Energieinhalt besteuert werden; das Volumen soll keine Rolle mehr spielen. Da Diesel eine höhere Energiedichte als Benzin hat, kann man also damit rechnen, dass Diesel um zehn Cent oder mehr pro Liter teurer würde. Das nimmt dem Diesel seinen Reiz.

Range Rover Evoque.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 10. April 2011. Eine Überraschung ist er nicht mehr, der Range Rover Evoque. Man sah ihn als dreitüriges Coupé in Los Angeles und als Fünftürer dieses Jahr in Genf. Und doch ist es überraschend, was die so traditionsbewusste Marke aus Großbritannien mit dem Kompakt-SUV auf die Räder stellt. So viel Mut zum Neuen verdient Ver- und Bewunderung. Im Vereinigten Königreich bewegt sich etwas, seit ein neues Management für den neuen Besitzer Lakshmi Mittal aus Indien das Zepter schwingt.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 9. April 2011. Den ersten Sturm der Finanzkrise haben wir überstanden, den Zusammenbruch des Automobilmarktes auch. Es scheint sogar so, als habe ausgerechnet die deutsche Automobilindustrie mit Hilfe der Abwrackprämie den richtigen Weg durch das tiefe Tal gefunden, obwohl Prämiengegner immer kritisierten, die 2500 Euro pro Neuwagen unterstützten nur die Kleinwagen und die kämen aus dem Ausland. Gerade die deutschen Hersteller haben die Krise am besten überwunden. Doch warum endet der Höhenflug jetzt so gänzlich unerwartet?

Jaguar XF, Modelljahr 2012
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 8. April 2011. Die Stimmung bei Jaguar hat sich gedreht. Als die Engländer ihr neues Flaggschiff, den XJ, vorstellten, zeigte sich erste hoffungsvolle Zuversicht, gepaart mit der Sorge, wie sich der neue Besitzer verhalten würde. Das ist jetzt klar. Man hat einen Plan und mit dem indischen Tata-Konzern einen Besitzer, der ihn finanziert. Nun tritt Optimismus, fast schon Euphorie an die Stelle der Zuversicht. Man glaubt an die Strategie, hat eine Vision und will nun erst einmal 1000 Ingenieure und Techniker einstellen, um auch bei den neuen Modellen voranzukommen.

Opel Ampera.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 6. April 2011. Und er bewegt sich doch – sogar mit Klasse. Schritt für Schritt gestattet Opel jetzt die Annäherung an sein ungewöhnliches Elektroauto, das mit zwei Elektromotoren und einem kleinen Benziner, der die Reichweite vergrößert, ausgerüstet ist. Jetzt hatten wir Gelegenheit, zum ersten Mal einen Ampera auf Autobahn und Bundesstraßen rund um das Opel-Testgelände im hessischen Dudenhofen selbst zu erleben.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 24. März 2011. Wenn Du nicht mehr weiterweißt, gründe einen Arbeitskreis. Wir kennen das auch aus der Politik. Einen Zeitgewinn kann man damit immer herausschinden. Hatten nicht viele von uns den Eindruck, auch die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) sei so ein Arbeitskreis, eine große Laberrunde, bei der Ergebnisse nicht gewünscht waren? Es geht offenbar auch anders; ein Arbeitskreis oder eben eine Nationale Plattform kann auch Bewegung in die Sache bringen.

VDA-Präsident Matthias Wissmann.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 24. März 2011. Die besondere Aufmerksamkeit gilt beim 13. Technologischen Kongress des Verbands der Automobilindustrie (VDA) eigentlich der Elektromobilität und der Sicherheit der Autos in der Zukunft. Doch VDA-Präsident Matthias Wissmann hob in seiner Eröffnunsansprache im Ludwigsburger Forum zunächst einmal ab auf die Erfolge der Automobilindustrie, nicht auf die wachsenden Absatzzahlen weltweit, aber auch die verbesserte Situation bei Verbrauch und Emissionen.

Toyota Urban Cruiser.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 23. März 2011. In den USA fällt es auf: In den starken und großen SUV sitzt das schwache Geschlecht am Steuer, am liebsten im Hummer. Schiere Größe, hohe Bordkanten und kleine Fenster vermittelt eben das Gefühl von Sicherheit. Ecken und Kanten wie bei militärischen Fahrzeugen unterstützen das noch. Geschickt ist, wer diese Regeln auf Karosserien übertragen kann, die Damen ansprechen sollen. So etwa mögen die Designer des Toyota Urban Cruiser gedacht haben. Er wirkt wie ein Kleiner Kreuzer im städtischen Verkehrsstrom.

Reifenvergleich im schwedischen Aare mit dem Dunlop 4D.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 17. März 2011. Schlechtes zu verbessern, ist oft leicht; Gutes zu verbessern dagegen schwer. Diesen oder ähnliche Stoßseufzer hört man immer wieder aus dem Mund von Reifenentwicklern bei den Premiummarken. Sie kämpfen jeden Tag um jeden Millimeter und um jedes Zehntel Prozent; denn jedes Jahr aufs Neue nähern sie sich dem technisch Möglichen an. Qualitätssprünge erwartet niemand; Feinarbeit ist angesagt.

Nissan Micra.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 16. März 2011. Am kommenden Sonnabend (19. März 2011) werden die Nissan-Händler die vierte Generation des Nissan Micra mit einem Tag der offenen Tür begrüßen. Der große Bahnhof für den Kleinen von Nissan hat seinen Grund: Der Micra ist eine komplette Neukonstruktion in neuer Leichtbauarchitektur, mit neuem Design außen und innen sowie einem ebenfalls neu konstruierten Dreizylinder-Motor samt einer neuen CVT-Automatik.

Mercedes-Benz C-Klasse.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 11. März 2011. Mercedes hat noch viel vor in diesem Jahr. Da packen die Stuttgarter schon mal zwei Neuvorstellungen zusammen, damit die Premiere der einen Neuheit nicht die der nächsten beeinträchtigt. So treten am Sonnabend, 26. März 2011, gleich zwei Neue im deutschen Handel an. Zum ersten Mal gehen eine Limousine der C-Klasse und das dazu gehörige T-Modell zeitgleich an den Start und halten so Distanz, zum Beispiel zum dritten Mitglied der C-Klassen-Familie, dem Coupé, das im Juni sein Debüt erleben wird, wieder im Doppelpack gemeinsam mit der AMG-Version..

Alfa Romeo Mito Quadrifoglio Verde.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 8. März 2011. Autos, bei denen man auf Knopfdruck deren Charakter ändern kann, gibt es mittlerweile einige. Aber der Alfa Romeo Mito 1.4 TB 16V Quadrofoglio Verde überraschte uns mit der Breite, innerhalb derer die Änderung geschah. Der Kleine kommt einem schier schizophren vor. Denn dieser Mito kann sanft wie ein Lamm dahinrollen, so dass man sich schon fragt, wo die Alfa-Gene stecken, um dann – nach dem Griff zum Einstellschieber auf dem Mitteltunnel – loszusprinten wie ein Gepard bei der Jagd.

Kia Sportage.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 7. März 2011. Früher war unser Leben als Autoautor einfacher. Da standen die Koreaner noch vor uns in einem nichtsagenden bis verquollenem Design mit schlichtem Innenraum, geprägt von Hartplastik und zu kleinen Sitzen. Da konnte man sich noch richtig austoben und zum Schluss wie zum Trost auf die niedrigen Preise hinweisen. Vorbei, die Zeit. Die Koreaner bringen heute europäisches Design, angenehme Innenräume, gute Technik. Und so billig wie früher sind sie auch nicht mehr. Beispiel: der Kia Sportage.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 4. März 2011. Jetzt will der ADAC dem Biokraftstoff E10 „zum Durchbruch“ verhelfen. Dazu sieht er die Automobilhersteller und die Mineralölhersteller in der Pflicht, „die Autofahrer an den Tankstellen gezielt und bedarfsgerecht über ihr Produkt Super E10 zu informieren“. Der ADAC fordert die Automobilhersteller auf, ihre Kunden „schriftlich über das Kraftfahrt-Bundesamt darüber aufzuklären, ob ihr Auto E10 tanken darf oder nicht“.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 2. März 2011. Was für ein Stimmungsumschwung! Offenbar sind alle – Aussteller, Journalisten und solche, die es werden wollen – voller Optimismus nach Genf gekommen. Und siehe da! Am Ende des zweiten Pressetags des 81. Internationalen Automobilsalons hat sich eine Stimmung Bahn gebrochen, die wir auf Automobilmessen schon lange nicht mehr erlebten. Aus dem Optimismus der ersten Stunde entstand in den beiden Tagen mehr als nur die Freude an einem boomenden Markt. Sie ist wieder da, die Freude am Auto.

Messegeschehen auf dem Genfer Autosalon 2011.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 1. März 2011. Sonst schien in Genf oft die Sonne und in dem Park vor dem Palexpo-Gelände blühten schon die Narzissen. Nur die schneebedeckten Berge im Hintergrund erinnerten beim Automobil-Salon Genf noch an den vergangenen Winter. Nur vergangenes Jahr war alles anders. Aber das trübe und kalte Wetter passte gut als Untermalung für die Messe einer Branche, die sich noch in der Krise sah. Jetzt ist alles anders, nur das Wetter nicht.

Opel Zafira Tourer Concept.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 1. März 2011. Ein Van mit allen Zeichen des neuen Opel-Designs und einem Innenraum wie aus einer anderen Welt – geht das? Wird der Markt das verkraften oder gar verlangen? Mark Adams, Chefdesigner für die beiden europäischen General Motors-Marken Opel und Vauxhall, ist sich sicher, dass der neue Zafira auch mit dem außergwöhnlichen Innenraumkonzept nach seiner Premiere bei der IAA im September in Frankfurt viele Freunde finden wird.

Rita Forst.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 1. März 2011. „Wir setzen jetzt alles auf die kleinen Fahrzeuge“, erklärt uns Rita Forst, Mitglied des Vorstands, Adam Opel AG Vice President Engineering Europe, am ersten Pressetag des Automobilsalons in Genf. Damit nimmt sie die Frage vom Tisch, ob Opel sich auch Fahrzeuge oberhalb des aktuellen Insignia vorstellen könnte. Vorstellen könne man sich das schon, weil im General Motors-Konzern auch große Plattformen zur Verfügung stehen. Aber jetzt geht es erst einmal um die kleineren Klassen. Rita Forst ist davon überzeugt, der Markt werde Opel Recht geben.

Porsche Cayman R.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 25. Februar 2011. Keiner gibt es gern zu, aber als ich nach zwei Dutzend Runden auf dem Rennkurs bei Palma auf Mallorca aus dem Caymann R stieg, hatte ich weiche Knie. Nicht, dass er mir auf der engen und kurvenreichen Strecke Probleme bereitet hätte. Ganz im Gegenteil: Er fraß die Kurven schneller als es meiner Erfahrung nach hätte sein dürfen.

Porsche Cayman R.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 24. Februar 2011. Porsche-Freunde wissen es: Der Buchstabe R an einem Porsche hat eine sehr besondere Bedeutung. Porsche selbst interpretiert das R als reizvoll, raffiniert und reinrassig. Das gilt auch für den neuen Cayman R, der in diesem Monat für einen Basispreis von 69 830 Euro bei den Händlern steht. Das Mittelmotor-Coupé wiegt 55 Kilogramm weniger als der Cayman S und hat zehn PS mehr unter der Haube. Auch sein speziell abgestimmtes Sportfahrwerk lässt keinen Zweifel aufkommen: Beim Cayman R geht es kompromisslos um Fahrdynamik.

Opel Antara.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 16. Februar 2011. Was bringt einen Automobilhersteller dazu, sein neues Modell Mitte Februar ausgerechnet im völlig aufgeweichten Schottland zu zeigen? In Mitten eines ständigen Wechsels aus Regen, Frost, Schnee und wieder Regen erlebten wir jetzt den neuen Opel Antara und stellten uns diese Frage. Die Antwort überraschte: Die schottische Landschaft passt zu unserem neuen Auto.

Opel Antara.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 14. Februar 2011. Die Überarbeitung ist ihm gut bekommen – dem Opel Antara. Jetzt geht er mit Feinschliff beim Design, zwei neuen Diesel- und einem neuen Benzinmotor, einem aktiver abgestimmten Fahrwerk und einem aufgewertetem Innenraum in die zweite Phase seines Lebenszyklus. 15 000 Antara will Opel noch dieses Jahr von dem Fünfsitzer verkaufen, in den Folgejahren sogar 20 000. Opel hat sich also im Segment der Sports Utility Vehicle (SUV) viel vorgenommen. Die General Motors-Tochter will bei den SUV Stärke zeigen.

Auto-Medienportal.Net
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 13. Februar 2011. Als Autojournalist lernt man schnell, eine gehörige Portion Hass auf Designer zu entwickeln. Nicht auf Autodesigner, bei denen trifft es nur manche. Die Rede ist von Hoteldesignern. Denn da können wir alle viel erzählen von Lifestyle- und Designhotels, die uns bei so mancher Reise zu einem neuen Auto schon zur Verzweiflung getrieben haben.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 12. Februar 2011. Manchen tut das Leid, wenn andere Wörter nachplappern, die sinnlos oder falsch sind. Im Autogeschäft trifft es seit Monaten die arme Hochleistungs- und Hochenergie-Batterie, die uns das Elektroauto ermöglichen soll. Sie besteht auf der einen Seite der Elektrochemie aus Lithiumionen. Niemand käme auf die Idee diesen Begriff in zwei gekuppelte Substantive aufzuteilen. Stecken die Lithiumionen aber in einer Batterie, dann heißt die plötzlich in fast allen Medien „Lithium-Ionen-Batterie“. Da sind wohl noch alte Texter am Werk, die sich noch an die Blei-Säure-Batterie erinnern.

Peugeot 508 SW.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 4. Februar 2011. Mit dem Peugeot 508 schafft die französische Löwenmarke einen großen Sprung – nach vorn und nach oben – und einen Schritt zurück. Das neue Modell der gehobenen Mittelklasse bringt den französichen Hersteller im Design noch vorn und in der Ausstattung und Anmutung nach oben. Gleichzeitig verzichtet Peugeot aber auf eine komplette Baureihe; denn der 508 ersetzt den 407 und den 607.

Seat Exeo 2.0 TDI - als Kombi (ST) und Limousine.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 2. Februar 2011. Aus dem kleinen Film, mit dem Seat seine Pressepräsentation des Seat Exeo 2.0 TDI in Barcelona einleitete, sprach gleichzeitig Stolz auf das Auto und Enttäuschung über das Verhalten der Käufer: „Sie hätten ihn gekauft, wenn sie ihn gekannt hätten“, sagte der Sprecher gleich zwei Mal. Diese Haltung will Seat jetzt brechen. Der neue Geschäftsführer Holger Böhme versprach eine bessere Markenarbeit in Deutschland und eine Steigerung des Marktanteils von 1,8 Prozent auf zwei Prozent in diesem Jahr.

Auto-Medienportal.Net
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 1. Februar 2011. Das Internet hat uns Nutzer eine komplette neue Welt an Möglichkeiten geschenkt – unnütze und sinnvolle. Die Vergleichportale gehören zweifellos zu den sinnvollen. In Märkten, die immer undurchschaubarer werden, schaffen sie Transparenz, indem sie offen Angebote vergleichen. Der Nutzer kann sich nun mit ein paar Klicks das Angebot auswählen, das seinen Wünschen am besten entspricht. Immer mehr Internetnutzer verlassen sich auf solche Portale – eigentlich zu Recht?

Start zur F-Cell World Tour: Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Schlüsselausgabe und Moderatorin Desireé Nosbusch. Dieter Zetsche und drei Rennasse als Assistenten: Nico Rosberg, Michael Schumacher und David Coulthard.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 30. Januar 2011. Große Leute feiern große Geburtstage, damit auch alle etwas davon haben. Gestern beging Mercedes-Benz den 125. Jahrestag der Patenterteilung für den Motorwagen von Carl Benz, und alle kamen. An der Feierstunde im in weiten Bereichen völlig umgestalteten Mercedes-Benz-Museum nahmen Bundeskanzlerin Angela Merkel, der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus, rund 1400 Gäste und viele Mitarbeiter teil. Auch die erhielten ihr Geburtstagsgeschenk: Daimler schüttet an sein Mitarbeiter 125 Millionen Euro aus

Mercedes-Benz SLK.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 29. Januar 2011. Vertriebschef Dr. Jürgen Schmidt legte die Messlatte für den neuen Mercedes-Benz SLK mit Blick auf die Rolle dieses Roadsters hoch: „Die Roadster prägen die emotionale Komponente des Sterns“, sagt er bei der Präsentation des Neuen im Vorfeld der 125 Jahr-Feier des Automobils heute in Stuttgart. Seit der ersten Generation von 1996 habe man bereits mehr als 500 000 verkauft. Vom Neuen erwartet man eine Fortsetzung des Erfolgs.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 26. Januar 2011. Die Umweltzone in Hannover bleibt bestehen – noch. So kann es gehen, wenn auf einmal Experten gehört werden. Hannover hatte eine Kommission eingesetzt, die zu dem Schluss gekommen ist, dass die grüne Welle in der Innenstadt mehr bringt als die Umweltzone. Sowie die Grenzwerte für Stichoxide in der Innenstadt unterschritten werden, soll die Umweltzone in der niedersächsischen Hauptstadt abgeschafft werden.

Audi A6.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 26. Januar 2011. Mehr als sieben Millionen Fahrzeuge der gehobenen Mittelklasse hat Audi seit dem ersten Audi 100 an den Mann gebracht. Im März geht nun die siebte Generation der „erfolgreichsten Business-Limousine der Welt “ (Originalton Audi) beim Handel an den Start: der neue Audi A6. Natürlich erwarten die Ingolstädter eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte des A6 und des gesamten Programms. Entwicklungsvorstand Michael Dick benannte bei der Pressepräsentation des A6 jetzt das Ziel: Nach 1,1 Millionen Fahrzeugen in 2010 sollen es in diesem Jahr 100 000 mehr werden.

BMW 6 Cabriolet.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 23. Januar 2011. Ein glanzvoller Auftritt für ein BMW Luxus-Cabrio im tiefen, dunklen Winter, nur damit es rechtzeitig zur Saison bekannt ist? Das geht ja gar nicht. Dann lieber schneeweißer Sandstrand in Südafrika statt Schnee im Norden. So erlebt in diesen Tagen das BMW 6er Cabrio der zweiten Generation im afrikanischen Hochsommer seine ersten Tage – als Rechtslenker im Linksverkehr.

Im handwarmen frischen Lavafeld des Aetna auf Sizilien: Mazda 5 1.6 L MZ-CD.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 19. Januar 2011. Die Tour mit dem Mazda 5 1.6 L MZ-CD auf halbe Höhe des sizilianischen Vulkans Aetna war beeindruckend – nicht nur wegen der Lavafelder vom jüngsten Ausbruch. Auf den frisch wieder hergestellten, kurvenreichen Straßen konnten sich beide beweisen: das Fahrwerk des japanischen Kompakt-Vans und sein neuer Dieselmotor.

Mercedes-Benz CLS 63 AMG: Willkommen auf dem Land.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 16. Januar 2011. Der alte Mann vom Buch-Antiquariat setzt schnell die US-Flagge. Seine Freunde vor der Julian Pie Company gegenüber maulen. Morgen wollen sie mit ihren Trucks kommen und sie so vor der Tür des kleinen Cafés mit dem berühmten Apfelkuchen parken, dass die HighTech-Sportwagen ihnen dort nicht wieder die Aussicht auf die Mainstreet verderben. Nur ein paar Meilen liegen zwischen dem Kernmarkt für einen Mercedes-Benz CLS 63 AMG in Los Angeles und Julian, und dennoch wird er hier wahrgenommen, als sei er nicht von dieser Welt.

Audi Q5 Hybrid Quattro.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 13. Januar 2011. Aus Sechs mach Vier und füge zum Ausgleich einen Elektromotor hinzu. Diesem scheinbar einfachem Konzept folgt auch der Audi Q5 Hybrid Quattro. Bei diesem Parallel-Hybrid stecken unter der Haube ein Zwei-Liter-Vierzylinder-Benziner (2.0 TFSI) mit Turboaufladung und Benzin-Direkteinspritzung mit 155 kW / 211 PS und ein Elektromotor von 35 kW / 47 PS.

Audi RS3 Sportback.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 13. Januar 2011. Fünfzylinder-Motoren und der permanente Allradantrieb „Quattro“ haben bei Audi Tradition. Quattros gibt es sein 30 Jahren; heute bieten die Ingolstädter mehr als 120 Varianten mit Allradantrieb. Nun kommt auch mal wieder ein Fünf-Zylinder-Motor dazu: Im Audi RS3 Sportback steckt der 2.5 TFSI mit 250 kW / 340 PS – bekannt aus dem Audi TT RS. Wir konnten den Gänsehaut-Kombi erleben, bevor er in den Markt kommt.

Steven Odell, Ford-Europachef
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 11. Januar 2011. Auf so übersichtlich kleinen Messen wie der North American International Auto Show (NAIAS) kommt es immer wieder mal zu zufälligen Bewegungen zwischen Managern unterschiedlicher Unternehmen. Frostig war's – aber nur die Temperatur der Luft, nicht der heute Morgen in Detroit, als sich Zwei vor der Tür der Cobo Hall trafen, die viele Berührungspunkte haben: Stephen Odell, jetzt Europa-Chef von Ford und bis Juli 2009 Chef der Ford-Tochter Volvo, und Stefan Jacoby, der jetzige Volvo-Chef, der sich seine Auto-Meriten zuletzt bei VW in Nordamerika erworben hatte und das schwedische Unternehmen jetzt für die Chinesen führt.

Bernhard Mattes, Vorstandsvorsitzender der Ford-Werke AG.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 10. Januar 2011. „Die Stimmung ist wirklich gut hier.“ Bernhard Mattes zeigt sich zufrieden mit dem Anlauf der North American International Auto-Show (NAIAS), als er mit uns spricht. In der Tat herrscht auf den Ständen und Gängen der Cobo-Hall nicht mehr dieser bemüht optimistische Ton der Show des vergangenen Jahres. Aber nicht nur die Show hat Grund zum Optimismus, Fords Deutschland-Chef auch. Das angekündigte Modellfeuerwerk ist gezündet; der Markt läuft weltweit wieder an und Mattes erhofft sich, am Ende des Jahres 2011 über einen Markanteil größer als sieben Prozent für Deutschland berichten zu können.

„North American Car of the Year 2011“: Thomas Stephens, Vice Chairman of Global Product Operations, nimmt den Preis für den Chevrolet Volt entgegen.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 10. Januar 2011. Ist die Krise eigentlich wirklich vorbei? Egal! Die Bürger von Detroit wollen sich ihr Weltereignis nicht durch ein zu langes Gedächtnis verderben lassen. Die Hotels sind voll; die Arbeitsmöglichkeiten für Journalisten sind heute am ersten Pressetag der North American International Auto Show (NAIAS) gut besetzt. Gestern meldete der lokale TV-Sender, 5000 Journalisten aus aller Welt seien bereits angereist, 500 mehr als im Vorjahr.

125 Jahre Mercedes-Benz Detroit.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 10. Januar 2011. Mit einer optimistischen Botschaft eröffnete Daimler-Chef Dieter Zetsche gestern den Reigen der Startveranstaltungen für die North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit. Weltweit seien im vergangenen Jahr mehr als 60 Millionen Personenwagen verkauft worden. Auf die Krise folgte also ein Rekord. Zetsche rechnet auch für 2011 mit „Rückenwind“, solange es in der Weltwirtschaft kein Erdbeben gebe. Der Daimler-Chef rechnet mit einem Wachstum des Pkw-Weltmarktes um sechs Prozent.

Audi A8: Auch externe Geräte lassen sich über Bluetooth und UMTS in Auso einbinden und öffnen den Weg ins Internet.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 9. Januar 2011. Rund 80 Computer arbeiten heute schon an Bord eines Autos. Sie steuern den Motor, das Getriebe und das Fahrwerk, aber auch die vielen kleinen Helferlein, die an Bord für Sicherheit und Komfort sorgen. Heftig fällt der Einsatz der Mikrocomputer oder Chips im Bereich Infotainment aus, dort wo wir als Autofahrer ihre Arbeit wahrnehmen, wenn wir telefonieren oder uns navigieren lassen und uns gleichzeitig darauf verlassen, dass unser Radio immer die richtigen Verkehrsfunkmeldungen bringt.

Rupert Stadler.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 7. Januar 2011. Hört! Hört! Audi setzt Zeichen auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, die noch bis Sonntag dauert. Mit ihrem ersten Auftritt auf einer Ausstellung zwischen 3D-Fernsehern, Tablet-PC und Superphones verbinden die Ingolstädter eine Botschaft – wie Audi-Chef Rupert Stadler sagte – an Kunden, Zulieferer und Wettbewerber. Das Unternehmen sieht sich als Technologeführer bei der Vernetzung von Mechanik und Elektronik.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 4. Januar 2011. Berlin und Hannover liefern immer wieder und bereitwillig Stoff für unterhaltsame Unterhaltungen über den Sinn und Unsinn der Umweltzonen in mittlerweile 45 Städten Deutschlands. So stellte der Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller vor kurzem noch fest, „Umweltzonen tragen nachweislich zur Luftreinhaltung in den Städten...bei“. Nicht einmal das Umweltbundesamt würde sich zu so einer Stellungnahme hinreißen lassen, aber Hannovers Umweltdezernent Hans Mönninghoff (Grüne).

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 22. Dezember 2010. Drei Jahre dauert in Deutschland die Ausbildung zum Berufskraftfahrer, und seit 2006 haben wir auch ein Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz – kurz BKrFQG. Und trotzdem muss man sich in diesen schnee- und eisreichen Tagen fragen, ob man wirklich bei allen Truckern von professionellen Kraftfahrern sprechen kann. Dieser Winter bringt es an den Tag: Trotz Ausbildung sind Lkw-Fahrer auch nicht besser als die Fahrer von Personenwagen – aber gefährlicher.

Mitsubishi i-MiEV.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 21. Dezember 2010. Mein Mitfahrer zuckt jedes Mal zusammen, wenn ich den Blinkerhebel betätige. Der klackt aber auch sehr laut! Das Blinkgebergeräusch hätten die Japaner ruhig dämpfen können, als sie ihren kleinen Benziner zum Elektroauto Mitsubishi i-MiEV umkonstruierten. Wer erst einmal ein paar Kilometer elektrisch bewältigte, erwartet keine so herben Geräusche mehr. Er hat sich an die Stille gewöhnt, die erst bei höheren Geschwindigkeiten von Reifen- und Luftgeräuschen übertönt wird.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 13. Dezember 2010. Er hat unseren Respekt verdient: Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) gibt seinen Kampf gegen die Umweltzone in Hannover nicht auf. Kürzlich hatte er der Stadt Hannover angedroht, sie anzuweisen, die extrem große Umweltzone der Landeshauptstadt zu verkleinern. Begründung: Es gebe keinen Beweis einer nennenswerten Wirksamkeit der Umweltzone gegen Feinstaub.

Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 9. Dezember 2010. Innovation braucht unkonventionelle Ansätze. So kollidieren beim Slogan „Mu by Peugeot“ gleich drei Sprachen und die Naturwissenschaften miteinander. In der chinesischen Philosophie steht „Mu“ für das Nichts. Das kommt der gewünschten Deutung schon nahe; denn Peugeot möchte mit diesem Konzept jenen die passende Mobilität geben, die auf ein eigenes Auto verzichten. Und das gilt sicher nicht nur für Bürger von Mauritius mit dem Auto-Nationalitätenkennzeichen „MU“, was übrigens auch für Monduntergang steht und hier sicher ebenfalls nicht gemeint ist. Es kann ja nicht nur um den Verkehr bei Nacht gehen.

AMI in Leipzig.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 7. Dezember 2010. Die Messe Leipzig hat einen Weg gefunden, das Lücke ohne die Automobil International (AMI) zu schließen. In den Jahren mit ungerader Jahreszahl will man jetzt mit einem Messe Trio ein attraktives Angebot schaffen. Im kommenden Jahr zum ersten Mal soll sich die neue AMI-Familie bewähren mit der bisher schon bekannten AMI Tec für Werkstattausrüstung, der AMI Com für alles um die Kommunikation im Auto und nun auch mit der AMI Style für alles, was der Individualisierung des Autos dient. Die Messen werden am 9. April beginnen und bis zum 13. April dauern.

Chevrolet Orlando,
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 4. Dezember 2010. Orlando preist sich selbst als das Familien-Urlaubsziel Nummer 1 in den USA. Jedes Jahr pilgern rund 45 Millionen Touristen dorthin, besuchen nicht nur Disney-Land, sondern suchen mit Kind und Kegel die totale Unterhaltung in vielen anderen Freizeitanlagen. Eigentlich verwunderlich, dass noch kein Autohersteller seinen Van mit dem Namen des Freizeitparadieses ins Rennen schickt. Chevrolet ist jetzt so frei und nennt seinen neuen kompakten Familien-Van mit bis zu sieben Sitzen Orlando.

Peugeot 3008.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 29. November 2010. Peugeot hat sich in seinem Modellprogramm konsequent einen Mittelbau geschaffen. Oberhalb der klassischen Limousinen und Kombis und unterhalb der Kleinbusse bieten die Franzosen jetzt in der Mitte drei Crossover-Modelle an, die sich um mehr als die zusätzliche Null in der Modellbezeichnung von den herkömmlichen Fahrzeugen auf derselben Plattform unterscheiden. Wir fuhren jetzt das Mittelding auf der Basis des Peugeot 308, den Peugeot 3008 120 VTi in der mittleren Ausstattungsvariante „Premium“ und mit dem 88 kW / 120 PS leistenden Einstiegsmotor.

Lexus LS 600h.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 24. November 2010. In Tokio gehört er zum Straßenbild, der Lexus LS 600h, allerdings normalerweise in Schwarz und mit dem langen Radstand. Auch in den USA sieht man ihn häufig, dann mit den größtmöglichen verchromten Rädern. In Deutschland ist der große Hybrid von Toyotas Edelmarke Lexus eher ein Exot. Dem Hersteller wird das weniger gefallen, aber seine Käufer hierzulande dürfte genau reizen, dass sich der größte und stärkste Hybrid so selten im Straßenbild zeigt. Exklusivität zeigt sich eben auch im Besonderen.

Hyundai ix20.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 22. November 2010. Auch Hyundai ist für eine Überraschung gut. Hatten wir das „X“ in der Modellbezeichnungen des großen SUV ix55 und dessen kleinerem Gefährten ix35 noch als Hinweis auf Allradantrieb verstanden, so präsentiert sich der Hyundai ix 20 nun als Fronttriebler. Das „X“ steht in der Nomenklatur des koreanischen Herstellers offenbar bei allen Modellen mit geraden Nummern für Crossover, also für die Verbindung zweier Fahrzeugklassen. Aber so richtig passt auch das beim ix20 nicht; denn der ist ein reinrassiger Van, von Hyundai „City-Van“ genannt.

Fahren mit Wasserstoff: Mercedes-Benz B-Klasse als F-Cell.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 17. November 2010. Bis 2015 soll das Brennstoffzellen-Auto von Mercedes-Benz reif für die Serie sein. Als weiteren Schritt für die Vorbereitung schickt das Unternehmen in den nächsten Monaten 70 B-Klassen F-Cell (Fuel cell oder Brennstoffzelle) in die Erprobung. Viele davon werden sich im US-Bundesstaat Kalifornien bewähren müssen, denn dieser Staat gibt nicht nur in den USA die Geschwindigkeit vor, mit der Fahrzeuge ohne Emissionen am Ort des Einsatzes in den Markt eingeführt werden müssen.

Ganz weit nach vorn gedacht: Studie für einen Smart der Zukunft vom deutschen Designzentrum von Mercedes-Benz.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 17. November 2010. In den Advanced Design Studios von Mercedes-Benz dürfen die Designer so weit nach vorn denken, dass uns Heutigen Zweifel kommen, ob das alles so kommen wird oder sollte. Entsprechende Diskussionen wurden laut, als die Mercedes-Benz-Designer jetzt in ihrem Studio im kalifornischen Carlsbad drei Studien präsentierten, die so gar nicht ins heutige Bild vom Auto passen.

Saab 9-5.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 12. November 2010. Seit dem Frühjahr läuft der Laden wieder. Damals hatte die niederländische Edel-Sportwagen-Manufaktur Spyker die schwedische Marke Saab übernommen und schnell wieder zum Laufen bringen können, weil die Entwicklungsabteilung auch in der Zeit weitergearbeitet hatte, in der Mutter General Motors sie verstoßen und geschlossen hatte. Jetzt steht der Saab 9-5 als zweites sichtbares Zeichen des Neuanfangs nach dem Facelift des 9-3 bei den rund 80 Händlern in Deutschland.

Volvo V60.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 10. November 2010. Schnelle Volvos gab es schon immer. Auch in den kantigsten Kombis mit dem größten Ladenraum ihrer Klasse fand der Liebhaber starke Motoren. Speziell die T-Modelle waren schon immer Wölfe im Schafspelz, bei denen die Karosserie scheinbar im Widerspruch zur Fahrleistung stand. T-Modelle gibt es immer noch. Aber die modernen Volvos bekennen sich zur Leistung. Jüngstes Beispiel: der Volvo V60, ein Sportkombi, der am kommenden Wochenende erstmals mit jugendlichem Elan auf Kundenfang geht.

Land Rover Freelander 2  SD4.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 7. November 2010. Im Modelljahr 2011 tritt der Land Rover Freelander 2 mit neuen Vierzylinder-Dieselmotoren sowie aufgefrischter Optik außen und innen an. Zum ersten Mal wird es das meistgekaufte Modell des britischen Allrad-Spezialisten nun auch in einer Variante mit Frontantrieb geben, erkennbar am kleinen „e“ vor der Typenbezeichnung: den Land Rover Freelander 2 eD4. Alle Modelle sind sofort bestellbar.

Lexus LS 460.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 5. November 2010. „Impression Line“ nennt sich die Ausstattungsvariante des Lexus LS 460, mit dem wir Norddeutschlands Straßen unter die Räder nahmen. Eindruck schindet er allemal, der zweitgrößte Lexus. Er sieht sogar gewaltiger aus, als die Länge von 5,03 Meter erwarten lässt. Er lässt dem Betrachter keinen Zweifel an seinem Gewicht von zwei Tonnen und zeigt ihm dennoch deutlich, dass es sich beim ihm nicht um einen Blender, sondern eher um eine stille Größe handelt, die es in sich hat.

Opel Astra Sports Tourer.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 4. November 2010. Die Diskussion hatten wir schon bei so manchem Autotyp: Welche Variante ist schöner – die Limousine oder der Kombi? Beim Opel Astra Sports Tourer wird sie sich wiederholen; denn der Kombi zum Astra sieht gut aus und wirkt sehr erwachsen. Für das Opel-Marketing ist der Ausgang der Diskussion offenbar schon klar. In Rüsselsheim geht man davon aus, dass mittelfristig 57 Prozent aller Astra als Sports Tourer bestellt werden.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 27. Oktober 2010. Auf viele erste Seiten hat es heute eine Rekordfahrt mit einer Wunderbatterie gebracht. 600 Kilometer fuhr ein Audi A2 mit einer Lithium-Metall-Polymer-Batterie, und die war noch nicht einmal leer, wurde berichtet. Unser Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) nannte das einen Durchbruch. Und auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) setzte sich für Kameras und Korrespondenten ans Steuer des Rekordwagens. Bei Fachleuten hinterließ das Ereignis mehr Frage- als Ausrufezeichen. Wirklich ein Durchbruch?

Opel Meriva.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 27. Oktober 2010. Galt der alte Opel Meriva schon als Maßstab für die Flexibilität eines Vans in seiner Klasse, so gelingt es dem neuen Modell selbst in dieser Disziplin noch Besseres. Mit der zweiten Generation hat der Meriva nun auch das Karosseriekleid eines Biedermann abgelegt und zeigt sich dynamischer und charaktervoller. Aber das Besondere an ihm ist sein Türkonzept: Auch die hinteren Türen öffnen sich nach vorn, und alle vier Türen öffnen sich weit, genau um jeweils 84 Grad.

Lexus GS 450h.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 26. Oktober 2010. Nach rund 200 Kilometern auf der Autobahn – so schnell, wie der Verkehr es zuließ, und er ließ viel zu – zeigte das Display in unserem Lexus GS 450h einen Durchschnittsverbrauch von mehr als 13 Litern an. Unsere erste Reaktion: Dafür brauche ich keinen Hybrid; das kann mein Auto auch. Allerdings hat der 120 PS weniger Leistung und braucht nicht weniger als sechs Sekunden von null auf 100 km/h sondern acht und muss nicht bei 250 km/h abgeregelt werden.

Hyundai i20 CRDi.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 25. Oktober 2010. Hoffentlich wissen die Konzernherren im fernen Korea auch zu würdigen, was die Damen und Herren um Thomas Bürkle im europäischen Designstudio von Hyundai in Rüsselsheim zum Markterfolg der Marke beigetragen haben. Das Außen- und Innendesign des Hyundai i20 ließ aus einem ordentlichen Getz, dem Vorgänger des i20, eine echte Alternative im europäischen B-Segment werden.

Volkswagen Passat.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 19. Oktober 2010. „Wir wollen, dass der Passat Benchmark in seiner Klasse wird“, stellte Dr. Ulrich Hackenberg, Entwicklungschef und Vorstand der Marke Volkswagen, jetzt bei der Präsentation des Volkswagen Passat im spanisch-baskischen Barcelona fest. „Nie hat ein Passat die Kernwerte unserer Marke besser repräsentiert als dieser Passat.“ So viel Anspruch will bewiesen werden.

Volkswagen Passat.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 19. Oktober 2010. Der Passat schaut in seiner siebten Generation weniger auf zum Phaeton, dem Flaggschiff der Marke Volkswagen, als sein Vorgänger. Denn mit dem neuen Gesicht rücken seine Designer ihn mit höherem, breitem Kühlergrill und nun mit vier statt zwei Chrom-Querspangen wie beim Golf bewusst in die Nähe des großen Bruder. So gewinnt die VW-Mittelklasse als Limousine oder als Variant den Anschluss nach oben. Neue Technologien und sparsame Motoren unterstreichen den Anspruch. Ab November geht er die 17. Passat-Million an. Diese Marke wird er rasch erreichen; daran zweifelt niemand.

Citroën C4.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 17. Oktober 2010. Zwischen dem neuen C3 und dem gerade überarbeiteten C5 ordnet sich bei Citroën nun auch die zweite Generation des C4 ein, der sich mehr zum C5 hin orientiert als sein Vorgänger. Mit mehr Raum, eleganterem Design außen und innen, besseren Materialien und modernen Antrieben soll er nun im Golf-Segment den zur Zeit guten Lauf des französischen Herstellers beschleunigen.

Suzuki Kizashi.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 10. Oktober 2010. Suzuki, Kleinwagenexperte und Partner von Volkswagen, orientiert sich nach oben – in die Mittelklasse. Diese Entscheidung fiel den Japanern offenbar nicht leicht, denn erst nach drei Studien – eine weniger futuristisch als die davor – kommt nun der Neue auch nach Europa, als voll ausgestattetes Modell Kizashi Sport in nur zwei Varianten, zunächst als Fronttriebler mit Sechs-Gang-Handschaltung und im kommenden Jahr mit Allradantrieb und CTV-Automatikgetriebe.

Dr. Joachim Schmidt.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 4. Oktober 2010. „Das Beste oder nichts“ – den aktuellen Slogan von Mercedes-Benz hat Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb & Marketing, nicht erfunden. Er stammt von Carl Benz selbst. Aber Schmidt muss ihn verantworten; denn Slogans haben die Eigenart, sich gegen einen selbst und das eigene Unternehmen zu wenden, sobald sie nicht zutreffen.

Prof. Gordon Wagner.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 4. Oktober 2010. Autos haben Gene. Wer’s nicht glaubt, der muss nur ihren Entwicklern zuhören, die diesen Begriff in ihren Wortschatz aufgenommen haben. Sie verwenden die Analogie zur Vererbungslehre seit einiger Zeit, um darauf hinzuweisen, dass auch das neueste Mobil nicht aus dem Nichts kommt. Technik wie Design entwickeln sich weiter, manchmal sogar sprunghaft zur – um im Bild zu bleiben – Mutation. Einen solchen Fall präsentiert uns nun Mercedes-Benz mit der zweiten Generation des viertürigen Coupé CLS.

Nick Reilly.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 30. September 2010. Zwei Millionen Opel und Vauxhall will Nick Reilly, Chef der beiden Marken und von General Motors Europe bis 2015 verkaufen. Damit beantwortet er die Frage, ob Opel, bisher immer noch Verlustbringer, auf dem Weg ist, eine „auskömmliche“ Größe zu erreichen. Er lässt nur eine Einschränkung zu: „Es hängt natürlich davon ab, wie der Markt läuft“.

Dieter Zetsche.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 26. September 2010. Mercedes-Benz darf sich zu den Pionieren des Elektroautos zählen. 1995 stand eine ernst zu nehmende Studie auf der IAA: One-Box-Design mit der Batterie im Sandwichboden unter dem Fahrgastraum. Doch aus der Serienproduktion wurde nichts; die Amerikaner hatten eingesehen, dass ihre Forderung nach Null-Emissions-Fahrzeugen mit der vorhandenen Batterietechnik nicht erfüllbar sein würde. Aus der Elektro-Studie wurde die A-Klasse, und das Elektroauto war kein Thema mehr.

Ford C-Max.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 25. September 2010. Ford setzt seine Politik, die mit dem S-Max und dem Galaxy begann, jetzt beim C-Max fort. In Zukunft gibt es auch vom kompakten Van zwei Versionen: den C-Max als eher sportlicher gehaltenen Fünfsitzer und den Grand C-Max mit einer dritten Sitzreihe, mehr Innen- und mehr Kofferraum, Schiebetüren an beiden Seiten für die hinteren Sitze und eine clevere Durchgangsmöglichkeit zur dritten Sitzreihe. Flexibilität und die für Vans typische hohe Sitzposition ist beiden Varianten eigen.

Mercedes-Benz Actros White Liner.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 21. September 2010. Drei Themen beherrschen diese IAA Nutzfahrzeuge, die am Donnerstag ihre Tore für das Publikum öffnet und bis Donnerstag, 30. September 2010, laufen wird: Die Entwicklung des Markts für Nutzfahrzeuge, die Effizienz der vorhandenen Antriebe und die Elektrotraktion bei den leichten Nutzfahrzeugen, aber immer mehr auch die Absicht der Brüsseler, die Emssionen bei den leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht in zwei Stufen auf 175 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer bis 2016 und dann auf 135 g/km bis 2020 herunterzudrücken.

Ford Fiesta Econetic.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 19. September 2010. 12,2 Sekunden soll der Ford Fiesta Econetic von 0 auf 100 km/h benötigen. Wir wollen den Wert gern glauben. Aber uns kam der Kleine aus Köln flinker vor. In der Stadt sprintet er jedenfalls besser als wir es von einem Öko-Auto erwartet hätten, das im Durchschnitt (nach EU-Norm) mit 3,7 Liter Diesel auf 100 km auskommen soll und damit nur 98 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer emittiert.

Mitsubishi ASX.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 17. September 2010. Zwei neue Dieselmotoren und ein neuer Benziner halten Einzug in die Modellpalette des japanischen Herstellers Mitsubishi. Für den Crossover ASX mit Frontantrieb kommen ein 1,6 Liter-Benziner mit 86 kW / 117 PS und ein 1,8 Liter-Diesel mit 85 kW / 116 PS dazu. Für den großen Bruder des ASX, den Outlander, steht nun ein 130 kW / 177 PS starker 2,2 Liter-Diesel, wahlweise für Front- und Allradantrieb, zur Wahl.

Audi A7 Sportback.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 17. September 2010. Sardinien bildete in diesen Tagen gerade den richtigen Hintergrund für den neuen Audi A7 Sportback. Erstens scheint dort die Sonne und zweitens hat das Auto viel Italienisches. Schon dem ersten Audi-Coupé von 1970 sagte man Ähnlichkeiten mit dem damals berühmten Fiat Dino nach. Der Neue erinnert mit Heckscheibe samt Klappe und dem steil abfallenden Heck an dieses Ur-Coupé, er übertrifft mit seiner eleganten und dennoch schnellen Linie aber selbst noch den Dino.

Infiniti EX 30d.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 14. September 2010. In diesen Tagen hört man viel von Neuanfängen, auch bei der Nissan-Edeltochter Infiniti. In den USA ist sie längst eingeführt und erfolgreich. In Deutschland startete die Marke vor zwei Jahren. Auf Deutschlands Straßen haben Infiniti noch Seltenheitswert. Das soll im Prinzip auch so bleiben. Aber ein bisschen mehr darf’s schon sein. Ein neuer Sechszylinder-Diesel soll nun dem Neustart Schwung geben.

Mercedes-Benz CL 63 AMG.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 12. September 2010. Der Fahrer des knallroten Ferrari lächelt ein bisschen herablassend, als wir mit dem Mercedes-Benz CL 63 AMG im mattsilbernen Magnolack neben ihm über die Autobahn auf Cannes zurollen. Wenn wir nur könnten, wie wir wollten, würden wir ihm ja gern mal unsere vier Auspuffendrohre zeigen. Aber wir dürfen nicht; denn die Geschwindigkeit ist auf 110 km/h beschränkt, und die französischen Polizisten kennen kein Pardon, nicht einmal, wenn man einen roten Italiener verblasen kann.