Akropolis-Rally: Schwerstarbeit für Motoren und Teams

WRC Griechenland.

WRC Griechenland.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volknswage

  • WRC Griechenland.
  • WRC Griechenland.
  • WRC Griechenland.
  • WRC Griechenland: Sebastian Ogier.

Von Tim Westermann

ampnet – 31. Mai 2013. Die Akropolis-Rally galt einst als härtestes Terrain für Mensch und Material: gewachsener Fels, schwere Steinbrocken, mörderischer Kies. Heute hat dieser WM-Lauf etwas von seiner Verwegenheit eingebüßt. Aber dennoch gilt Griechenland als die brutalste Schotter-Rally des Jahres. Waren es einst vor allem die Stoßdämpfer, auf deren Haltbarkeit es ankam, sind es 2013 die hohen Temperaturen. 33 Grad im Schatten sind nicht selten. Das bedeutet Schwerstarbeit für die Motoren und Mannschaften in den Cockpits.

Die Akropolis-Rally galt einst als härtestes Terrain für Mensch und Material: gewachsener Fels, schwere Steinbrocken, mörderischer Kies. Heute hat dieser WM-Lauf etwas von seiner Verwegenheit eingebüßt. Aber dennoch gilt Griechenland als die brutalste Schotter-Rally des Jahres. Waren es einst vor allem die Stoßdämpfer, auf deren Haltbarkeit es ankam, sind es 2013 die hohen Temperaturen. 33 Grad im Schatten sind nicht selten. Das bedeutet Schwerstarbeit für die Motoren und Mannschaften in den Cockpits.

Doch die Profis spulen ihr Programm routiniert ab. Die Qualifikation dominiert Sébastien Ogier, gefolgt von Dani Sordo (Citroen) und Evgeny Novikov (Ford). Das lässt auf einen spannenden Dreikampf zwischen den drei Herstellern hoffen. Es ist etwas, was sich die Fans in Griechenland wünschen. Entgegen den anderen WM-Läufe im Rennkalender, wird in Griechenland nur an drei Tagen anstatt an vier gefahren. Schon am Tag der Qualifikation stehen rund 73 Wertungsprüfungskilometer an.

Die letzten 26 Kilometer werden bei Dunkelheit und extrem hohem Staubaufkommen absolviert. Das erfordert Höchstleistungen von den Beifahrern. Denn oft liegt die Sichtweite unter 15 Metern. Da mit Tempo 180 über felsige, serpentinenreiche Pisten zu brettern, erfordert Mut und Teamwork zugleich.

Für Julien Ingrassia ist es Routine, aber er bestätigt, dass „Griechenland immer ine große Herausforderung ist. Das beginnt schon beim Erstellen des Aufschriebs. „Der Beifahrer von WM-Favorit Sébastien Ogier wirkt entspannt, bevor es an den Start geht. „Wir freuen uns beide auf die Herausforderung des Wochenendes und werden unser Bestes geben“, so Ingrassia weiter.

Ähnlich ergeht es seinen Beifahrerkollegen Mikka Anttila und Mikko Markkula. Auch sie haben sich im Vorfeld gut auf die Rally vorbereitet. In der Qualifikation landeten die beiden weiteren Polo R WRC auf den Rängen sechs (Mikkelsen/Markkula) und neun (Latvala/Anttila).

Der Schock kam dann auf der ersten Wertungsprüfung. Viele Favoriten bekamen wegen der schweren Bedingungen Probleme. Bei Sébastien Ogier gab es ein Problem mit dem Benzindruck. Der Franzose blieb nach rund 16 Kilometern auf der ersten Prüfung stehen. Das Auto wurde zurück in den Servicepark geschleppt. Am Samstag startet Ogier nun mit einer Zeitstrafe von zehn Minuten zur Aufholjagd. Nach den ersten 73 WP-Kilometern führt überraschend Evgeny Novikov (Ford) das Gesamtklassement an. Ihm folgen Dani Sordo (Citroen) auf Rang zwei mit 30,3 Sekunden Rückstand und Jari-Matti Latvala im zweiten Volkswagen auf Rang drei (+39,1). (ampnet/tw)

Stichwörter:

Bilder zum Artikel

WRC Griechenland.

WRC Griechenland.

Foto:
Auto-Medienportal.Net/Volknswage
Top ↑
WRC Griechenland.

WRC Griechenland.

Foto:
Auto-Medienportal.Net/Volknswage
Top ↑
WRC Griechenland.

WRC Griechenland.

Foto:
Auto-Medienportal.Net/Volknswage
Top ↑
WRC Griechenland: Sebastian Ogier.

WRC Griechenland: Sebastian Ogier.

Foto:
Auto-Medienportal.Net/Volknswage
Top ↑